Zu agressiv
"Ich habe mich unglaublich daneben benommen und bereue das zutiefst. Macht euch ruhig über mich lustig. Ich habe das verdient."
Wird der Druck in Hollywood zu groß? Christian Bales Schwester ist davon überzeugt (Foto: Warner)
So zerknirscht äußerte sich Christian Bale zu seinem Ausraster bei den Dreharbeiten von "Terminator - Die Erlösung". Bale hatte einen Kameramann vier Minuten lang beschimpft, weil er eine Markierung überschritten und damit eine Szene unbrauchbar gemacht hatte. Eine Aufnahme des Ausrasters gelangte ins Internet und zog zahlreiche Parodien nach sich. Im Radio nahm Bale nun zum ersten Mal per Telefon Stellung:
"Es gibt für mein Verhalten keine Entschuldigung und ich schäme mich dafür." Für Bales Schwester Sharon reichen diese reuevollen Worte nicht aus. Sie selbst war im letzten Jahr Opfer eines Wutanfalls des Batman-Darstellers geworden: "Er scheint zurzeit unglaublich gestresst und wütend zu sein. Ich denke, er braucht professionelle Hilfe. Er dreht einen Film nach dem anderen und steckt wirklich tief in seinen Rollen drin."
Einer, der überhaupt kein Problem mit der ganzen Aufmerksamkeit um Christian Bale hat, ist McG, der Regisseur von "Terminator 4". Er outete sich offen als Fan des Techno-Remix: "Der Song ist großartig. Außerdem sind Christian und unser Kameramann Shane enge Kumpel. Alle Probleme sind aus der Welt geschaffen." Klar, dass McG den Vorfall so lässig sehen kann. Billiger hätte er seinen Film niemals im Gespräch halten können.
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