Aus für "X-Men Origins: Magneto"?
Gute Zeiten für Superhelden, magere Zeiten für Magneto. Dem großen Gegenspieler von X-Men-Gründer Professor Xavier scheint ein eigener Film verwehrt zu blieben.
Bryan Singer, der bereits für die ersten drei "X-Men"-Filme auf dem Regiestuhl saß, äußerte sich im Interview mit dem Magazin "Hollywood Reporter" eher skeptisch zu einer filmischen Solo-Karriere des mutierten Eisenbiegers. Das bislang unter dem Titel "X-Men Origins: Magneto" geführte Projekt, kollidiere nämlich mit seinem "X-Men: First Class", das den Ursprung der Supertruppe ausleuchten soll.
"Da geht es um die Gründung der X-Men. Wie alles begann, dazu die Beziehung zwischen Xavier und Magneto als junge Männern. Die Geschichte wird daher wahrscheinlich etwas von der Magneto-Story enthalten - somit bräuchten wir keinen Extra-Film mehr über ihn." Pech gehabt, Schurke. Aber nachdem der Mutant mit dem Hang zur Metalldeformierung sich im Lauf seines Lebens sowieso der bösen Fraktion des Marvel-Universums zugewandt hat, ist Mitleid fehl am Platz. Sowas rächt sich eben - und sei es durch fehlende Leinwandpräsenz.
Das letzte Wort ist hier aber sicher auch noch nicht gesprochen. Zunächst möchte Bryan Singer sein Fantasy-Abenteuer "Der Herrscher von Cornwall" auf die Leinwand bringen. Dort wird ein junger Bauer eine entführte Prinzessin aus dem Land der Riesen befreien. Und zwar ganz ohne Superkräfte und Hightech-Equippment. Old-School-Heldentum, quasi. Und sowas hat ja durchaus auch seine Reize.
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