Fortsetzung des Vampirkults
"'Blade 4'? Gute Idee", meint Wesley Snipes. Selbiges findet auch Stephen Norrington, der bei der ersten Vampirhatz auf dem Regiestuhl saß. Nur mit einem kleinen Unterschied...
Im Jahr 1998 begründete Wesley Snipes mit einem ultracoolen Auftritt als Halbvampir "Blade" einen Kult, der bislang drei Teile umfasst. Und schon 2004, als "Blade Trinity" in die Kinos kam, äußerte er seine Überzeugung, dass irgendwann ein vierter Teil folgen würde. Das scheint sich jetzt langsam zu verdichten: Auf "Blade 4" angesprochen, bestätigte Snipes, dass es hier durchaus schon Gespräche gäbe - und er auch nicht ungern zum Klingenschwingen ins Lederkostüm schlüpfen würde. Immer vorausgesetzt natürlich, das Drehbuch stimmt.
Ob der 47-Jährige dann tatsächlich die Hauptrolle spielen würde, ist jedoch mehr als fraglich. Denn schon vor einiger Zeit hat Stephen Norrington - Regisseur des ersten "Blade"-Films - seine Vorstellungen zu Teil Vier umrissen: Er denkt dabei eher ein Prequel und sieht im Mittelpunkt der Story den Vampir Deacon Frost - den heißblütigen Untoten aus Teil Eins, der seine durstigen Brüder wieder konkurrenzlos an die Spitze der Nahrungskette befördern wollte. Und der damals bemerkenswert charismatisch von Stephen Dorff verkörpert wurde.
Auch für Snipes gilt: Totgesagte leben länger
Andererseits: Ein Blade ohne Wesley Snipes? Für Fans kein erquicklicher Gedanke. Und eines muss man dem versierten Kampfsportler ja nun wirklich lassen. Als Vampir qualifiziert ihn schon allein die Tatsache, dass er - gleich den transsilvanischen Blutsaugern - irgendwie seit Jahrzehnten nicht tot zu kriegen ist. Filmisch jedenfalls.
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