Originaltitel: Back to the Future 3
USA 1990
Christopher Lloyd
Michael J. Fox
Mary Steenburgen
Regie: Robert Zemeckis
Verleih: UIP
Marty McFly macht sich auf in den Wilden Westen, um Doc Brown, den es am Ende von Teil II in das 19. Jahrhundert verschlug, wieder in die Gegenwart zu befördern. Ein Grabstein hat ihm verraten, daß der Doc, der in einem Westerndorf als Schmied arbeitet, nur noch drei Tage zu leben hat. Nicht nur ein defekter DeLorean kompliziert die Heimreise, sondern auch Martys Zwist mit dem eiskalten Killer Mad Dog Tannen und Docs Romanze mit der Lehrerin Clara. Nach der Bewältigung aller Probleme entführen Doc und Marty einen Zug, der den DeLorean auf die nötige Geschwindigkeit bringt. Marty gelingt der Sprung ins Jahr 1985, der Doc bleibt bei Clara.

Dritter und, schenkt man Regisseur Zemeckis Glauben, auch letzter Teil von Michael J. Fox' spektakuläerer Zeitreise. Im Gegensatz zu den vorangegangen Folgen sorgt hier nicht ein Special Effect nach dem anderen für Tempo, vielmehr entschied man sich stilistisch für eine hinreißend produzierte Hommage an den Western, die augenzwinkernd Klischees und bekannte Szenen aus Klassikern ("Eldorado", "Für eine Handvoll Dollar") persifliert. Zusätzlich gewinnt der perfekte Familienspaß einmal mehr durch das herrliche Zusammenspiel von Fox und Cristopher Lloyd. Bleibt nur zu hoffen, daß sich Robert Zemeckis zu einem vierten Teil überreden läßt.
| Darsteller: | Christopher Lloyd | als Doc Brown | |
|---|---|---|---|
| Michael J. Fox | als Marty McFly | ||
| Mary Steenburgen | |||
| Thomas F. Wilson | |||
| Lea Thompson | |||
| Elisabeth Shue | |||
| Donovan Scott | |||
| Regie: | Robert Zemeckis | ||
| Drehbuch: | Bob Gale | ||
| Produzent: | Bob Gale | ||
| Neil Canton | |||
| Ausf. Produzent: | Steven Spielberg | ||
| Kamera: | Dean Cundey | ||
| Don Burgess | |||
| Musik: | Alan Silvestri | ||
Hollywood "rebootet" seine Stars ins Aus.
Nach dem Erfolg von "Batman Begins" und "Star Trek" werden plötzlich die großen Kinohelden zugunsten neuer Gesichter ausgebootet: Tobey Maguire darf sich nicht mehr als "Spider-Man" durch die Häuserschluchten schwingen, Brandon Routh bekam nach nur einem "Superman"-Auftritt bereits Flugverbot und sogar Topmime Matt Damon verliert nicht mehr nur sein Gedächtnis, sondern gleich den ganzen Job als Jason Bourne.
Einer bleibt davon allerdings verschont: Michael J. Fox. Seine Rolle als Marty McFly in der kultigen "Zurück in die Zukunft"-Reihe ist Regisseur Robert Zemeckis und Drehbuchautor Bob Gale heilig - obwohl es in den letzten Monaten mehrfach Gerüchte über ein Reboot gab und Michael J. Fox sogar höchstpersönlich sein OK dazu gegeben hatte: "Ich bin jetzt 44 Jahre alt und nicht mehr scharf darauf, mit dem Skateboard durch die Gegend zu fahren", sagte Michael J. Fox. "Wenn sie den Film nochmal neu mit jüngeren Darstellern drehen, wäre das sicher ein großer Spaß!"
Doch Drehbuchautor Gale betont nun: "Wer will einen 'Zurück in die Zukunft'-Film ohne Michael J. Fox sehen? Ich nicht. Er nicht. Niemand! Das war uns von dem Moment an klar, als bei Michael Parkinson diagnostiziert wurde."
Der Superstar leidet bereits seit 1991 an der Krankheit, die 2000 so schlimm wurde, das Fox offiziell seinen Rückzug vom Filmgeschäft erklären musste. Doch kürzlich überraschte Michael seine Fans mit einem Auftritt in einem neuen Promo-Trailer zum ersten "Zurück in die Zukunft"-Film. Zwar fiel ihm das Laufen und Sprechen sichtlich schwer, doch sein mitreißendes Lachen und der typische, jugendliche Marty-McFly-Charme waren immer noch unverwechselbar.
Klar ist, dass Fox sicher keine Hauptrolle in einem weiteren "Zurück in die Zukunft"-Abenteuer spielen könnte. Aber zu einem Gastauftritt ist er offensichtlich in der Lage. Vielleicht lässt sich Regisseur Zemeckis also noch umstimmen. Er sagte zwar "Drei sind genug", doch ausgeschlossen hat er weitere Filme nur, falls Fox gar nicht dabei wäre. Denn auch ein "Zurück in die Zukunft"-Film mit lediglich einem Kurzauftritt von Michael J. Fox wäre ein "Zurück in die Zukunft"-Film mit Michael J. Fox. Und das ist laut Robert Zemeckis keineswegs ausgeschlossen...
Ihn könnte man als Erzkomödianten bezeichnen: Christopher Lloyd, Jahrgang 1938, verkörpert quirlige, ausgeflippte, schräge und...
Er war bereits ein Fernsehstar, als er mit 23 Jahren in der Rolle des zeitreisenden Teenagers Marty McFly in "Zurück in die Zukunft", dem...
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