Galaktisch
Deutsche Schauspieler in internationalen Produktionen sind immer noch eine Seltenheit. Und wenn sich doch mal einer nach Hollywood verirrt, wird er meist auf die Rolle des Bösewichts festgelegt. In "The Mutant Chronicles" darf Benno Fürmann nun beweisen, dass deutsche Darsteller mehr drauf haben, als immer nur den Nazi vom Dienst zu geben.
In der Indie-Produktion "The Mutant Chronicles" von Regisseur Simon Hunter bekommt es Benno Fürmann mit fiesen Nekromutanten zu tun, die die Erde zerstören wollen. Denn im 23. Jahrhundert ist ein erbitterter Kampf um die letzten Rohstoffe der Erde entbrannt. Auf der einen Seite versuchen vier zusammengeschlossene große Konzerne, an dessen Spitze Wirtschaftsboss John Malkovich kämpft, die letzten Ressourcen für sich zu gewinnen. Auf der anderen Seite will eine Armee von untoten Mutanten den sterbenden Planeten plündern.
Rettung naht, als Elitesoldat Mitch Hunter, gespielt von "The Punisher" Thomas Jane, den beiden Weltzerstörern den Kampf ansagt. Zu seiner tapferen Truppe gehören ein Commander (Stephen Rea), ein religiöser Führer (Ron Perlman) und sein ehemaliger Gegenspieler, gespielt von Benno Fürmann. Gemeinsam versuchen sie nun, die Erde vor der totalen Vernichtung zu bewahren.
"The Mutant Chronicles" basiert auf dem gleichnamigen Rollenspiel von 1993. Das düstere Endzeit-Game, das für seine Mischung aus Punk- und Gothic-Elementen bekannt ist, soll rechtzeitig zum Filmstart auch als Comicreihe umgesetzt werden.
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