Weil die "Daily Mail" schrieb, dass die Frau von Alec Baldwin auf der Beerdigung von James Gandolfini getwittert habe, beschimpfte und bedrohte Baldw... http://images.kino.de/newspics/908/334908_1/b150x150.jpg Alec Baldwin: Todesdrohung gegen Klatschreporter
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Ausraster

Alec Baldwin: Todesdrohung gegen Klatschreporter

Selbstbeherrschung Fehlanzeige…

Großansicht Alec Baldwin und seine Frau Hilaria Thomas: Twitterte sie auf der Beerdigung von James Gandolfini? (Foto: Kurt Krieger)

Alec Baldwin und seine Frau Hilaria Thomas: Twitterte sie auf der Beerdigung von James Gandolfini? (Foto: Kurt Krieger)

In den USA ist Alec Baldwin dank der Kultserie "30 Rock" ein absoluter Superstar und auch im Kino konnte er international zuletzt mit "Wenn Liebe so einfach wäre" oder "To Rome With Love" punkten.

Doch leistet sich Baldwin immer wieder öffentliche Ausraster, die ihm enorm schaden, wie zum Beispiel im schmutzigen Rosenkrieg mit seiner Ex-Frau Kim Basinger.

Nun gibt es um Baldwins neue Gattin Hilaria Thomas enormen Aufruhr. Das Ehepaar nahm gemeinsam an der Beerdigung des kürzlich verstorbenen "Sopranos"-Stars James Gandolfini teil. Während die Zeremonie lief, wurde der Twitter-Account von Hilaria Thomas mehrfach upgedatet. Ein Reporter des Klatschblatts Daily Mail machte dies öffentlich.

Daraufhin griff Baldwin den als homosexuell bekannten Journalisten, George Stark, massiv über seinen eigenen Twitter-Account an und bedrohte und beleidigte ihn: "Jemand hat geschrieben, dass meine Frau während einer Beerdigung getwittert habe. Hey. Das stimmt nicht. Aber ich werde auf DEINER Beerdigung twittern! George Stark, Du Lügenbock. Ich werde Dich aufmischen. Und ich will, dass alle meine Follower diesen verf***en Ar*** George Stark zeigen, wo es langgeht."

Entschuldigung mit offenem Brief

Darauf folgten üble homophobe Beleidigungen in schlimmstem Anal-Vokabular, die hier nicht wiedergegeben werden sollen. Kurz darauf löschte Baldwin alle Tweets von seinem Account.

Später entschuldigte sich der Superstar auf der Webseite der Schwulen- und Lesben-Organisation GLAAD (Gay & Lesbian Alliance Against Defamation) mit einem öffentlichen Brief:

"Mein unkluger Angriff auf George Stark von der Daily Mail hatte nichts mit sexueller Orientierung zu tun. Mein Ärger richtete sich gegen Mr. Stark, weil er Lügen über meine Frau und ihr Verhalten auf der Beerdigung eines Freundes verbreitete. Als jemand, der sich gegen Homophobie einsetzt, entschuldige ich mich. Ich habe in den letzten Jahren oft mit Organisationen zusammengearbeitet, die sich für die gleichgeschlechtliche Ehe einsetzen, damit schwule Paare endlich die Rechte bekommen, die aktuelle Gerichtsurteile ihnen nun zusprechen. Ich würde nie Gewalt gegen eine Person gutheißen, weil sie homosexuell ist und ich hoffe, dass meine Freunde von GLAAD und die homosexuelle Community verstehen, dass mein Angriff gegen George Stark nicht auf Homophobie gründet. Besten Dank, Alec Baldwin."

Obwohl diese Worte öffentliche Zustimmung fanden, bleibt erneut ein Imageschaden für Alec Baldwin. Dass er trotzdem ein exzellenter Schauspieler ist, zeigt Baldwin demnächst an der Seite von Cate Blanchett im neuen Woody Allen-Film "Blue Jasmine", der am 7. November ins Kino kommt.

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Boris Sunjic, Los Angeles, 01.07.2013, 12:45
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