"X-Men": Professor Xavier will mit Hilfe einer Gruppe "guter" Mutanten die Weltherrschaftspläne ihres verbitterten Artgenossen Magneto durchkreuzen. "X-Men 2": Ex-Armeekommandant Stryker hat zur Jagd auf die Mutanten geblasen, die sich deshalb mit Nachwuchs versorgen und mit Magneto verbünden müssen. "X-Men: Der letzte Widerstand": Während ein neues Serum die Umwandlung von Mutanten in normale Menschen ermöglicht, rüstet Magneto zum Krieg. "X-Men Origins: Wolverine": Nach traumatischen Kriegserlebnissen und der Ermordung seiner Freundin nimmt Logan an einem geheimen Experiment teil, aus dem er als Mutant Wolverine hervorgeht.

Sammlung mit den drei Teilen der Mutanten-Franchise und dem ersten Spin-off. Ursprünglich auf einem legendären, erstmals 1963 veröffentlichten Superhelden-Comic beruhend, kämpft das Mutanten-Ensemble um Hugh Jackman inmitten opulenter Ausstattung und spektakulärer Special Effects den immer währenden Kampf Gut gegen Böse. Mit dem Spin-off "X-Men Origins: Wolverine" wurde der Grundstein einer neuen Reihe gelegt, in der die Vorgeschichten der einzelnen Mutanten präsentiert werden sollen.
Wenn Batman und Spider-Man Stoff für einen Blockbuster nach dem anderen liefern, können das die "X-Men" erst recht.
Kultheldin in Serie: Halle Berry alias Storm in "X-Men: Der letzte Widerstand" (Foto: Fox)
Helden wie Wolverine, Storm, Rogue, Mystik oder Zyklop sind schon für sich genommen extrem spannende Charaktere mit fesselnden persönlichen Schicksalen. Als Mutanten-Team der "X-Men", noch dazu mit dem charismatischen Anführer Professor X, bieten sie ein nahezu unerschöpfliches Reservoir an Geschichten.
Kein Wunder also, dass die Macher der "X-Men"-Kinofilme nach drei Abenteuern, einem "Wolverine"-Ableger mit Hugh Jackman samt möglicher Fortsetzung und der Vorgeschichte "Erste Entscheidung", die bald ins Kino kommt, noch weitere Filme planen:
"Wir haben das Drehbuch zu 'X-Men 4' gerade den Chefs beim Studio 20th Century Fox vorgelegt und die sind begeistert", berichtet Top-Produzentin Lauren Shuler-Donner. Die Handlung soll direkt nach den Geschehnissen des dritten Films "X-Men: Der letzte Widerstand" einsetzen.
Damit das vierte Mutantenabenteuer aber nicht zur Massenware gerät, plant Shuler-Donner einen großen Coup: Sie will den Regisseur der ersten beiden "X-Men-Filme, Bryan Singer, zurückholen. Der Macher des Kultfilms "Die üblichen Verdächtigen" hatte damals recht überraschend für die Comic-Verfilmung zugesagt und nach Meinung der Fans mit "X-Men" und "X-Men 2" die besten Mutanten-Kracher auf die Leinwand gezaubert. Auch für die Vorgeschichte "Erste Entscheidung" war Bryan Singer schon vorgesehen, begnügte sich dann aber statt des Regiepostens doch nur mit einer Rolle als Produzent.
Das Drehbuch zu "X-Men 4" hat dabei laut Lauren Shuler-Donner ein offenes Ende: "Die Handlung von 'X-Men 4' leitet direkt zu 'X-Men 5' über!"
In den USA waren der zweite und der dritte "X-Men"-Film mit über 200 Millionen Dollar Einspielergebnis sogar erfolgreicher als der erste Kinofilm, auch "X-Men Origins: Wolverine" spielte 180 Mio. ein. In Deutschland ließ das Interesse der Fans zuletzt nach, trotzdem fanden die Mutanten stets ein Millionenpublikum. Man darf also gespannt sein, wie sich die Vorgeschichte "Erste Entscheidung" um das Entstehen der "X-Men" und der Feindschaft zwischen Professor X und Magneto schlägt. In den deutschen Kinos startet "X-Men: Erste Entscheidung" am 9. Juni.
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