Grabpfleger
Die Leichenfledderei in den vergangenen drei "Mumie"-Abenteuern scheint Brendan Fraser sehr gefallen zu haben. Er würde auch ein viertes Mal geheimnisvolle Gruften öffnen.
Hat von blutrünstigen Knochengestellen noch nicht genug: Brendan Fraser (Foto: Kurt Krieger)
Wenn Hollywoodstar Brendan Fraser von seiner Rolle als Rick O'Connell in der Blockbusterreihe "Die Mumie" spricht, fangen seine Augen an zu strahlen. Nach dem bisher dritten Teil "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers" ist vorerst keine weitere Fortsetzung geplant. Das mögliche Ende stimmt den Mimen traurig: "Ich werde diese Figur vermissen", gibt er zu. Er hätte sogar eine Lösung des Problems parat: "Vielleicht ist es möglich, Rick als jemand anderen auferstehen zu lassen. Ich habe es wirklich genossen, diese Rolle zu spielen. Wenn nicht, dann vielleicht etwas ähnliches."
Dem 40-Jährigen liegt wirklich viel an der Rolle: "Ich bin mit diesem Typen noch nicht fertig! Ich hatte eine großartige Zeit. Das war fantastisch. Es war der pure Spaß. Bitte verraten Sie es niemandem, aber ich hatte es sehr genossen. Es war eine verdammt gute Zeit. Inklusive großer Spielsachen, mit denen ich hantieren durfte. Darüber hinaus kam es beim Publikum riesig an. Wir nahmen das Ganze nie zu ernst." Genau das war es, das Co-Star Rachel Weisz beim ersten Teil Sorgenfalten auf die Stirn trieb. Brendan erinnert sich: "Rachel geriet in Panik. Sie meinte 'Oh mein Gott. Sie werden uns unsere amerikanische Schauspiellizenz entziehen'. 'Nein, unsere britische', scherzte ich zynisch." Die Sorge war unbegründet.
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