Deutscher Filmpreis
Die Besten des deutschen Kinos versammeln sich am 23. April im Berliner Friedrichstadtpalast und zittern: Wer darf eine LOLA mit nach Hause nehmen?
Hat die LOLA fest im Griff: Barbara Schöneberger moderiert zum dritten Mal die festliche Gala (Foto: Deutscher Filmpreis)
Beinahe jedes vierte Kinoticket wurde im vergangenen Jahr für einen deutschen Film gelöst. Was sagt uns das? Kino made in Germany wird vom Publikum heiß geliebt! Das ist eine Gala der Superlative wert und die steigt am 23. April Berlin: Der Deutsche Filmpreis 2010 wird verliehen - und das bereits zum 60. Mal.
Schauspieler, Regisseure, Autoren, Mitarbeiter hinter den Kulissen und jene, die sie bauen, werden gebannt auf die Bühne blicken und hoffen, dass ihr Schaffen mit einer LOLA belohnt wird. Der Deutsche Filmpreis wird in insgesamt 16 Kategorien verliehen. Mit der Spannung der Gäste wird Barbara Schöneberger genüsslich ihre Scherze treiben. Die kesse Moderatorin führt bereits zum dritten Mal durch die Gala. Dabei sein kann jeder: Das Erste überträgt die Veranstaltung.
Nominiert als bester Film: "Soul Kitchen" von Fatih Akin mit Moritz Bleibtreu (Foto: Pandora)
Wer auf eine Lola hoffen darf - und dann eine bekommt - bestimmen die über 1000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Sie kommen aus allen künstlerischen Bereichen des deutschen Films und wählen Nominierungen und Preisträger in geheimer Abstimmung. Das Rennen unter den Nominierten ist spannend: "Das Weisse Band" gegen "Soul Kitchen" (bester Film), "Wickie und die starken Männer" gegen "Die Päpstin" (bestes Szenenbild), "Schwerkraft" gegen "Whisky mit Wodka" (männliche Hauptrolle) ...
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Nominiert in vier Kategorien: "Wickie und die starken Männer" von Michael Bully Herbig (Foto: Constantin)
Mit insgesamt 13 Nominierungen hat "Das Weisse Band" von Michael Haneke beste Aussichten auf eine LOLA. Haneke durfte sich bereits über eine Oscar-Nominierung und die Goldene Palme des Festival du Cannes freuen.
Die künstlerische Leitung der diesjährigen Gala übernehmen zwei Meister der großen Bilder: Benjamin Hermann und Florian Gallenberger. Sie sind die Macher von "John Rabe", der im letzten Jahr mit vier LOLAs, darunter die für den besten Film ausgezeichnet wurde. Der allererste Deutsche Filmpreis ging übrigens 1951 an die Verfilmung des Kästner-Romans "Das doppelte Lottchen". Erich Kästner selbst wurde als bester Drehbuchautor geehrt.
Alle Informationen zur "LOLA 2010": www.deutscher-filmpreis.de.
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