Hilfsspion
Um einen Mörder dingfest zu machen, ging Ex-Fußballstar James Keene ins Irrenhaus.
Brad Pitt hat sich die Rechte an einem höchst spannenden Fall gesichert: Der Lebensgefährte von Angelina Jolie möchte das Buch "In With the Devil" von James Keene verfilmen, was Pitt ins Irrenhaus, zu einem Serienkiller und in die Kreise des FBI führen wird.
James Keene war ein gefragter englischer Fußballspieler, bevor er begann, mit Drogen zu handeln und sich schließlich zehn Jahre Gefängnis einhandelte. In seiner Autobiografie berichtet er, was ihm dann widerfuhr: Das FBI kreuzte bei ihm auf und bot ihm die Freiheit. Gegenwert: Keene sollte als Undercoveragent arbeiten und helfen, einen Serienkiller festzunageln. Der Mörder saß damals bereits in einer Nervenheilanstalt - doch eine Verurteilung war nicht möglich, weil das Geständnis fehlte und auch der Verbleib von einer Frauenleiche, die offensichtlich auf das Konto des Insassen ging, nicht geklärt werden konnte.
Was sich abenteuerlich anhört, scheint tatsächlich so stattgefunden zu haben: Keene nahm den Auftrag an, ließ sich in die Anstalt einweisen und "befreundete" sich mit dem Mann. Wie sich das Ganze für den Ex-Sportler angefühlt haben musste, kann man aus einem Interview erahnen: "Ich wusste nicht, ob ich zu so etwas in der Lage bin", so Keene. "Schließlich bin ich kein Mensch, der Killer jagt. Wenn dich jemand auffordern würde, dich in eine geschlossene Anstalt einzuweisen, dich als jemand anderer auszugeben und zu versuchen, in den Kopf eines Mörders zu gelangen - wie würde sich das wohl anfühlen?"
Auf diese Frage findet Brad Pitt, der vielleicht auch die Hauptrolle spielt, sicher eine gute Antwort.
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