58. Berlinale
Leidenschaftlicher kann das Festival nicht beginnen: Martin Scorsese presents... The Rolling Stones!
Mick Jagger und Christina Aguilera während eines grandiosen Konzerts in New York, festgehalten von Martin Scorsese (Foto: Kinowelt)
Berlin zeigt sich weltoffen und international, im Wettbewerbsprogramm vertreten sind Produktionen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Israel, Kanada, USA, Brasilien, Mexiko, Japan, Hongkong und China. Ein Highlight gleich zu Beginn: Als Eröffnungsfilm läuft Martin Scorseses grandioser Konzertfilm "Shine a Light". Das richtige Motto für ein Festival, das viele Entdeckungen bietet.
Dazu zählen Damian Harris' schockierendes Entführungsdrama "Gardens of the Night", "Lake Tahoe", der zweite Spielfilm des Mexikaners Fernando Eimbcke um einen 16-Jährigen, der den plötzlichen Tod des Vaters verarbeiten muss, oder "Zuo you - In Love We Trust" vom Chinesen Wang Xiaoshuai, der für "Beijing Bicycle" bereits den Silbernen Bären gewann.
Ganz großes Kino, das unter die Haut geht, dafür stehen "Magnolia"-Schöpfer Paul Thomas Anderson mit dem Oscar-Favoriten "There Will Be Blood", Amos Kollek mit dem israelischen Beitrag "Restless" um einen Mann mit Vergangenheit in New York, der japanische Altmeister Yoji Yamada mit "Kabei - Our Mother" oder Erick Zoncas "Julia" mit einer grandiosen Tilda Swinton.
Aus Deutschland sind Doris Dörries "Kirschblüten - Hanami" im Rennen, mit Hannelore Elsner und Elmar Wepper, sowie "Feuerherz" nach dem Bestseller von Senait G. Mehari, von Luigi Falorni ("Die Geschichte vom weinenden Kamel"). Mike Leigh lädt zum Schmunzeln ein mit "Happy-Go-Lucky", und auch Hongkongs Kultfilmer Johnny To lässt es überraschend lässig angehen in "The Sparrow".
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