Preisgekröntes Drama um drei Kinder, die in Zeiten des Kriegs und der Judenverfolgung mit ihrer Musik Grenzen des Hasses überwinden. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto37/11370355/b150x150.jpg Wunderkinder

Filmdetails

Wunderkinder

Preisgekröntes Drama um drei Kinder, die in Zeiten des Kriegs und der Judenverfolgung mit ihrer Musik Grenzen des Hasses überwinden.


Wunderkinder
Start: 06.10.2011

Drama

Deutschland 2011
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Mathilda Adamik
Elin Kolev
Imogen Burell

Regie: Marcus O. Rosenmüller
Verleih: Studiocanal

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Inhalt

In der Ukraine des Jahres 1941 werden der hochbegabte Violonist Abrascha und die Pianistin Larissa als Wunderkinder gefeiert, erhalten sogar ein Angebot von der Carnegie Hall in New York. Die junge Hanna, Tochter des deutschen Brauereibesitzers, möchte mit den beiden üben. Erst stößt sie auf Ablehnung, dann freunden sich die drei an. Nach dem deutschen Überraschungsangriff auf die Sowjetunion verstecken die jüdischen Familien der Kinder die deutsche Familie. Als die Nazis einmarschieren und mit Deportationen beginnen, versucht der Brauereibesitzer, die Juden vor der SS zu retten.


Kritik

Wunderkinder

Preisgekröntes Drama um drei Kinder, die in Zeiten des Krieges und der Judenverfolgung mit ihrer Musik Grenzen des Hasses überwinden.

Dass er trotz seiner 93Jahre noch nicht auf dem Altengleis steht, beweist Artur "Atze" Brauner, der gemeinsam mit seiner Tochter Alice dieses Drama produzierte. Natürlich geht es wieder um das Thema, das ihn nicht loslässt - Gräuel der Nazizeit und Judenverfolgung. Beides scheint zu Beginn des Dramas noch fern.

In der Ukraine des Jahres 1941 werden der hochbegabte Violonist Abrascha und die Pianistin Larissa als Wunderkinder gefeiert, sie spielen sogar vor Väterchen Stalin und die Carnegie-Hall in New York ruft. Die junge Hanna, Tochter des deutschen Brauereibesitzers möchte mit den beiden üben und stößt auf Ablehnung, erst eine finanzielle Spende an die Eltern sorgt für gemeinsames Spielen und die Wunderkinder freunden sich nach einigem Zögern mit dem talentierten Mädchen an. Nach dem deutschen Überraschungsangriff auf die Sowjetunion verstecken die jüdischen Familien von Abrascha und Larissa die deutsche Familie. Als die Nazis einmarschieren und die Deportationen beginnen, versucht der Brauereibesitzer die Juden vor der SS zu retten.

Marcus O. Rosenmüller macht kein Betroffenheitskino, sondern großes Gefühlskino, geht das diffizile Sujet ohne Klischees an und erzählt die anrührende Geschichte aus kindlicher Perspektive in einer langen Rückblende. In fast jeder Szene sind ein oder mehrere Kinder zu sehen. Ihr Blick macht den Wahnsinn erfahrbar. Neben Stars wie Kai Wiesinger, Gudrun Landgrebe, Catherine Flemming und Konstantin Wecker, sind es die jungen Darsteller, die überzeugen, vor allem der erst 14jährige Stargeiger Elin Kolev, ein Ausnahmetalent der Klassikszene. So ist es neben der starken Geschichte, die Kinder wie Erwachsene auf verschiedenen emotionalen Ebenen fesselt, auch die Kraft der Musik, die diesem Film einen besonderen Charakter verleiht. "Wunderkinder", ein Plädoyer für Mut und Zivilcourage, gedenkt in großer Eindringlichkeit den im Zweiten Weltkrieg ermordeten 1,5 Mio. jüdischen Kindern. mk.

Wunderkinder

Darsteller:  Mathilda Adamik   als Hanna Reich / Enkelin Nina
  Elin Kolev   als Abrascha Kaplan
  Imogen Burell   als Larissa Brodsky
  Kai Wiesinger   als Max Reich
  Catherine Flemming   als Helga Reich
  Gudrun Landgrebe   als Irina Salomowa
  Konstantin Wecker   als SS-Standartenführer Schwartow
  John Friedmann   als SS-Sturmbannführer Becker
  Gedeon Burkhard   als Dr. Boris Brodsky
  Natalia Avelon   als Rachel Brodsky
  Mark Zak   als Samuel Kaplan
  Dagmar Sachse   als Lara Kaplan
  Michael Mendl   als Aaron Kaplan
  Michael Brandner   als Alexi
  Rolf Kanies   als Oberst Tapilin
  Cornelia Saborowski   als Köchin
 
Regie:  Marcus O. Rosenmüller  
Drehbuch:  Rolf Schübel  
  Stephen Glantz  
  Marcus O. Rosenmüller  
  Kris Karathomas  
Produzent:  Dr. Alice Brauner  
  Artur Brauner  
Koproduzent:  Hans-Wolfgang Jurgan  
Buchvorlage:  Art Bernd  
Kamera:  Roman Nowocien  
Schnitt:  Raimund Vienken  
Musik:  Martin Stock  
Produktionsdesign:  Petra Albert  
Kostüme:  Mirjam Muschel  
Maske:  Dörte Eben  
  Lena Lazzarotto  
Ton:  Dirk Homann  
Casting:  Uwe Bünker  

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