Action-Star Bruce Willis ist gegen die geplante Verschärfung der US-Waffengesetze: Wer an dieses Grundrecht rühre, der riskiere den Verlust der gesam... http://images.kino.de/newspics/264/329264_1/b150x150.jpg Bruce Willis gegen schärfere Waffengesetze
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Unantastbar

Bruce Willis gegen schärfere Waffengesetze

Für Europäer schwer nachvollziehbar…

Großansicht Fürchtet um ein Grundrecht: Bruce Willis (Foto: Fox)

Fürchtet um ein Grundrecht: Bruce Willis (Foto: Fox)

Nach den Amokläufen im letzten Jahr plant US-Präsident Barack Obama eine Verschärfung der Waffengesetze. Und während die meisten auf unserer Seite des Atlantiks das für längst überfällig halten, tun sich viele US-Bürger schwer, wenn es an Regelungen in der "Bill of Rights" geht, die aus der Zeit der Staatsgründung stammen.

So auch Superstar Bruce Willis, der sich nun gegen Obamas Pläne ausspricht: "Ich glaube man kann nichts an der 'Bill of Rights' verändern, ohne dass man damit riskiert, sie komplett zu verlieren. Denn wenn man einen Punkt streicht, dann können sie dir ja auch gleich alle Rechte wegnehmen!"

Zwar geht Obamas Entwurf gar nicht so weit, das Recht auf privaten Waffenbesitz generell einzuschränken, er will nur den Besitz von Sturmgewehren verbieten. Willis' ebenso berühmter Action-Kollege Sylvester Stallone hat sich leidenschaftlich für diese Regelung eingesetzt. Trotzdem spricht Willis mit seiner Befürchtung vielen seiner Mitbürger aus der Seele, denen alles, was in den ersten Artikeln der US-Verfassung steht, als unantastbar und unveränderlich gilt, weil es die Identität und das Selbstverständnis eines Amerikaners begründet - so zumindest die subjektive Wahrnehmung.

Die waren einfach geisteskrank!

Natürlich empfindet Willis die Bluttaten von Colorado und Connecticut trotzdem als furchtbar: "Ich bin ja selbst Vater und das waren einfach Tragödien. Aber gegen Geisteskranke kann man nicht mit Gesetzen vorgehen. Ich habe kein Ahnung, wie man so etwas überhaupt verhindern will."

Darauf angesprochen, ob er als schießfreudiger Action-Star vielleicht eine Mitverantwortung für die Ereignisse trage, reagiert Willis deutlich:

"Niemand begeht ein Verbrechen, weil er einen bestimmten Film gesehen hat, das lässt sich nicht belegen. Und wir machen ja keine Filme über Leute, die verrückt werden und Amok laufen. So ein Film wäre auch niemals erfolgreich."

Das sind Willis' Werke natürlich schon, auch sein neuer Auftritt als Kult-Cop John McClane in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" wird wieder die Kassen klingeln lassen. Darum ist auch bereits ein sechster Film um den Rippshirt tragenden Superbullen geplant. Denn auf diese Frage hatte Bruce Willis eine knappe, aber eindeutige Antwort: "Ja."

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Boris Sunjic, Los Angeles, 07.02.2013, 14:45
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Trailer: Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben
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