Reingefallen
Der trottelige kasachische Reporter "Borat" hat einen würdigen Nachfolger: Bühne frei für "Bruno"!
Nachdem die Abenteuer des politisch unkorrekten kasachischen Starjournalisten "Borat" 2006 für jede Menge hitzige Diskussionen und klingelnde Kassen sorgten, kommt nun eine weitere Figur aus Sacha Baron Cohens schräger "Ali G Show" zu Leinwand-Ehren. Ganz ohne Schnauzbart und wilde Lockenfrisur, dafür blondiert und im rosa Muskelshirt steht der Satiriker derzeit als "Bruno" vor der Kamera.
"Bruno" ist wie "Borat" Reporter, allerdings ein homosexueller österreichischer. Sein erstes prominentes Opfer war Oscar-Preisträger Ben Affleck, der sich sehr über die fiesen Fragen des dumm-dreisten Medienmannes wunderte. Ohne zu ahnen, dass sich hinter der Maskerade Sacha Baron Cohen versteckte, kam Affleck zum Interviewtermin - ihm hatte man lediglich erzählt, es handele sich bei seinem Gegenüber um einen "offen schwul lebenden Modejournalisten".
Nach dem Gespräch rief Affleck seine Bekannte an, die Komikerin Sarah Silverman und erzählte ihr vom "seltsamsten Interviewtermin seines Lebens". Die erste Frage des "Idioten", wie der Schauspieler Bruno betitelte, lautete beispielsweise "Mögen Sie Nigger?" Darauf herrschte kurz Schweigen in der Leitung, bis Sarah den völlig brüskierten Ben aufklärte: "Hieß der Reporter vielleicht Bruno?"
Erst dann erkannte der 35-Jährige, dass er Sacha Baron Cohen auf den Leim gegangenen war. Ob die Szene im fertigen Film zu sehen sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Die Komödie im Dokumentarstil soll bereits im Oktober 2008 in den USA ins Kino kommen.
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