Erfolgsrolle
Fortsetzungen von erfolgreichen Filmen überschwemmen die Kinos. Doch manche Filme wurden einfach nicht auf ein Sequel ausgelegt - zumindest nicht mit demselben Hauptdarsteller.
Der mit fünf Oscars ausgezeichnete Historienfilm "Gladiator" brachte Russell Crowe einen Oscar und beförderte ihn auf den Schauspiel-Olymp Hollywoods. Jetzt, fünf Jahre später, würde er gerne eine Fortsetzung drehen - was aber nicht mehr möglich ist, da der Oscar-Preisträger als Titelheld Maximus bereits im ersten Teil das Zeitliche segnete.
Während Regisseur Ridley Scott schon über einen zweiten Teil ohne Crowe nachdenkt, beharrt der Hollywood-Schauspieler darauf, dass Scotts Entscheidung in letzter Minute, seine Figur aus "Gladiator" doch zu töten, völlig falsch war: "Das hat uns Millionen Dollar gekostet," so Crowe. "Großartige Idee, Partner! Wir könnten jetzt schon 'Gladiator 10' drehen."
Ein Insider meint, Crowe würde zwar darüber Witze machen, aber er wüsste, dass der Schauspieler sofort bereit gewesen wäre, noch ein paar Mal Maximus zu spielen.
Da es nicht danach aussieht, als dürfe Crowe bald wieder in einem Sandalenfilm ein Schwert schwingen, sollte er vielleicht doch das Angebot von Kevin Spacey annehmen und sich für ein Theaterstück im berühmten Old Vic Theater in London verpflichten. "Damit er wieder alle daran erinnern kann, dass er einer der großartigsten Schauspieler seiner Generation ist", so ein Insider.
Und es würde Crowe auch helfen, seinen angeschlagenen Ruf wieder etwas aufzubessern. Ganz legal schlagen darf er sich als Boxer in "Das Comeback", ab 8. September im Kino.
Jeden Monat die schönsten Seiten des Kinos: Deutschlands größte Kinozeitschrift Treffpunkt Kino liegt kostenlos in den Foyers der größten Kinoketten und vielen weiteren Kinos aus. Diesen Monat gibt's Treffpunkt Kino auch online.