Fantasy-Komödie über einen rüden Hockeyspieler, der zur Strafe für eine Woche in eine Zahnfee verwandelt wird. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto03/10030004/b150x150.jpg Zahnfee auf Bewährung

Filmdetails

Zahnfee auf Bewährung

Fantasy-Komödie über einen rüden Hockeyspieler, der zur Strafe für eine Woche in eine Zahnfee verwandelt wird.


Zahnfee auf Bewährung
Start: 18.03.2010

Originaltitel: Tooth Fairy

Komödie / Familie

USA 2010
Laufzeit: 102 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Dwayne Johnson
Ashley Judd
Dame Julie Andrews

Regie: Michael Lembeck
Verleih: Fox

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Hockeyspieler Derek Thompson hat sich mit seiner brutalen Spielart schon längst einen Namen gemacht: Als "Zahnfee" ist er bekannt dafür, seinen Gegnern gern einen Zahn auszuschlagen. Nach einem besonders groben Foul wird er mit einer Woche übernatürlicher Sozialarbeit bestraft - und zwar als "richtige" Zahnfee mit dazu gehörigen Requisiten wie Flügel und Zauberstab. Zu Beginn ist Derek mit seiner neuen Aufgabe hoffnungslos überfordert und stellt sich schon beim Fliegen unwirsch an. Doch allmählich findet er Gefallen daran.


Kritik

Zahnfee auf Bewährung

Ex-Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson mutiert familiengerecht-heiter zum Eishockeyspieler mit Plan, "Santa Clause"-Regisseur Michael Lembeck ermöglicht's.

"Zahnfee", so lautet der Spitzname des zweitklassigen Hockeyspielers Derek Thomson, der es erstklassig versteht, auf dem Eis seine Gegner zu stoppen - und dies geht oft mit dem Verlust eines Zahnes einher. Überhaupt ist der von sich eingenommene Sportler ein reichlich ungehobelter Klotz, der den Kids unter seinen Fans schon mal rüde von einer Karriere in seinen Fußstapfen abrät. Auch sonst hält er wenig von kindlichen Wunschvorstellungen und scheut es deshalb nicht, sich das Zahnfee-Geld der kleinen Tochter seiner Freundin "auszuborgen" - um die gute Pokerhand, die er hält, in entsprechende Münze umzusetzen.

Die Parameter dieser Geschichte sind sattsam bekannt: Ein selbstverliebter Egozentriker mutiert mit ein wenig "kindlicher" Nachhilfe zum Gutmenschen. Als idealer Mann für diese Hollywood-Reißbrettfälle hat sich in jüngster Zeit der sympathische Ex-Ringer Dwayne "The Rock" Johnson empfohlen, der als "Daddy ohne Plan" oder Taxifahrer in "Die Jagd zum Magischen Berg" als weichgespülter Muskelmann in Sachen heiter-leichtem Family Entertainment punktete. Zur Seite stellte man ihm hier mit "Santa Clause"-Regisseur Michael Lembeck einen auf diesem Gebiet ebenfalls erfahrenen Profi, der wiederum mit einem Drehbuchautoren-Quintett kooperierte, zu dem auch das (überschätzte) Comedy-Dreamteam Lowell Ganz and Babaloo Mandel ("City Slickers") gehörte.

Dem Retorten-Hit steht also eigentlich nichts im Wege. Der absurd-schräge Spaß funktioniert tatsächlich recht gut - unter der Bedingung, dass man sich auf ihn einlassen muss. Denn Dereks "Strafe" beginnt damit, dass ein linkischer Abgesandter der himmlischen Zahnfeen-Abteilung (grandios: "Office"-Mitarbeiter Stephen Merchant) ihn aufsucht und mitteilt, dass er zwei Wochen Strafarbeit ableisten muss, weil er einem Kind - siehe oben - mutwillig die Träume rauben wollte. Als "Zahnfee auf Bewährung" wird er fortan via Handy eingesetzt, Flügelchen, Zauberstab, Vergessenspulver, Schrumpfpaste und Unsichtbarkeitsspray inklusive. Überwacht wird sein (zunächst) höchst widerwilliges Tun von der gestrengen Oberfee, der die stets wunderbare Julie Andrews ihre Züge leiht und die wie schon als Königin-Mutter in "Plötzlich Prinzessin" selbst in schlimmsten Kalauermomenten die Würde zu wahren versteht.

Der Rest ist routiniert getimter Stolper-Slapstick, bei dem Thompson im Zuge eines Unsichtbar-Einsatzes mal Möbel umstößt, mal mit einem Hund an seinem Flügel zu kämpfen hat oder ein Kind zu beruhigen versucht, das seinen Feen-Look so gar nicht goutiert und wie am Spieß zu schreien beginnt. Dazwischen erlebt der Läuterungsprozess genrebedingt zeitweise Rückschläge, während der Eishockeysport in der ersten Liga einen neuen Verteidiger bekommt und die edle Freundin (Ashley Judd) nebst Kindern den geläuterten Kufenzauberer wieder in ihren Reihen aufnehmen. Und wenn sie nicht gestorben sind... geh.

Zahnfee auf Bewährung

Darsteller:  Dwayne Johnson   als Zahnfee
  Ashley Judd   als Carly
  Dame Julie Andrews   als Lily
  Stephen Merchant   als Tracy
  Ryan Sheckler   als Mick Donnelly
  Seth MacFarlane   als Ziggy
  Chase Ellison   als Randy
  Destiny Whitlock   als Tess
 
Regie:  Michael Lembeck  
Drehbuch:  Joshua Sternin  
  Lowell Ganz  
  Randi Mayem Singer  
Produzent:  Jason Blum  
  Mark Ciardi  
  Gordon Gray  
Koproduzent:  Kevin Halloran  
Ausf. Produzent:  Jim Piddock  
Buchvorlage:  Jim Piddock  
Kamera:  David Tattersall  
Schnitt:  David Finfer  
Musik:  George S. Clinton  
Produktionsdesign:  Marcia Hinds  

Dwayne "The Rock" Johnson als Zahnfee

Als "Zahnfee" schlittert Dwayne "The Rock" Johnson in "Tooth Fairy" übers Eis.

Großansicht Zukünftige Zahnfee: Dwayne "The Rock" Johnson (Foto: Kurt Krieger)

Zukünftige Zahnfee: Dwayne "The Rock" Johnson (Foto: Kurt Krieger)

Mit einem wie ihm rockt das Kino: Wenn Ex-Wrestlingstar Dwayne "The Rock" Johnson ("Daddy ohne Plan") auf der Leinwand erscheint, gibt es Testosteron-Alam. Doch anders als so manch' anderer aufgepumpter Hollywoodstar hat Johnson nicht nur Muckis - sondern auch Talent.

Nun bietet sich dem Big-Boy eine weitere Gelegenheit, Körperkraft mit Ausstrahlung und Emotion glaubhaft zu kombinieren: In der Komödie "Tooth Fairy" gibt Johnson einen Hockeyspieler, der den Spitznamen "Die Zahnfee" trägt.

Die weibliche Hauptrolle, Freundin der Zahnfee und alleinerziehende Mutter, spielt Ashley Judd ("Wo dein Herz schlägt"). Regie führt Michael Lembeck, der die beiden "Santa Clause"-Filme in Szene setze. Um was sich die Story im Detail drehen wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings könnte man bei einem Hockeyspieler, der Zahnfee genannt wird, auf einen zumindest nicht zimperlichen Sportler spekulieren.

Keine Angst vor fremden Lippen

Spaß dürfte "The Rock" an diesem Dreh allemal haben - immerhin klingt das Ganze nicht nach unangenehmen Szenen. Die nämlich musste Dwayne bei seinem letzten Film "Get Smart" meistern: einen Filmkuss mit Hauptdarsteller Steve Carell. Zwar lieferte Johnson - ganz Profi - die Knutscherei ordnungsgemäß ab. Doch begeistert war er nicht: "Steves Lippen haben mich irgendwie an die weichen Fußballen von Katzen erinnert."

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Dwayne Johnson

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