Originaltitel: A Room with a View
Großbritannien 1986
Helena Bonham Carter
Maggie Smith
Denholm Elliott
Regie: James Ivory
Verleih: Kairos
In der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts kommt Lucy Honeychurch in Begleitung ihrer prüden Tante Charlotte nach Florenz, wo sie die Bekanntschaft des adretten George Emerson macht und sich zu einer leidenschaftlichen Umarmung hinreißen lässt. Zurück im kühlen England verdrängt Lucy ihre Gefühle und widmet sich wieder ihrem trockenen Verehrer Cecil Vyse. Am Ende entscheidet sie sich jedoch gegen die Konventionen und für die Liebe.

Eine feinsinnige und blendend unterhaltene Adaption eines Romans von E. M. Forster von James Ivory und seinem Produzenten Ismail Merchant, in der von den Schauspielern bis hin zu der sorgfältigen, geradezu detailbesessenen Ausstattung und den beeindruckenden Kostümen alles einen stimmigen Eindruck hinterlässt. Blaupause für viele folgende Arbeiten des Filmemacherduos, das sich schon hier auf ein ausgezeichnetes Drehbuch von Ruth Prawer Jhabvalla verlassen kann.
| Darsteller: | Helena Bonham Carter | ||
|---|---|---|---|
| Maggie Smith | |||
| Denholm Elliott | |||
| Julian Sands | |||
| Daniel Day-Lewis | |||
| Sir Simon Callow | |||
| Regie: | James Ivory | ||
| Drehbuch: | Ruth Prawer Jhabvala | ||
| Produzent: | Ismail Merchant | ||
| Buchvorlage: | E.M. Forster | ||
| Kamera: | Tony Pierce-Roberts | ||
| Musik: | Richard Robbins | ||
| Produktionsdesign: | Gianni Quaranta | ||
| Brian Ackland-Snow | |||
| Brian Savegar | |||
| Elio Altramura | |||
| Kostüme: | Jenny Beavan | ||
| John Bright | |||
Der irische Charaktermime macht mal wieder auf extravagant: Kein Bär lockt ihn an die Spree, sondern eine Kamera.
Alljährlich tummeln sich zur Berlinale die Hollywoodstars in der Hauptstadt. Angekündigt haben sich bislang unter anderem Will Smith, Glenn Close, Anjelica Huston und Kevin Spacey. Die illustre Namensliste wird nun durch eine weitere Filmgröße geschmückt: Auch Daniel Day-Lewis soll Mitte Februar über den Roten Teppich der 55. Berliner Filmfestspiele schreiten.
Anlass seines Daseins ist nicht die Präsentation eines neuen Leinwandepos', sondern die Auszeichnung mit einem Sonderpreis: der Berlinale Kamera. Mit der seit 1986 verliehenen Trophäe werden Persönlichkeiten und Institutionen geehrt, die sich aufgrund ihrer cineastischen Leistungen besonders verdient gemacht haben.
Day-Lewis, der bei uns zuletzt in Martin Scorseses "Gangs of New York" zu sehen war, wird für seine sorgfältige und vielschichtige Rollenauswahl geehrt. Bereits in seinen Anfangsjahren begeisterte der Ire in künstlerisch anspruchsvollen Parts, so etwa in "Mein wunderbarer Waschsalon" oder in "Zimmer mit Aussicht".
Dass der Charaktermime mit den Jahren nicht nachlässiger wurde, beweisen Filme wie "The Boxer", "Im Namen des Vaters" und nicht zuletzt die Auszeichnung mit einem Oscar für seine Glanzleistung in "Mein linker Fuß".
Die Berlinale Kamera an Daniel Day-Lewis wird am 15. Februar um 18:45 Uhr im Zoo Palast verliehen.
Leidenschaft und Courage, Romantik und vollblütige Emotionalität kennzeichnen den darstellerischen Stil von Helena Bonham...
Sie ließ unter Anleitung von Whoopi Goldberg die Nonnen tanzen ("Sister Act") und trank als vornehm aufdringliche englische Lady an des...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.