Mit oder ohne
"Hey - wir sind hier in Berlin. Wieso fragt Ihr dauernd nach dem Österreicher?"
Arnies Erben: Christian Bale als John Connor und Sam Worthington als Marcus Wright (Foto: Sony)
Regisseur McG grinst ins Publikum. Soeben hat er 200 Gästen einen Werkstattblick in "Terminator: Die Erlösung" gewährt. Alle wollen wissen, wie "Gouvernator" Arnold Schwarzenegger urteilt - und ob er nicht wenigstens in einer klitzekleinen Gastrolle zu sehen sein wird.
McG unternimmt derzeit eine kleine Weltreise, um die Stimmungen einzufangen, die 15 rasant geschnittene Minuten aus "Terminator: die Erlösung" so auslösen. Die Frage nach Arnold "I'll be back" Schwarzenegger kriegt er natürlich überall gestellt. "Das Studio bringt mich um, wenn ich was verrate", sagt er und damit schon eine ganze Menge, denn immerhin scheint es ja etwas zu geben, das man verraten könnte.
Dann lässt sich McG ("3 Engel für Charlie") doch ein wenig in die Karten blicken: "Ist ein "Terminator"-Film ohne Arnold Schwarzenegger möglich? Nein! Deshalb ist mein ganzer Film vom Geist Schwarzeneggers durchdrungen. Man spürt ihn in jeder Szene."
Gut, sein Geist ist nicht ganz dasselbe wie der Governator selbst, aber mehr ist in diesem Punkt aus McG (eigentlich Joseph McGinty Mitchell), nicht herauszuquetschen. Sein "Terminator" zeigt in Spielfilmlänge, was in den ersten beiden Teilen der Saga immer nur häppchenweise angedeutet wurde: Den Krieg zwischen den Resten der Menschheit und den Maschinen, mittendrin Superstar Christian Bale ("The Dark Knight") in der Rolle des Endzeit-Generals John Connor.
Jeder "Terminator" war bisher ein Meilenstein in Sachen "Visual Effects". Den Fans verspricht McG, dass er diese Tradition fortführt - und die ersten Szenen lassen ahnen, dass er einen Gutteil der geschätzten 150 Millionen Budget für diese Ansage ausgegeben hat. Fans können sich ab 28. Mai 2009 im Kino davon überzeugen.
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