In Ägypten inszeniert Sprengmeister Michael Bay die Fortsetzung zu seinem Actionkracher "Transformers" mit den Pyramiden als spektakulärer Kulisse.... http://images.kino.de/newspics/052/265052_1/b150x150.jpg Am Set von "Transformers - Die Rache"

Story

Der Kult geht weiter

Am Set von "Transformers - Die Rache"

Nach dem Siegeszug von "Transformers" war eine Fortsetzung unvermeidlich - Regisseur Michael Bay konnte dafür aus dem Vollen schöpfen und sogar die Pyramiden hochklettern.

Großansicht Im Juni 2009 kehren die "Transformers" ins Kino zurück (Foto: Universal)

Im Juni 2009 kehren die "Transformers" ins Kino zurück (Foto: Universal)

Vor drei Jahren hätte Regisseur Michael Bay fast einen der größten Fehler seines Lebens gemacht. Steven Spielberg hatte ihm das Projekt "Transformers" angetragen. Doch der Actionvirtuose ("The Rock - Fels der Entscheidung") hatte zu einem Film, der von Spielzeugrobotern inspiriert war, nur eine Reaktion: bescheuerte Idee. "Es ist wirklich wahr, dass ich das gesagt habe", meint er im Herbst 2008.

Die Umstände dieses Geständnisses sind bezeichnend: Denn Bay steht am Set von "Transformers - Die Rache" - hinter ihm die Pyramiden von Gizeh, wo sich der Actionhöhepunkt der Fortsetzung abspielen soll. Von Skepsis keine Spur mehr. Damals hatte er sich bei einem Besuch beim Spielwarenhersteller Hasbro in die Mythologie der außerirdischen Maschinenkreaturen vertieft und daraus eine visuelle Umsetzung entwickelt, die so überzeugend geriet, dass das Kinopublikum in Scharen in den ersten Teil strömte. "Auch viele Erwachsene", wie er betont. Weltweit brachte "Transformers" über 700 Mio. Dollar in die Kassen; hinzu kamen rund 275 Mio. Dollar an Home-Entertainment-Erlösen.

Großansicht Der Dreh in Ägypten war für Michael Bay riskant, aber lohnenswert (Foto: Universal)

Der Dreh in Ägypten war für Michael Bay riskant, aber lohnenswert (Foto: Universal)

Mehr Technikmonster, mehr Action

"Beim ersten Teil hatten wir das Glück, dass uns das niemand zugetraut hat", so Produzent Lorenzo di Bonaventura. Diesen Vorteil können die Filmemacher jetzt nicht mehr für sich in Anspruch nehmen. Aber der enorme Geldsegen führte dazu, dass das Studio für die visuellen Dimensionen "mehr Mittel zur Verfügung stellte", so di Bonaventura. Waren im ersten Film zwölf Robotercharaktere zu sehen, so sind es in diesem Film an die 40. Wobei eine Sekunde Computeranimation mit einem einzigen Roboter 18 Stunden Arbeit erfordert - eine Sekunde mit sechs Transformers verlangt demnach 108 Stunden. Schätzungen zufolge soll die Rückkehr der Technikmonster 300 Mio. Dollar schwer sein.

Für den finanziellen Quantensprung ist noch ein anderer konzeptioneller Grund verantwortlich: "Dieser Film hat mehr von einem Abenteuer an sich als der erste", so Bay. Die Handlung erstreckt sich diesmal über die ganze Welt. Neben Ägypten und den USA werden auch Paris und Shanghai zu Schauplätzen. Aber für den Filmemacher ist der Hauptunterschied zu Teil eins ein anderer: "Wir bieten mehr Leidenschaft und Humor."

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