Hugh Jackman in den Anfängen der X-Men-Saga. http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto16/09160046/b150x150.jpg X-Men Origins: Wolverine

Filmdetails

X-Men Origins: Wolverine

Hugh Jackman in den Anfängen der X-Men-Saga.


X-Men Origins: Wolverine
Start: 29.04.2009

Action / Science Fiction

USA 2009
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Hugh Jackman
Danny Huston
Ryan Reynolds

Regie: Gavin Hood
Verleih: Fox

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Temperatur

lau

Inhalt

James Howlett (Hugh Jackman) verfügt über die seltene Gabe, sich in Wolverine verwandeln zu können. Er ist nicht der einzige, in dem übermenschliche Kräfte stecken. Auch Victor Creed (Liev Schreiber) alias Sabretooth hat sie. Beide verbindet eine enge Beziehung, bis Wolverines Freundin durch Victor umkommt. Fortan ist er auf Rache aus und tritt dem Weapon X-Programm bei, um eine lebende Waffe zu werden. Dort lernt er weitere Mutanten kennen.

Der erste von diversen geplanten Ablegern der "X-Men"-Saga wirft einen düsteren Blick in Wolverines romantische wie gewalttätige Vergangenheit. In der actionverzierten Superhelden-Show von Gavin Hood ("Rendition") treten manch legendäre, aber auch einige ganz neue X-Men auf.


Kritik

Cool: Hugh Jackman, "Sexiest Man alive", bekommt seine eigene Show mit einem actionsatten Blick zurück im Zorn auf Wolverines Wandlung.

Großansicht Wolverine hat viel Wut im Bauch und in den Klauen (Foto: Fox)

Wolverine hat viel Wut im Bauch und in den Klauen (Foto: Fox)

Schon immer war er der Fan-Favorit, der unverwundbare Krieger mit den Koteletten, der mit animalischen Instinkten und den Dämonen seiner Vergangenheit rang. Bereits "X-Men 2" drang kurz in Wolverines Biografie ein, doch erst jetzt erfährt man alles über das Trauma seiner Jugend, die Liebe seines Lebens, das Stählen seines Körpers und den Erzfeind, der einmal zu seinen Freunden zählte.

Was Viktor Creed (Liev Schreiber) über die unglaubliche Stärke und Regenerationsfähigkeit hinaus mit Wolverine alias Logan (Hugh Jackman) verbindet, ist eines der Geheimnisse, das dieser actiongeladene Ableger der weltweit erfolgreichen "X-Men"-Trilogie lüftet.

Großansicht Im Kampf gegen Creed wird Wolverine zum Tier (Foto: Fox)

Im Kampf gegen Creed wird Wolverine zum Tier (Foto: Fox)

Alte Bekannte und neue Gesichter

Einige alte Bekannte wird man verjüngt, aber auch neue Gesichter mit außergewöhnlichen Kräften sehen können. Vor allem aber gibt die rasante Fantasy-Granate dem "Sexiest Man alive", der kürzlich als Oscar-Moderator seine charmante, zuvor in "Australia" seine rau-romantische Seite zeigte, die Gelegenheit, sich einmal mehr als Aristokrat unter den Action-Men zu beweisen.

Denn Jackman, der das Prequel auch produzierte, steht im Mittelpunkt der Inszenierung von Gavin Hood, dessen "Tsotsi" den Oscar als bester fremdsprachiger Film gewann. Und mit ihm die Beziehung von Logan und Creed. Einst kämpften sie in Kriegen, als Mitglieder der Spezialeinheit Team X, Seite an Seite. Doch als ihr Bund brach, zog es Creed, der seine destruktive Seite schon immer gerne auslebte, zur rücksichtslosen Gewalt.

Großansicht Früher standen die Rivalen noch auf der selben Seite (Foto: Fox)

Früher standen die Rivalen noch auf der selben Seite (Foto: Fox)

Aus Freund wird Feind

Wie Creed Logans Todfeind wird, wie Mutanten gejagt, eingesperrt, getötet werden, wie Logans große Liebe Silverfox (Lynn Collins) zum Auslöser eines Rachefeldzugs wird, der Logan zurück in die Hände des Manipulators Stryker und in eine schmerzliche Verwandlung treibt, die seine Knochen unzerstörbar macht, erzählt "X-Men Origins: Wolverine". Und das mit Leidenschaft, Seele, wilder, wütender Action und dem Versprechen, das noch andere X-traspektakuläre Geschichten auf den Kinoeinsatz warten.

X-Men Origins: Wolverine

Darsteller:  Hugh Jackman   als Logan/Wolverine
  Danny Huston   als William Stryker
  Ryan Reynolds   als Wade Wilson/Deadpool
  Liev Schreiber   als Victor Creed/Sabretooth
  Dominic Monaghan   als Barnell Bohusk/Beak
  Lynn Collins   als Silver Fox
  Will.I.Am   als Wraith
  Daniel Henney   als David North/Agent Zero
  Kevin Durand   als Frederick J. Dukes/The Blob
 
Regie:  Gavin Hood  
Drehbuch:  David Benioff  
  Stan Lee  
Produzent:  Hugh Jackman  
  John Palermo  
  Lauren Shuler-Donner  
Koproduzent:  Louis G. Friedman  
Ausf. Produzent:  Avi Arad  
  Stan Lee  
Kamera:  Donald M. McAlpine  
Schnitt:  Nicolas de Toth  
  Megan Gill  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
Produktionsdesign:  Barry Robison  
Kostüme:  Kym Barrett  
Casting:  Christine King  
  Debra Zane  

"X-Men 4 & 5" mit Bryan Singer geplant

Wenn Batman und Spider-Man Stoff für einen Blockbuster nach dem anderen liefern, können das die "X-Men" erst recht.

Großansicht Kultheldin in Serie: Halle Berry alias Storm in "X-Men: Der letzte Widerstand" (Foto: Fox)

Kultheldin in Serie: Halle Berry alias Storm in "X-Men: Der letzte Widerstand" (Foto: Fox)

Helden wie Wolverine, Storm, Rogue, Mystik oder Zyklop sind schon für sich genommen extrem spannende Charaktere mit fesselnden persönlichen Schicksalen. Als Mutanten-Team der "X-Men", noch dazu mit dem charismatischen Anführer Professor X, bieten sie ein nahezu unerschöpfliches Reservoir an Geschichten.

Kein Wunder also, dass die Macher der "X-Men"-Kinofilme nach drei Abenteuern, einem "Wolverine"-Ableger mit Hugh Jackman samt möglicher Fortsetzung und der Vorgeschichte "Erste Entscheidung", die bald ins Kino kommt, noch weitere Filme planen:

"Wir haben das Drehbuch zu 'X-Men 4' gerade den Chefs beim Studio 20th Century Fox vorgelegt und die sind begeistert", berichtet Top-Produzentin Lauren Shuler-Donner. Die Handlung soll direkt nach den Geschehnissen des dritten Films "X-Men: Der letzte Widerstand" einsetzen.

Der übliche Verdächtige soll zurückkehren

Damit das vierte Mutantenabenteuer aber nicht zur Massenware gerät, plant Shuler-Donner einen großen Coup: Sie will den Regisseur der ersten beiden "X-Men-Filme, Bryan Singer, zurückholen. Der Macher des Kultfilms "Die üblichen Verdächtigen" hatte damals recht überraschend für die Comic-Verfilmung zugesagt und nach Meinung der Fans mit "X-Men" und "X-Men 2" die besten Mutanten-Kracher auf die Leinwand gezaubert. Auch für die Vorgeschichte "Erste Entscheidung" war Bryan Singer schon vorgesehen, begnügte sich dann aber statt des Regiepostens doch nur mit einer Rolle als Produzent.

Das Drehbuch zu "X-Men 4" hat dabei laut Lauren Shuler-Donner ein offenes Ende: "Die Handlung von 'X-Men 4' leitet direkt zu 'X-Men 5' über!"

In den USA waren der zweite und der dritte "X-Men"-Film mit über 200 Millionen Dollar Einspielergebnis sogar erfolgreicher als der erste Kinofilm, auch "X-Men Origins: Wolverine" spielte 180 Mio. ein. In Deutschland ließ das Interesse der Fans zuletzt nach, trotzdem fanden die Mutanten stets ein Millionenpublikum. Man darf also gespannt sein, wie sich die Vorgeschichte "Erste Entscheidung" um das Entstehen der "X-Men" und der Feindschaft zwischen Professor X und Magneto schlägt. In den deutschen Kinos startet "X-Men: Erste Entscheidung" am 9. Juni.

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