Authentisches Porträt der 68er-Generation und zum Klassiker avancierter Paradefilm des Neuen Deutschen Films. http://images.kino.de/flbilder/max98/em98/em20/e9820013/b150x150.jpg Zur Sache, Schätzchen

Filmdetails

Zur Sache, Schätzchen

Authentisches Porträt der 68er-Generation und zum Klassiker avancierter Paradefilm des Neuen Deutschen Films.


Zur Sache, Schätzchen
Start: 04.01.1968

Komödie

BRD 1967
Laufzeit: 80 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Werner Enke
Uschi Glas
Henry van Lyck

Regie: May Spils
Verleih: unbekannt

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

24 Stunden aus dem Leben von Martin, einem Schwabinger Tunichtgut, der zum Aufstehen keinen Bock und zum Arbeiten keine Lust hat. An seinem Geburtstag reißt er im Schwimmbad die hübsche Barbara auf. Um ihr zu imponieren treibt er auf einer Angebertour durch München allerlei Verbotenes mit seinen Mitbürgern und bekommt Ärger mit der Polizei.


Kritik

Zur Sache, Schätzchen

Die skurrile, detailverliebte Komödie ist authentisches Porträt der 68er-Generation, zum Klassiker avancierter Paradefilm des Neuen Deutschen Films und Spielfilmdebüt von Regisseurin May Spils, die damit dem Münchner Stadtteil Schwabing ein Denkmal setzte. Der Film brachte Uschi Glas den Spitznamen "Schätzchen" ein. Wort- und Lebenskünstler Werner Enke prägt den Ausdruck "fummeln".

Zur Sache, Schätzchen

Darsteller:  Werner Enke   als Martin
  Uschi Glas   als Barbara
  Henry van Lyck   als Henry
  Inge Marschall   als Anita
  Helmut Brasch   als Block
  Rainer Basedow   als Polizist
  Joachim Schneider   als Polizist
  Johannes Buzalski   als Voyeur
  Martin Lüttge   als Dichter im Fahrstuhl
  Elisabeth Volkmann   als Hausmeisterin
 
Regie:  May Spils  
Drehbuch:  May Spils  
  Werner Enke  
  Rüdiger Leberecht  
Produzent:  Peter Schamoni  
Kamera:  Klaus König  
Schnitt:  Ulrike Froehner  
Musik:  Kristian Schultze  

Uschi Glas kommt zur Sache

Die Generation der 68er rebellierte größtenteils aktiv gegen Gesellschaft und Politik. Doch es hab auch diejenigen, die ziel- und planlos in den Tag hineinlebten.

Großansicht Uschi Glas stript sich zum Schätzchen der Nation (Foto: Kinowelt)

Uschi Glas stript sich zum Schätzchen der Nation (Foto: Kinowelt)

Dieses Lebensgefühl der damaligen Jugend fing May Spils in ihrem Filmdebüt "Zur Sache, Schätzchen" ein und sprach einem überraschend großen Publikum damit aus der Seele. Die Premiere fand am 4. Januar 1968 statt und machte die bis dahin nur aus Karl-May-Filmen bekannte Uschi Glas über Nacht zum Star. Auch Hauptdarsteller Werner Enke, Lebensgefährte der Regisseurin und Co-Autor, fand bei Publikum und Kritik Beachtung.

Für seine Darstellung des Schwabinger Gammlers Martin erhielt er den deutschen Filmpreis in Gold, ebenfalls gemeinsam mit May Spils den Preis für die besten Dialoge. Uschi Glas sorgte vor allem durch ihren lasziven Striptease auf dem Polizeirevier für Aufsehen und wurde als Schätzchen der Nation bekannt. Noch heute wird sie mit dieser Rolle, die bis heute als ihre beste angesehen wird, in Verbindung gebracht.

Kleine Fummelei

Und wäre das "Schätzchen" nicht gewesen, wüsste heute niemand, was die genaue Bedeutung von "Fummeln" ist. Die wird nämlich genauestens und direkt am Objekt erklärt.

Star

Werner Enke

Schwabinger Original. Sein Leben und seine Karriere (ein Wort, das er nie in den Mund nehmen würde) sind eng mit denen seiner Lebensgefährtin,...

Star

Uschi Glas

Ihre typische Pony-Frisur hat sie ihr Leben lang ebenso begleitet wie ihr Spitz- und Kosename "Schätzchen", der von ihrem größten Kinoerfolg "Zur...

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