In anderen Sphären
Der 80 Millionen-Dollar-Film "Gravity" braucht Angelina Jolie. Unbedingt. Aber sie widersteht der Anziehungskraft des Geldes ...
Orbit ohne Zuckerschnute: Angelina Jolie will einfach nicht in den Himmel. Sie mag die Raumstation nicht, die Filmgigant Warner Bros. extra für sie bauen will. Und das stellt das Studio vor Probleme, denn das 3D-Projekt "Gravity" ist auf einen weiblichen Superstar angewiesen.
Die Top-Figur muss nämlich den größten Teil des 80 Millionen Dollar teuren Filmes allein vor der Kamera bestreiten und in dieser Liga spielt nach Ansicht der Bosse zur Zeit nur Blockbuster-Königin Angelina Jolie. Selbst die verspochene Super-Extra-Sonderbehandlung, Spitzenkraft Robert Downey Jr. in der Nebenrolle und natürlich ein fürstliches Honorar vermochten den "Salt"-Star nicht zu verführen.
"Gravity" spielt auf einer Raumstation. Während Teamleader Robert Downey Jr. mit einer Kollegin in einer Außenmission unterwegs ist, kommt der Rest der Crew nach einem Satellitenunfall ums Leben. Das zentrale Element des Filmes sind die verzweifelten Anstrengungen der Heldin, nach Hause zu ihrem kleinen Kind zurückzukehren. Eine Rolle wie geschnitzt für Angelina Jolie, glaubte "Gravity"-Regisseur Alfonso Cuaron ("Children of Men"). Denkste.
Angelina Jolie ist als nächstes im Thriller "The Tourist" neben Johnny Depp zu sehen. Regie führte Oscargewinner Florian Henckel von Donnersmarck. Schon allein ihr Terminkalender ließe "Gravity" kaum eine Chance: Mit einem eigenen Regie-Projekt in Bosnien, der geplanten Regentschaft als 'Kleopatra', einem Auftritt als Märchenhexe für Tim Burton, der wohl fixen Rolle im Rachedrama 'Unforgiven' und der weiblichen Hauptstimme in "Kung Fu Panda 2" ist Angelina Jolie die nächste Zeit kein Fall fürs Arbeitsamt.
Aber wer soll nun den trudelnden "Gravity" abfangen? Derzeit werden getestet oder erhalten Angebote Naomi Watts, Natalie Portman, Sandra Bullock, Marion Cotillard, Scarlett Johansson und einige andere. Keine schlechte Liste für die zweite Wahl ...
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