Zugeschnappt
Weil Brad Pitt eine Überarbeitung des Drehbuchs forderte und dafür aufgrund des Autorenstreiks keine Zeit war, übernimmt nun Russell Crowe seine Rolle.
Eigentlich sollte Brad Pitt die Rolle eines Journalisten spielen, der über einen Mordfall berichtet und dabei ein Verhältnis mit der Ehefrau eines verdächtigen Politikers anfängt. Doch das Drehbuch des Politthrillers "State of Play" war Angelina Jolies Gatten zu unausgegoren. Weil er eine Nachbearbeitung des Skripts forderte, den Produzenten jedoch wegen des Autorenstreiks die Zeit und die übrigen Darsteller angeführt von Edward Norton und Helen Mirren wegzulaufen drohten, entschlossen sich die Filmemacher, auf Pitt zu verzichten.
Schnell fiel die Wahl auf Russell Crowe. Anfangs war der "Gladiator"-Star unschlüssig. Als jedoch Regisseur Kevin Macdonald extra zu ihm nach Australien kam, waren die Zweifel schnell verflogen. Vielleicht spielte es bei Crowes Entscheidung auch eine Rolle, dass es sich bei dem Projekt um die Verfilmung einer sehr erfolgreichen TV-Miniserie der BBC handelt. Die britische Senderkette bürgt schließlich für Qualität.
Die Zusage des Australiers gefährdet jedoch sein neustes Abenteuer "Nottingham" von Regisseurkumpel Ridley Scott. Alles zur gleichen Zeit kann selbst ein Oscarpreisträger nicht bewerkstelligen!
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