TV-Heimatkomödie: Diesmal versucht Hotelier Breitwieser Antonia und Regina zu verkuppeln, natürlich nicht ohne Hintergedanken... http://images.kino.de/flbilder/max06/auto06/auto13/06130399/b150x150.jpg Zwei am großen See: Große Gefühle

Filmdetails

Zwei am großen See: Große Gefühle

TV-Heimatkomödie: Diesmal versucht Hotelier Breitwieser Antonia und Regina zu verkuppeln, natürlich nicht ohne Hintergedanken...


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Inhalt

Als ein berühmter Dirigent am Chiemsee auftaucht, wittert der intrigante Breitwieser seine Chance, das "Kleine Hotel am großen See" im Handstreich zu übernehmen: Der Mann hatte die schwangere Antonia vor Jahrzehnten sitzen gelassen, um Karriere zu machen. Allerdings wusste er nichts von seinem Vaterglück. Mit gewohnter Raffinesse fädelt Breitwieser eine neue Verschwörung ein; bis er feststellt, dass ein Leben ohne seine Lieblingsfeindin gar keinen Spaß mehr machen würde.


Kritik

Zwei am großen See: Große Gefühle

Kaum zu glauben, aber nach rührseligem Beginn entpuppen sich die Filme über das ungleiche Doppel vom Chiemsee immer mehr als Kleinod. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Titelfiguren (Uschi Glas, Ruth Drexel) längst nicht mehr allein im Mittelpunkt stehen. Ohnehin kann es den Geschichten nur gut tun, Nachbar Breitwieser so weit wie möglich ins Zentrum zu rücken. Selbst wenn sich Gerd Anthoffs Interpretation des intriganten Konkurrenten nur notdürftig von seiner Rolle als opportunistischer Abteilungsleiter in der ZDF-Reihe "Unter Verdacht" unterscheidet: Als Schauspieler ist er einfach brillant und ein Meister der kleinen, wie beiläufig gesetzten Gesten. Auch sein Komplottkumpel, der örtliche Bankchef (Alexander Held), sorgt am Rande für kleinen Glanzlichter.

Angesichts der darstellerischen Kostbarkeiten kann man locker verkraften, dass die Geschichten den gewohnten Rahmen des typischen Freitagsfilms nicht sprengen. Diesmal taucht unverhofft jener Mann auf, der die schwangere Antonia Berger (Glas) vor drei Jahrzehnten sitzen gelassen hat, um in Boston Karriere als Dirigent zu machen. Allerdings wusste er damals nichts von seinem Vaterglück. Und weil auch Regina Lechner (Drexel) Avancen vom einst nach Südafrika ausgewanderten Bruder ihres früheren Arbeitgebers erhält, wittert Breitwieser seine große Chance, das Nachbarhotel im Handstreich zu übernehmen: Sollten sich beide Damen verlieben und den Chiemsee verlassen, wäre endlich der Weg frei. Mit gewohnter Raffinesse fädelt er eine neue Verschwörung ein, diesmal allerdings als postillon d'amour - bis er feststellt, dass ein Leben ohne seine Lieblingsfeindin Antonia gar keinen Spaß mehr machen würde.

Diese ungewohnte, fast schon menschliche Seite an Breitwieser macht den größten Reiz des Films aus (Buch: Andreas Föhr und Thomas Letocha, Regie: Walter Bannert), der aber zudem immer wieder mit unverhofften komischen Einlagen fast schon satirische Züge annimmt. Doch es ist Anthoff, dem die Meriten gehören. Erst versemmelt Breitwieser linkisch einen Auftritt mit Blumen für Antonia, dann hält er seinen Sohn (Max von Thun) auch noch für schwul: absolut sehenswert. tpg.

Zwei am großen See: Große Gefühle

Darsteller:  Uschi Glas   als Antonia Berger
  Ruth Drexel   als Regina Lechner
  Gerd Anthoff   als Bartholomäus Breitwieser
  Alexander Held   als Rupert Vorreiter
  Florian Weber   als Thomas Berger
  Max von Thun   als Felix Stürtzel
  Werner Rom   als Bürgermeister
  Wolfgang Hinze   als Magnus de Boer
  Michael Greiling   als Friedrich Theisenbeck
  Angelika Sedlmeier   als Fanny
  Alexandra Horn   als Helen Rossmann
  Eva Meier   als Robin Thoma
  Johanna Bittenbinder   als Johanna Lottermeier
 
Regie:  Walter Bannert  
Drehbuch:  Andreas Föhr  
  Thomas Letocha  
Produzent:  Ernst von Theumer jr.  
Kamera:  Thomas Merker  
Musik:  Uli Kümpfel  

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