Originaltitel: Primal Fear
USA 1996
Richard Gere
Laura Linney
John Mahoney
Regie: Gregory Hoblit
Verleih: Paramount
Nach der brutalen Ermordung eines Erzbischofs übernimmt Staranwalt Martin Vail (Richard Gere) die Verteidigung des schüchternen Meßdieners Aaron (Edward Norton), der als mutmaßlicher Mörder verhaftet wurde. Dabei muß Vail nicht nur vor seiner Ex-Freundin und jetzigen Staatsanwaltsvertreterin Janet bestehen, sondern auch vor einem Klienten, der sein wahres Gesicht geschickt verschleiert.
Attraktiv besetzte Mischung aus psychologisch interessierter Moralstudie und Justizthriller, die den Schwerpunkt auf Figuren legt, die im juristischen Tauschhandel um die Einhaltung ihrer Prinzipien ringen. Ein konventionell, aber kompetent erzähltes Genrestück, das mit überraschenden Plottwists aufwartet.
Attraktiv besetzte Mischung aus psychologisch interessierter Moralstudie und Justizthriller.
Der Erzbischof von Chicago wird ermordet aufgefunden. Hauptverdächtiger ist dessen 19-jähriger Ministrant Aaron Stampler.
Aus Prestigegründen übernimmt Star-Verteidiger Martin Vail den spektakulären Fall und setzt sich sofort medienwirksam als Einzelkämpfer gegen die Macht der Vorverurteilung in Szene.
Anfangs ist er weniger am Schicksal des Häftlings, sondern nur an seiner eigenen Karriere interessiert. Doch schon bald wird Vail zusehends in den Bann des charismatischen Angeklagten gezogen, der für so manche Überraschung sorgt.
Dramaturgisch höchst effektiv in Szene gesetzt, ist diese bissige Kritik am amerikanischen Justizsystem ganz auf ihren Star Richard Gere zugeschnitten, der hier als aalglatter Anwalt einen der beeindruckendsten Auftritte seiner Karriere hat.
Nicht minder überzeugend ist der junge Edward Norton mit seiner ersten Glanzleistung. Die Mimik des Debütanten wechselt übergangslos von der eines unschuldigen Kindes zu der eines psychopathischen Killers. Ein schnörkelloser Krimi mit effektivem und unvorhersehbarem Spannungsbogen.
| Darsteller: | Richard Gere | ||
|---|---|---|---|
| Laura Linney | |||
| John Mahoney | |||
| Alfre Woodard | |||
| Frances McDormand | |||
| Edward Norton | |||
| Terry O'Quinn | |||
| Andre Braugher | |||
| Steven Bauer | |||
| Joe Spano | |||
| Tony Plana | |||
| Stanley Anderson | |||
| Maura Tierney | |||
| Jon Seda | |||
| Regie: | Gregory Hoblit | ||
| Drehbuch: | Steve Shagan | ||
| Ann Biderman | |||
| Produzent: | Gary Lucchesi | ||
| Ausf. Produzent: | Howard W. Koch Jr. | ||
| Buchvorlage: | William Diehl | ||
| Kamera: | Michael Chapman | ||
| Schnitt: | David Rosenbloom | ||
| Musik: | James Newton Howard | ||
Richard Gere ist bekanntermaßen ein friedliebender Buddhist. Er gehört sicher nicht zu den Menschen, die jeden Tag einen Hund misshandeln. Als ausgesprochener Tierliebhaber hat sich der Frauenschwarm in der Öffentlichkeit aber auch noch nicht hervorgetan. Doch das wird sich in seinem neuen Film ändern.
In "Emperor Zehnder" übernimmt Richard Gere die Hauptrolle. Die romantische Komödie basiert auf einer wahren Geschichte: Bruno P. Zehnder hat sein Leben dem Fotografieren von Kaiserpinguinen in der Antarktis gewidmet - bis er sich auf einer seiner Reisen in eine New Yorker Ärztin verliebt. Und die bringt den introvertierten Tierfreund gehörig durcheinander.
Für Gere eine große Herausforderung: Schließlich hat der Hollywood-Star vorher noch nie im ewigen Eis geschauspielert. Wegen des Drehs braucht er sich allerdings keine großen Sorgen zu machen. Schließlich inszeniert ein guter Bekannter von ihm den Film: Mit Regisseur Gregory Hoblit arbeitete Gere bereits für den Thriller "Zwielicht" zusammen.
Allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis das Projekt in Angriff genommen wird. Denn Gere steht zur Zeit noch mit Jennifer Lopez für die Liebesgeschichte "Shall We Dance" vor der Kamera.
Der 1949 in Philadelphia geborene Richard Gere begann bereits während seines Philosophiestudiums mit der Schauspielerei. Nach ersten...
Für ihre Darstellung der allein erziehenden Mutter in "You Can Count on Me", die sich mit ihrem achtjährigen Sohn, dem leichtlebigen Bruder und...
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