Originaltitel: Battle: Los Angeles
USA 2011
Aaron Eckhart
Michelle Rodriguez
Ramon Rodriguez
Regie: Jonathan Liebesman
Verleih: Sony Pictures
Fotos und Meldungen von UFOs und Außerirdischen sind auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten an der Tagesordnung, ohne dass man ihre Echtheit verifizieren oder erklären könnte, was sie zu bedeuten haben. Das ändert sich im Hier und Jetzt, als die Erde ohne Vorwarnung aus dem Weltall angegriffen wird. Eine Metropole nach der anderen geht unter und gerät in Feindeshand. In Los Angeles bildet sich das letzte Bollwerk gegen die Unterjochung der Menschheit. Ein Offizier der Marines und sein Platoon wachsen über sich selbst hinaus.

"Independence Day", "District 9" und "Cloverfield" kreuzen sich in diesem Katastrophenthriller, in dem sich eine Gruppe U.S. Marines einer übermächtigen Invasion von Außerirdischen entgegen stellt.
Wurde Los Angeles im Kino zuletzt in Roland Emmerichs "2012" noch durch Naturkatastrophen nach allen Regeln des Spektakelkinos eingeebnet, muss die Stadt der Engel nun die zerstörerische Attacke von Aliens verkraften. Diese Zelluloid-Inkarnation von Außerirdischen erinnert an eine Mischung aus dem militärischen "Predator" und den insektenähnlichen Wesen aus "District 9". Ihren Vorbildern stehen diese Starship Troopers in Aggressivität nichts nach, und die explosive Feuerpower von sowohl ihren Flugkörpern als auch Soldaten entspricht solidem Genrestandard. Dieser Krieg um die Welt wird vom "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning"-Regisseur Jonathan Liebesman wie ein Kriegsvideospiel im verwackelten Look von "Cloverfield" und den "Bourne"-Filmen inszeniert. Der außerirdische Feind kommt ohne Charakterisierung aus und bleibt zumeist in der Distanz und/oder durch Nebelschwaden verhüllt. Etwas genauer skizziert das Drehbuch von Chris Bertolino ("Wehrlos - Die Tochter des Generals") hingegen eine handvoll von Menschlein, die sich repräsentativ in Los Angeles mit der globalen Krise auseinandersetzen. Als Hauptfigur fungiert Aaron Eckhart ("The Dark Knight") als Staffsergeant Michael Nantz. Er will seiner militärischen Karriere gerade den Rücken kehren, als die Aliens einfallen. Sein innerer Konflikt besteht darin, dass er die Männer seines letzten Platoons im Einsatz verloren und er als einziger überlebt hat. Dass Nantz im Laufe des Überlebenskampfes gegen den übermächtigen Feind ausgiebig Gelegenheit bekommt, seine Tapferkeit und Ehre zu beweisen, versteht sich von selbst.
Zusätzliche Spannung wird mit einem Wettlauf gegen die Zeit erzeugt, da die Marines nur zwei Stunden Zeit haben, eine Gruppe von Zivilisten aus einer Polizeistation zu retten, bevor ganz Santa Monica und die dort eingenisteten Aliens mit Bomben den Erdboden gleich gemacht werden. In weiteren Rollen treten "Avatar"-Kampfamazone Michelle Rodriguez, Rapper Ne-Yo und Bridget Moynahan (dank "I, Robot" futuristisch erprobt) auf, wobei von ihnen allerdings nicht viel mehr gefordert wird, als den Aliens Saures zu geben und/oder sich fotogen im Kugelhagel zu ducken. Beides bewältigen sie ohne Beanstandungen. Aufwallungen von Emotionalität bewirken vorrangig der sich schwer in die Brust werfende Orchesterscore sowie inbrünstige Anrufe des Ehrenkodex unter Soldaten. Mag das astreine Spektakel bisweilen wie einen Militär-Rekrutierungsspot für junge Gamer aussehen, auch ältere Actionfreunde werden sich vom fast konstanten Gefechts-Getöse mit monochromatisch ausgebleichten Bildern unterhalten fühlen, wenn ihnen der Sinn nach flächendeckender Destruktion steht. ara.
| Darsteller: | Aaron Eckhart | als SSgt. Michael Nantz | |
|---|---|---|---|
| Michelle Rodriguez | als TSgt. Elena Santos | ||
| Ramon Rodriguez | als LT. William Martinez | ||
| Bridget Moynahan | als Michele | ||
| Ne-Yo | als Cpl. Kevin Harris | ||
| Michael Peña | als Joe Rincon | ||
| Lucas Till | als Corporal Grayston | ||
| Joey King | als Kirsten | ||
| Taylor Handley | als Simmons | ||
| Cory Hardrict | als Coreggio | ||
| Regie: | Jonathan Liebesman | ||
| Drehbuch: | Scott Silver | ||
| Christopher Bertolini | |||
| Produzent: | Neal H. Moritz | ||
| Ori Marmur | |||
| Ausf. Produzent: | Jeffrey Chernov | ||
| David Greenblatt | |||
| Kamera: | Lukas Ettlin | ||
| Schnitt: | Christian Wagner | ||
| Musik: | Brian Tyler | ||
| Produktionsdesign: | Peter Wenham | ||
| Kostüme: | Sanya Hays | ||
| Casting: | Debra Zane | ||
Gesund werden heißt eigentlich das Ziel…
Michelle Rodriguez will im Horror-Schocker "Home" mitspielen - das erste Artwork dazu sieht vielversprechend aus! (Foto: Kurt Krieger / Dimension Films)
Doch im Sanatorium aus dem Schocker "Home" ist das so gut wie unmöglich, wie Action-Expertin Michelle Rodriguez demnächst erfahren wird. Die "Avatar"-Pilotin will in dem Indie-Horrorfilm spielen, in dem ein junger Mann nach einem fürchterlichen Unfall in eine höchst merkwürdige Klinik eingeliefert wird.
Die zumeist älteren Patienten dort scheinen unter Halluzinationen zu leiden. Doch nachdem das Unfallopfer Zeuge einer brutalen Attacke auf einen der Senioren wird, findet es zu seinem Entsetzen heraus, dass die Schreie aus den anderen Zimmern nicht wegen irgendwelcher Hirngespinste ausgestoßen werden: Die Senioren sind Opfer monströser Albtraumwesen, die in den Mauern des Sanatoriums auf Beute lauern.
Michelle Rodriguez wird dabei vermutlich eine der Pflegerinnen spielen. Eine leichte Übung für die actionerprobte Amazone, die derzeit als taffe Soldatin im apokalyptischen SciFi-Kracher "World Invasion: Battle Los Angeles" zu sehen ist. Darauf hatte sich Rodriguez mit ihren männlichen Kollegen in einem Boot-Camp der US-Marines in Louisiana vorbereitet:
"Wir sind jeden Tag um fünf Uhr aufgestanden und haben Liegestützen und Situps gemacht, dann eine halbe Stunde Hardcore-Krafttraining, dann einen Drei- Kilometer-Lauf. Anschließend haben wir uns 15 Kilo Ausrüstung aufgeladen und sind ohne Schatten in der Gluthitze herumgelaufen. Wir haben Schießübungen gemacht, Waffen zerlegt und wieder zusammengebaut, haben Gebäude gestürmt und mit großkalibrigen Gewehren von Panzertürmen aus geschossen. Jetzt kämpfe ich wie ein Mann, ich konnte locker mit den Jungs mithalten!"
Ob sich Michelles Einsatz gelohnt hat, können deutsche Kinofans ab 14. April überprüfen, wenn "World Invasion: Battle Los Angeles" bei uns startet.
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