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Clooney und Denzel bei Barack Obama
George W. Bush verstand unter amerikanischer Kultur am ehesten Paraden, Misswahlen, oder ein gutes Baseballspiel. Nachfolger Barack Obama hat offenbar eine andere Sicht der Dinge.
Präsident Obama empfing George Clooney und Denzel Washington
ZoomPräsident Obama empfing George Clooney und Denzel Washington (Foto: Kurt Krieger)

Mit seinem Amtsantritt hatte Barack Obama nach Jahren der Verschleierung eine neue Ära der Transparenz des Weißen Hauses versprochen. Um diesem Versprechen Rechnung zu tragen, hat die Regierung jetzt eine Liste der 500 Personen veröffentlicht, die dem Präsidenten in den ersten Monaten seiner Amtszeit einen Besuch abstatten durften. Zu aller Erstaunen beinhaltet die Liste dabei nicht nur die Schnittmenge aus Wirtschaft, Politik und Macht - sondern mit George Clooney, Denzel Washington oder Oprah Winfrey auch Schauspieler und sonstige Kulturschaffende.

Reine Freude an Film und Fernsehen scheint es aber wohl doch nicht gewesen zu sein, die Obama bewogen hat, die drei zu empfangen. Eher eine Art Gratifikation für Wahlhelfer: Alle drei hatten sich im Vorfeld der Wahl öffentlich und lautstark als Fans des schwarzen Präsidenten geoutet - und so vermutlich viele Amerikaner in ihrer Wahlentscheidung beeinflusst. Eines haben der alte und neue Mr. President also doch gemein: die Tendenz, alten Freunde kleine Gefallen zu erweisen.

Michael Jordan und Michael Moore beim Präsidenten

Auch auf der Liste stehen übrigens auch die Namen Michael Jordan und Michael Moore. Aber keine Angst: Obama hat in seiner raren Zeit weder ein paar Körbe mit dem Basketball-Superstar geworfen noch spielt er in einer von Moores berühmt/berüchtigten Dokumentationen mit. Hier handelt es sich in Wahrheit um Namensvettern der beiden Prominenten, wie das Weiße Haus jetzt in einer weiteren Pressemitteilung bekannt gab.

AJ Washington, 02.11.2009

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