Komödie über einen unauffälligen, aber sensiblen Durchschnittstypen, der nicht glauben kann, dass ihn eine Traumfrau als beziehungstauglich auserwählt hat. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto10/10100376/b150x150.jpg Zu scharf, um wahr zu sein

Filmdetails

Zu scharf, um wahr zu sein

Komödie über einen unauffälligen, aber sensiblen Durchschnittstypen, der nicht glauben kann, dass ihn eine Traumfrau als beziehungstauglich auserwählt hat.


Zu scharf, um wahr zu sein
Start: 29.04.2010

Originaltitel: She's Out Of My League

Komödie

USA 2009
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Jay Baruchel
Alice Eve
T.J. Miller

Regie: Jim Field Smith
Verleih: Paramount

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Inhalt

Kirk ist ein sensibler Durchschnittstyp, der seiner bissigen Ex Marnie verzweifelt hinterherläuft. Hübsche Frauen, die sich mit ihm einlassen, sind schließlich Mangelware. Sein geringes Selbstbewusstsein sabotiert schließlich fast einen unglaublichen Glücksfall. Ausgerechnet Molly, die perfekte Symbiose aus Sex und Seele, erkennt in Kirk eine liebenswerte Alternative zu den typischen Aufreißern, die sich sonst um sie scharen. Doch wie kann der Auserwählte sein Glück festhalten, wenn Freunde, Familie und auch er selbst nicht daran glauben.


Kritik

Zu scharf, um wahr zu sein

Maskulines Mittelmaß darf sich Hoffnung machen, denn in Jim Field Smiths Komödie wird gutmütig, unauffällig und etwas linkisch mit der Gunst einer Traumfrau belohnt.

1979 gab es noch richtige Männer. Dudley Moore war nicht größer als ein aufgestellter Koffer, doch kaum hatte er die Witterung von Bo Derek in "Zehn - Die Traumfrau" aufgenommen, wusste er: will ich, verdiene ich, kriege ich. Von solchem Selbstbewusstsein sind die Hauptfiguren im Regiedebüt von Jim Field Smith Galaxien entfernt.

Kirk (Jay Baruchel, Nicolas Cages Zauberlehrling in "Duell der Magier") und seine drei besten Freunde, alles Experten in der Kategorie viel erträumt, wenig erreicht, reden pausenlos über Frauen, doch diese eben selten über sie. Magnetismus sieht anders aus, weshalb Kirk unterwürfig Ex-Freundin Marnie zurückzugewinnen versucht, die sich mit seiner prolligen Familie besser versteht als er selbst. Als Powerblondine Molly (Alice Eve, bereits in "Crossing Over" Objekt der Begierde), die mit dem obligatorischen Slow-Motion-Walk eingeführt wird, den schüchternen Sicherheitsmann als Date-tauglich auserwählt, kann es Kirk nicht fassen - und sein komplettes Umfeld ebenfalls nicht.

Aus dieser Prämisse entwickeln die Drehbuchautoren Sean Anders und John Morris, bewandert in Teenagersex ("Spitztour") und Zeitreisen mit Whirlpools ("Hot Tub Time Machine"), eine Komödie über Unsicherheiten, Peinlichkeiten und wahre Liebe. Originell ist, dass es einmal nicht um Eroberung, sondern Bewahrung geht, dass der rote Teppich eigentlich längst ausgelegt ist, Kirk sich aber nicht würdig empfindet, ihn tatsächlich auch zu betreten. Romantik spielt trotzdem eine untergeordnete Rolle, denn Komik dominiert. Generiert wird sie durch eine Gruppe von Nerds, die ständig über Sex reden, ihn aber in ähnlicher Frequenz nicht haben, durch Konfrontationen mit den Familien des Paars, die jede auf ihre Art peinlich sind, und durch Auftritte von Kirks bissiger Ex, die zu den witzigsten des Films zählen.

Etwas von den Nehmerqualitäten des Protagonisten, der nicht nur eine Intimrasur durch einen Kumpel ertragen muss, braucht man auch als Zuschauer, sofern man lieber etwas subtiler lacht. Wer aber erleben will, wie Schattengewächse auch von Lichtgestalten wahrgenommen werden, wer die erste Ehe von Julia Roberts mit Lyle Lovett als Beweis für die auch hier vertretene These sieht, dass sich die schönsten Frauen einsam fühlen und sich nach sanften Seelen sehnen, dem erfüllt diese Komödie seine Fantasien und Wünsche. kob.

Zu scharf, um wahr zu sein

Darsteller:  Jay Baruchel   als Kirk
  Alice Eve   als Molly
  T.J. Miller   als Stainer
  Mike Vogel   als Jack
  Nate Torrence   als Devon
  Krysten Ritter   als Patty
  Geoff Stults   als Cam
  Lindsay Sloane   als Marni
 
Regie:  Jim Field Smith  
Drehbuch:  Sean Anders  
  John Morris  
Produzent:  Jimmy Miller  
  David B. Householter  
Ausf. Produzent:  George Gatins  
Kamera:  Jim Denault  
Schnitt:  Dan Schalk  
Musik:  Michael Andrews  
Produktionsdesign:  Clayton Hartley  
Kostüme:  Molly Maginnis  

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