Cameron Diaz war jung und brauchte das Geld. Das peinliche Ergebnis ist ein SM-Video, dass die mittlerweile 31-Jährige in äußerst gewagten Outfits ze... http://images.kino.de/newspics/763/157763_1/b150x150.jpg Cameron Diaz oben ohne

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Cameron Diaz oben ohne

"Woow, schau' sie dir an! Wie groß sie werden", ruft Cameron Diaz begeistert während sie ihre nackten Brüste mit Eis-Spray verwöhnt.

Großansicht Promi sein ist doof! Jeder kleine Jugendspaß wird zum Verhängnis... (Foto: Kurt Krieger)

Promi sein ist doof! Jeder kleine Jugendspaß wird zum Verhängnis... (Foto: Kurt Krieger)

Sowas kann peinlich sein, wenn es sich hierbei nicht um eine gespielte Szene aus irgendeiner Komödie handelt. Und das tut es nicht. Vielmehr stammt das Zitat aus einem Video, das Cameron Diaz ("Verrückt nach Mary") bei einem Photoshooting Anfang der 90er zeigt.

Damals war die 19-Jährige noch ein unbeschriebenes Blatt in Hollywood: Sie modelte, um sich Geld für den Weg nach oben zu verdienen, und wollte nur ein paar Bilder für ihr neues Portfolio schießen lassen. Dass dabei ein anstößiges Video entstehen würde, und dass dieses Video über 10 Jahre später im Internet auftauchen könnte, damit hatte sie nicht gerechnet.

Das Video zeigt Fotograf John Rutter während der Photosession mit Cameron, die halbnackt für die Kamera posiert. Anwesend und voll dabei waren außerdem: die aufreizende Sado-Natasha und ein Maso-Mann in Ledermaske - mehr muss wohl nicht gesagt werden.

Den Rest übernimmt die Vorstellungskraft. Wem das nicht reicht, der darf sich das 30-minütige Video im Internet anschauen. Dort wird es seit gestern von einer Firma namens Scandal Corp. für rund 40 Dollar zum Download angeboten.

Jugendsünden bestraft der liebe Gott 10 Jahre später

Die Story um die verwegenen Fotos und das Making-of-Video zieht sich schon über ein Jahr hin. Damals schlug Rutter folgenden Deal vor: Für 3,3 Millionen Dollar sollte Cameron Diaz das gesamte Material erhalten, andernfalls würde er das empfindliche Paket an eine europäische Werbeagentur verkaufen - für 5 Millionen Dollar.

Trotz Vorzugspreis lehnte Cameron ab und zeigte den Fotografen an. John Rutter wurde prompt wegen Erpressung verurteilt, gegen eine Kaution von 250.000 US-Dollar kam er jedoch gleich wieder frei. Nun hat er nichts besseres zu tun, als erstens seinerseits Cameron wegen Betrugs und Vertragsbruchs zu verklagen und zweitens dafür zu sorgen, dass das Video an die Öffentlichkeit gelangt.

Letzteres hat er bekannterweise erreicht, aber Camerons Anwälte bezweifeln, dass Rutter mit seiner Gegenklage erfolgreich sein wird - immerhin verlangt er nun 10 Millionen Dollar von der Hollywood-Schönheit. Hätte sie doch nur damals zugeschlagen.

Christian Beer, Los Angeles, 08.07.2004, 17:33

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