Hauptstadt-Quartier
Ein Topagent wie Ethan Hunt lebt gefährlich - gleichermaßen ein Superstar wie Tom Cruise, der selbst als tapferer Samurai in der Wahl der Behausung kein Risiko eingeht.
Videoüberwachung, Hochsicherheitszäune, Bewegungsmelder und geschultes Wachpersonal: Was nach einem Hochsicherheitstrakt klingt, sind lediglich die Grundbedingungen, die der charismatische Schauspieler an ein Mietobjekt stellt. Neben den technischen Voraussetzungen muss das Haus, das ein Herr Cruise betritt, selbstverständlich von luxuriöser Ausstattung und ästhetischem Genuss sein. Schließlich ist nur das Beste gerade gut genug.
Für die fünfmonatigen Dreharbeiten zu Joe Carnahans Actionspektakel "Mission: Impossible 3" in Berlin hat der Sonnyboy nun ab Juni eine passende Bleibe gefunden: die 1924 erbaute Villa Kampffmeyer, die zuletzt vom Skandal-umwitterten Schweizer Botschafter Thomas Borer und seiner, dem Presseterror ach so schutzlos ausgelieferten Ehefrau Shawne bewohnt wurde. Die waren leider trotz größter Abschottung nicht in der Lage, ihre Sexaffäre hinter verschlossener Türe zu halten.
Nachdem Tom Cruise zuvor die Villa Wunderlich von Designer Wolfgang Joop in Erwägung gezogen hatte, entschied er sich letztendlich doch für das 900 Quadratmeter große Diplomatenhaus, dessen Sicherheitsanlage nach amerikanischem Vorbild funktioniert.
Der besondere Clou an dem Standort der Villa: An der dortigen Glienicker Brücke wurden früher Spione ausgetauscht - ideal also für Top-Agent Ethan Hunt. Etwaige Fluchtversuche per Helikopter dürften übrigens aufgrund der zu kleinen Landefläche schwierig sein. Da wird sich der smarte Schauspieler wohl etwas anderes einfallen lassen müssen, falls sich plötzlich einer der Pförtner die Gesichtmaske vom Kopf reißt und einen Angriff startet.
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