Mathilda Adamik
Elin Kolev
Imogen Burell
Regie: Marcus O. Rosenmüller
Verleih: Studiocanal
In der Ukraine des Jahres 1941 werden der hochbegabte Violonist Abrascha und die Pianistin Larissa als Wunderkinder gefeiert, erhalten sogar ein Angebot von der Carnegie Hall in New York. Die junge Hanna, Tochter des deutschen Brauereibesitzers, möchte mit den beiden üben. Erst stößt sie auf Ablehnung, dann freunden sich die drei an. Nach dem deutschen Überraschungsangriff auf die Sowjetunion verstecken die jüdischen Familien der Kinder die deutsche Familie. Als die Nazis einmarschieren und mit Deportationen beginnen, versucht der Brauereibesitzer, die Juden vor der SS zu retten.

Preisgekröntes Drama um drei Kinder, die in Zeiten des Krieges und der Judenverfolgung mit ihrer Musik Grenzen des Hasses überwinden.
Dass er trotz seiner 93Jahre noch nicht auf dem Altengleis steht, beweist Artur "Atze" Brauner, der gemeinsam mit seiner Tochter Alice dieses Drama produzierte. Natürlich geht es wieder um das Thema, das ihn nicht loslässt - Gräuel der Nazizeit und Judenverfolgung. Beides scheint zu Beginn des Dramas noch fern.
In der Ukraine des Jahres 1941 werden der hochbegabte Violonist Abrascha und die Pianistin Larissa als Wunderkinder gefeiert, sie spielen sogar vor Väterchen Stalin und die Carnegie-Hall in New York ruft. Die junge Hanna, Tochter des deutschen Brauereibesitzers möchte mit den beiden üben und stößt auf Ablehnung, erst eine finanzielle Spende an die Eltern sorgt für gemeinsames Spielen und die Wunderkinder freunden sich nach einigem Zögern mit dem talentierten Mädchen an. Nach dem deutschen Überraschungsangriff auf die Sowjetunion verstecken die jüdischen Familien von Abrascha und Larissa die deutsche Familie. Als die Nazis einmarschieren und die Deportationen beginnen, versucht der Brauereibesitzer die Juden vor der SS zu retten.
Marcus O. Rosenmüller macht kein Betroffenheitskino, sondern großes Gefühlskino, geht das diffizile Sujet ohne Klischees an und erzählt die anrührende Geschichte aus kindlicher Perspektive in einer langen Rückblende. In fast jeder Szene sind ein oder mehrere Kinder zu sehen. Ihr Blick macht den Wahnsinn erfahrbar. Neben Stars wie Kai Wiesinger, Gudrun Landgrebe, Catherine Flemming und Konstantin Wecker, sind es die jungen Darsteller, die überzeugen, vor allem der erst 14jährige Stargeiger Elin Kolev, ein Ausnahmetalent der Klassikszene. So ist es neben der starken Geschichte, die Kinder wie Erwachsene auf verschiedenen emotionalen Ebenen fesselt, auch die Kraft der Musik, die diesem Film einen besonderen Charakter verleiht. "Wunderkinder", ein Plädoyer für Mut und Zivilcourage, gedenkt in großer Eindringlichkeit den im Zweiten Weltkrieg ermordeten 1,5 Mio. jüdischen Kindern. mk.
| Darsteller: | Mathilda Adamik | als Hanna Reich / Enkelin Nina | |
|---|---|---|---|
| Elin Kolev | als Abrascha Kaplan | ||
| Imogen Burell | als Larissa Brodsky | ||
| Kai Wiesinger | als Max Reich | ||
| Catherine Flemming | als Helga Reich | ||
| Gudrun Landgrebe | als Irina Salomowa | ||
| Konstantin Wecker | als SS-Standartenführer Schwartow | ||
| John Friedmann | als SS-Sturmbannführer Becker | ||
| Gedeon Burkhard | als Dr. Boris Brodsky | ||
| Natalia Avelon | als Rachel Brodsky | ||
| Mark Zak | als Samuel Kaplan | ||
| Dagmar Sachse | als Lara Kaplan | ||
| Michael Mendl | als Aaron Kaplan | ||
| Michael Brandner | als Alexi | ||
| Rolf Kanies | als Oberst Tapilin | ||
| Cornelia Saborowski | als Köchin | ||
| Regie: | Marcus O. Rosenmüller | ||
| Drehbuch: | Rolf Schübel | ||
| Stephen Glantz | |||
| Marcus O. Rosenmüller | |||
| Kris Karathomas | |||
| Produzent: | Dr. Alice Brauner | ||
| Artur Brauner | |||
| Koproduzent: | Hans-Wolfgang Jurgan | ||
| Buchvorlage: | Art Bernd | ||
| Kamera: | Roman Nowocien | ||
| Schnitt: | Raimund Vienken | ||
| Musik: | Martin Stock | ||
| Produktionsdesign: | Petra Albert | ||
| Kostüme: | Mirjam Muschel | ||
| Maske: | Dörte Eben | ||
| Lena Lazzarotto | |||
| Ton: | Dirk Homann | ||
| Casting: | Uwe Bünker | ||
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