George W. Bush hat gute Chancen auf einen Filmpreis. Der US-Präsident wurde für zwei "Goldene Himbeeren" vorgeschlagen.... http://images.kino.de/newspics/025/171025_1/b150x150.jpg Bush als schlechtester Schauspieler nominiert

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Wahlschlappe

Bush als schlechtester Schauspieler nominiert

Die Vergabe der "Goldenen Himbeeren" ist Hollywoods gefürchtetste Preisverleihung. Dieses Jahr werden die schlimmsten Verfehlungen der Traumfabrik in 13 Kategorien gewürdigt.

Großansicht Pah, nächstes Jahr kauft mir Daddy einen Oscar... (Foto: Falcom)

Pah, nächstes Jahr kauft mir Daddy einen Oscar... (Foto: Falcom)

Seit nunmehr 25 Jahren geht regelmäßig einen Tag, bevor die Nominierten für die Oscars bekannt gegeben werden, ein Aufschrei durch Hollywood. Dann nämlich werden die Kandidaten für die Wahl der "Goldenen Himbeeren" veröffentlicht. Auch wenn die hämische Verleihung kaum Medienaufmerksamkeit genießt - für die "Ausgezeichneten" gibt sie genug Anlass zum Nachdenken über die eigene Karriere.

Sorgen um seine berufliche Zukunft muss sich George W. Bush dank eines überraschenden Wahlergebnisses zumindest in den nächsten vier Jahren nicht machen. Der wenig überzeugende Eindruck, den der US-Präsident in Michael Moores Satire "Fahrenheit 9/11" hinterließ, brachte ihm jedoch eine Nominierung als "Schlechtester Schauspieler" ein.

Gleichzeitig "beeindruckte" sein Zusammenspiel mit der damaligen Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice die Abstimmungsberechtigten - ebenso wie der innige Umgang mit seiner Hausziege. Beide Paarungen stehen zur Wahl als "Schlechtestes Leinwandduo".

Auch in der Kategorie "Schlechteste Nebendarstellerin" hält Rice die Fahne der US-Regierung hoch, ebenso wie Kollege Donald Rumsfeld in der entsprechenden Rubrik der Männer.

Katzenjammer

An der Filmfront gab es dieses Jahr kaum Überraschungen. Erwartungsgemäß führt "Catwoman" das Feld filmischer Kat(z)astrophen mit sieben Nominierungen an. Egal ob die Schauspielerinnen Halle Berry und Sharon Stone, Regisseur "Pitof", das Drehbuch oder das "Gesamtkunstwerk" an sich - jeder Aspekt der Comicverfilmung entsetzte Publikum und Kritiker gleichermaßen.

Kaum besser traf es Oliver Stones ambitioniertes Epos "Alexander". Insbesondere die in den USA verpönte homosexuelle Thematik dürfte dazu beigetragen haben, dem Werk die "Chance" auf sechs der Anti-Oscars zu bescheren. "Alexander" steht als "Schlechtester Film" zur Wahl, Regisseur und Drehbuchautor Stone, sowie die Darsteller Colin Farrell, Angelina Jolie und Val Kilmer erhalten die zweifelhafte persönliche Ehre einer Nominierung.

Anläßlich des 25. Jubiläums der Verleihung wird auch über die schlimmsten Leinwandvergehen des letzten Vierteljahrhunderts abgestimmt. Unter den Kandidaten finden sich "Battlefield Earth", "Stürmische Liebe", "Showgirls" und Ben Afflecks Abschied aus Hollywoods A-Liga: "Liebe mit Risiko".

mab, 25.01.2005, 12:30

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