Wutausbruch
Eigentlich wollte McG nur den legendären Ausraster von Christian Bale am Set von "Terminator: Die Erlösung" abmildern. Doch der Vergleich mit einer Kopfnuss, die Bill Murray angeblich McG verpasst habe, führt nun gar zu einer Morddrohung des exzentrischen Komikers.
McG hätte es besser wissen müssen, als sich ausgerechnet mit Bill Murray anzulegen. Schließlich ist der Kultkomiker für seine ungezügelten Wutausbrüche berüchtigt: Der Star aus "Lost in Translation" und "Ghostbusters" soll seine Ehefrau mit Gewaltangriffen zur Scheidung getrieben haben und am Set von "Broken Flowers" gar einen Asssistenten mit dem Messer bedroht haben. Nun will Bill Murray bei McG sogar zu einer deutlich größeren Klinge greifen. Dem Regisseur von "Terminator - Die Erlösung" sollte nach Murrays Worten "mit einer Lanze der Kopf durchbohrt werden".
Der Grund für diesen brutalen Angriffsplan ist eine Behauptung, die Joseph McGinty Mitchell, genannt "McG", im Juni aufstellte. Sein Hauptdarsteller Christian Bale war damals massiv in die Kritik geraten, weil er beim Dreh zu "Terminator 4" den Kameramann Shane Hurlbut minutenlang auf Schlimmste beschimpft hatte, als dieser versehentlich eine Szene störte. Die Hasstirade, bei denen in vier Minuten vierzig Mal das Wort "Fuck" zu hören war, machte über Youtube weltweit die Runde. McG spielte das Ganze anschließend herunter, indem er sagte, an Filmsets gehe es öfter ziemlich derb zu. So habe er beim Dreh von "3 Engel für Charlie" von Bill Murray sogar eine Kopfnuss bekommen.
"Das ist kompletter Schwachsinn", poltert Murray nun auf die Frage, ob diese Geschichte wahr sei. "McG redet Scheiße, ich habe keine Ahnung, warum er diese Story erfunden hat. Vermutlich hat er einfach eine rege Fantasie. Dafür verdient er den Tod. Allerdings sollte er keine Kopfnuss bekommen, sondern man sollte ihm eine Lanze durch den Schädel rammen!"
Egal ob McG tatsächlich geflunkert hat, um die Aufmerksamkeit ein wenig von Christian Bale abzulenken - diese Reaktion von Bill Murray schießt weit über Ziel hinaus. Fazit: McG braucht keine Lanze, sondern Murray eine Therapie!
Berührendes Epos von Steven Spielberg über die Freundschaft eines Farmerssohns zu seinem Rassehengst, der in das Grauen des 1. Weltkriegs gerät und dabei Fronten und Besitzer wechselt.