Rhythmisch
In den USA lernt jedes Kind, dass man das F-Wort nicht sagen darf. Christian Bale benutzte es bei seinem Ausraster am "Terminator 4"-Set so häufig, dass ihm ein musikalisches Denkmal gesetzt wurde.
Ist jetzt nicht mehr nur gefeierter Schauspieler, sondern dank seiner Exzesse auch noch Hit-Garant: Christian Bale (Foto: Warner)
Über 35 Mal schreit Christian Bale das Wort "Fuck", als er einen Kameramann am Set zu "Terminator - Die Erlösung" beschimpft. Vier Minuten lang muss Shane Hurlbut die Tirade des "Batman Begins"-Stars über sich ergehen lassen, weil er eine Markierung übersehen und somit eine Szene unbrauchbar gemacht hat. Bale flippte aus, doch seine Kollegen verteidigen ihn:
"Es dauerte nur einen Moment und ist jetzt lange vorbei", sagt Koproduzent Bruce Franklin. Ganz so gnädig ist die Internetgemeinde nicht. Der Musikproduzent RevoLucian gelangte an einen Mitschnitt des Ausrasters und verwandelte ihn in einen Techno-Mix, der zum neuesten Hit auf den Tanzflächen werden könnte.
Nicht minder kreativ war die Idee des Film-Bloggers JoBlo, der Christian Bale in einem Duell gegen Lily Tomlin antreten lässt. Sie stand ihrem Kollegen am Set von "I heart Huckabees" im Gebrauch wüster Beschimpfungen in nichts nach. Wer empfindlich ist, sollte diesen Links besser nicht folgen:
http://www.joblo.com/video/joblo/player.php?video=bale-vs-tomlin
http://perezhilton.com/2009-02-03-bale-out
Unser "blonder Basterd" Diane Kruger eröffnete die 62. Berlinale - und Stars aus der ganzen Welt wollten das sehen.