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PERRINEAU & RENNERINTERVIEW
"'28 Days Later' war nur das Vorspiel"
In der Fortsetzung zu Danny Boyles Kult-Horror "28 Days Later" bricht der vernichtet geglaubte Wut-Virus erneut aus - schlimmer und verheerender als je zuvor. Mit Harold Perrineau ("Matrix Reloaded") und Jeremy Renner ("Kaltes Land") sagen zwei neue Gesichter den Infizierten den Kampf an.
Schock in London: Der Wut-Virus grassiert erneut
ZoomSchock in London: Der Wut-Virus grassiert erneut (Foto: Fox)

» Wie haben Sie sich auf Ihre Rolle als Helikopterpilot vorbereitet?

HAROLD PERRINEAU: Ich habe im Schnellverfahren einige Flugstunden genommen und durfte schon nach einer Woche Training hinter das Steuer eines echtes Hubschraubers. Ich bin dann selbst über die weißen Klippen von Dover geflogen, das war der Wahnsinn. Aber auch die Dreharbeiten in London waren großartig. Die Stadt ist so lebhaft und sie aus der Luft zu sehen, hat sie für mich noch schöner gemacht. Der Flug über England hat mich wirklich tief bewegt, fast wie ein spirituelles Erlebnis.

» Im Film sitzen Sie die meiste Zeit über im Hubschrauber ...

Perrineau: Ja, das war ziemlich relaxt. Sonst muss ich in meinen Filmen immer rennen, springen, werde verprügelt oder getötet - da war diese Rolle eine ganz entspannte Abwechslung.

Wenn hungrige Zombies lauern, bleibt nur die Flucht
ZoomWenn hungrige Zombies lauern, bleibt nur die Flucht (Foto: Fox)

» Mr. Renner, Ihre Rolle als Heckenschütze, der desertiert, war körperlich sicherlich etwas anstrengender.

JEREMY RENNER: Oh ja. In fast jeder Einstellung des Films sieht man mich rennen. Während der Dreharbeiten hatte ich irgendwann das Gefühl, ich würde gar nichts anderes mehr tun. Neben Fitnesstraining musste ich als Vorbereitung auf den Film auch Schießen üben. Ich habe dieselbe Waffe wie in "S.W.A.T. - Die Spezialeinheit" benutzt, eine M4. Britische Militärberater standen mir dabei zur Seite, um mir zu sagen, wenn ich mit der Waffe nicht richtig umging.

» Wie war die Arbeit mit dem mexikanischen Regisseur Juan Carlos Fresnadillo? Gab es sprachliche Probleme?

Renner: Überhaupt nicht. Juan Carlos ist ein sehr emotionaler Mensch. Bei einem Abendessen hatten wir ein nettes Gespräch darüber, wie wir unsere Filmfiguren spielen sollten. Schließlich ließ sich "28 Days Later" viel Zeit, um die einzelnen Charaktere vorzustellen. Bei uns ist das Tempo wesentlich höher, aber wir wollten trotzdem die Figuren nicht vernachlässigen.

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