Vor Jahrhunderten wurden die Amazonen um Königin Hippolyta von Zeus beauftragt, den von ihnen besiegten Kriegsgott Ares auf der Insel Themyscira gefangen zu halten. Seither leben sie dort von der restlichen Welt abgeschieden. Als der amerikanische Kampfpilot Steve Trevor auf der Insel notlanden muss, erstreitet sich Hippolytas Tochter Diana gegen den Willen ihrer Mutter das Recht, ihn zurück nach Amerika zu bringen. Zur gleichen Zeit gelingt Ares die Flucht und er kennt nur noch ein Ziel: Verderben über die Welt zu bringen.

Fantasy-Animationsabenteuer auf der Basis der gleichnamigen DC-Comicserie, das sich den mythologischen Ursprüngen der Superheldin Diana alias Wonder Woman, einer Mischung aus Kriegerin und Unschuldsengel, widmet. Außerdem wird ihre Romanze mit dem amerikanischen Piloten Steve berücksichtigt und sie bekommt mit dem Kriegsgott Ares einen würdigen Gegner gegenüber gestellt. Als Nachteil erweist sich allenfalls die kurze Laufzeit von 75 Minuten, durch die einzelne Handlungsstränge nicht genügend Raum bekommen und der Film etwas überfrachtet wirkt.
| Sprecher: | Keri Russell | als Wonder Woman | |
|---|---|---|---|
| Nathan Fillion | als Col. Steve Trevor | ||
| Alfred Molina | als Ares | ||
| Rosario Dawson | als Artemis | ||
| Virginia Madsen | als Hippolyta | ||
| Marg Helgenberger | als Hera | ||
| Vicki Lewis | als Persephone | ||
| Oliver Platt | als Hades | ||
| Regie: | Lauren Montgomery | ||
| Drehbuch: | Michael Jelenic | ||
| William M. Marston | |||
| Gail Simone | |||
| Produzent: | Bruce W. Timm | ||
| Ausf. Produzent: | Sander Schwartz | ||
| Gregory Noveck | |||
| Musik: | Christopher Drake | ||
| Animation: | Lynell Forestall | ||
| Ton: | Roy Hargreaves | ||
Wallemähne und wenig an - das ist Weltenretterin Wonder Woman, die sich Jennifer Love Hewitt nun als nächsten Part in den Kopf gesetzt hat.
Einmal Wonder Woman sein - davon träumt offensichtlich gerade ganz Hollywood. Derzeit liegt Jennifer Love Hewitt ganz vorn, denn die Schöne aus "Ghost Whisperer" will diesen Part um jeden Preis. Jennifer habe sogar schon direkt beim Filmriesen Warner vorgesprochen: "Ich kämpfe dermaßen hart dafür", stöhnt Hewitt. "Wenn Warner 'Wonder Woman' macht, möchte ich so gern die Hauptrolle spielen. Ich bin eben total besessen davon."
Wovon genau, das hat Jennifer Love Hewitt allerdings nicht verraten. Was nur reizt Stars wie Beyonce, Megan Fox, Lindsay Lohan und sogar Sandra Bullock, die sich ebenfalls für die Rolle bewarben, an der kurvigen Comicfigur? Vielleicht genau das: die Kurven. Wonder Woman ist die nächste Lara Croft, nur noch viel sinnlicher und mit jeder Menge Superkräften ausgestattet - eine ideale Gelegenheit, um sich als heißer Star in Erinnerung zu bringen. Lynda Carter ist das 1970 bereits gelungen: Sie spielte die Amazonenbeauty in der TV-Umsetzung und überzeugte vor allem in Wonder Womans Arbeitskleidung, die aus einem Corsagen-Dress und kaum vorhandenen Hosen besteht.
Wonder Woman entspringt wie "Superman" der Comic-Schmiede DC und steht wie kaum ein anderer Superheld für Wahrheit, Gerechtigkeit, Stolz und Mut. Ihre Superkräfte wurden der Dame von den griechischen Göttern verliehen, die sie mit Stärke, Schnelligkeit und einigen Waffen ausstatteten: Die Superfrau verfügt über ein "Lasso der Wahrheit", silberne Armbänder, die Kugeln abfangen können, und einen goldenen Stirnreif, der ebenfalls zur Verteidigung dient. Ihr Ziel ist die Rettung des Weltfriedens, unterstützt von ihren Freunden Superman und Batman, mit denen sie auch in der Gerechtigkeitsliga kämpft.
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