Deutscher Filmpreis
Am 8. Juli wurde der deutsche Filmpreis, die Lola, in der Berliner Philharmonie vergeben. Der große Gewinner des Abends ist die Komödie "Alles auf Zucker!".
Die goldene Lola für den besten Film ging in diesem Jahr an "Alles auf Zucker!". Dani Levy freute sich über den Preis als bester Regisseur und nahm zusammen mit Holger Franke auch die Trophäe für das beste Drehbuch entgegen.
Hauptdarsteller Henry Hübchen wurde für die Darstellung des schrulligen Jaecki zum besten Schauspieler gekürt. "Wir haben es geschafft: Ein kleiner, verkappter Kommunist hat Hitler geschlagen", freute sich Hübchen, der zusammen mit Bruno Ganz ("Der Untergang") für den Preis nominiert war. "Alles auf Zucker!" triumphierte auch in den Kategorien Kostümbild (Lucie Bates) und Filmmusik (Niki Reiser).
Senta Berger und Kulturstaatsministerin Christina Weiss überreichten den silbernen Filmpreis an die Produzenten von "Die fetten Jahre sind vorbei" und "Sophie Scholl - Die letzten Tage". Julia Jentsch wurde mit der Lola für die beste Hauptdarstellerin in dem historischen Drama ausgezeichnet. Bester Nebendarsteller ist dieses Jahr Burghart Klaußner in "Die fetten Jahre sind vorbei", beste Nebendarstellerin Katja Riemann in "Agnes und seine Brüder", die den Preis mit folgenden Worten entgegennahm: "Jetzt kann ich das sagen, was man nur vom Fernsehen kennt: I want to thank the Academy!"
Die Lola für den besten Kinder- und Jugendfilm bekamen Thilo und Maya Rothkirch für "Lauras Stern", bester Dokumentarfilm ist "Rhythm is it!" von Uwe Dierks, Thomas Grube und Andrea Thilo. Zum Publikumspreis wurde "Sophie Scholl" gekürt. Die beste Kamera ging an Hans-Günther Bücking für "Schneeland", der beste Schnitt an Dirk Grau und Martin Hoffmann für "Rhythm is it!" und das beste Szenenbild an Ari Hantke für "Der neunte Tag". Das Team von "Rhythm is it!" war überglücklich über die Lola für den besten Ton: "Das ist der schönste Preis, den wir bekommen können. Denn in diesem Film ist die Musik die Hauptperson." Der Regisseur Reinhard Hauff erhielt den Ehrenpreis der deutschen Filmakademie.
Durch den Abend führte Michael "Bully" Herbig. Im Bienenoutfit machte er auf die Macht des Kostümbildes aufmerksam und führte mit einem KO-Schlag vor, wie wichtig Soundeffekte sind. Der Moderator verabschiedete sich mit einer Gesangseinlage in "Mopsgeschwindigkeit".
Die Liste mit allen Gewinnern finden Sie » hier.
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