Originaltitel: How Do You Know
USA 2010
Reese Witherspoon
Owen Wilson
Paul Rudd
Regie: James L. Brooks
Verleih: Sony Pictures
Profisportlerin Lisa Jorgensen ist 27 Jahre alt und wird deswegen aus ihrem Softballteam ausgeschlossen, was sie in Selbstzweifel stürzt. Dafür ergeben sich neue romantische Optionen: Bei einem Blind Date lernt sie den jungen, ein wenig neurotischen Geschäftsmann George kennen, der wegen unlauterer Praktiken vom FBI verfolgt wird und heftig um sie wirbt. Doch sie interessiert sich eigentlich mehr für den charmanten Baseballspieler Matty, auch wenn der ein selbstverliebter Playboy ist.

Romantische Komödie von "Besser geht's nicht"-Regisseur James L. Brooks, in der sich Reese Witherspoon, wie zuvor in "Sweet Home Alabama", zwischen zwei gegensätzlichen Männern entscheiden muss.
Die Konstellation von Talent vor und hinter der Kamera für die moderne Großstadt-RomCom ist vielversprechend. Neben der sympathischen Vorzeige-Blondine Witherspoon (Oscar für "Walk The Line") agieren Owen Wilson ("Marley & Ich"), Paul Rudd ("Dinner für Spinner") und kein Geringerer als Jack Nicholson, der bereits zum dritten Mal mit dem Regisseur arbeitet, dessen vergangene Filme ihm zwei Oscars beschert haben. Allerdings nimmt Nicholson hier lediglich eine Nebenrolle ein und bringt seinen sarkastischen Charme nur mit wenig Elan ans geneigte Publikum.
Nach einem Drehbuch, das ebenfalls wie gewohnt auf das Konto von Brooks geht, wird zunächst die 27-jährige Lisa vorgestellt. Sie ist Profi-Softballspielerin, die aus Altersgründen von ihrem Team entlassen wird und fortan von Selbstzweifeln geplagt wird. Bei einem Blind Date lernt sie Geschäftsmann George (Rudd) kennen, der sich ausgesprochen seltsam und neurotisch benimmt. Sie ahnt nicht, dass das FBI aufgrund unlauterer Geschäftspraktiken gegen ihn ermittelt und George seinerseits keine Ahnung hat, weshalb er ins Visier der Bundespolizei geraten ist. Kurz darauf bandelt Lisa mit dem Profi-Baseballer Matty an, der sich als selbstverliebter, aber auch grundehrlicher Playboy entpuppt. Wilson versteht ihn mit jungenhaftem Charme liebenswert und vor allem sehr amüsant zu gestalten. Leider bekommt man zu wenig von ihm zu sehen. Stattdessen wird viel Zeit darauf verwendet, Georges angestrengtes Liebeswerben um Lisa zu zeigen, die ihrerseits treu Hallodri Matty die Stange hält. Witherspoon bekommt in ihrer Rolle viel Gelegenheit, sich von ihrer aparten Seite zu zeigen, ist aber auch mal quengelig. Rudd bleibt im Vergleich zu Wilson eher farblos. Der FBI-Subplot mit Nicholson als Georges Vater wirkt konstruiert und verläuft sich in einer Sackgasse. Einer der gefühlvollsten Momente des Films ergibt zwischen Georges Sekretärin (Katherine Hahn) und ihrem Zukünftigen, der ihr im Krankenhaus einen beseelten Heiratsantrag macht.
Die Produktionswerte, wie Kameraarbeit, Ausstattung, Kostüme, etc. fallen allesamt sehr ordentlich aus. So ist die Leinwandrückkehr von Brooks nach fünf Jahren Pause seit "Spanglish" und nach zwei Jahren für Witherspoon seit "Mein Schatz, unsere Familie und ich" zwar nicht aufsehenerregend, aber allemal amüsant. ara.
| Darsteller: | Reese Witherspoon | als Lisa Jorgenson | |
|---|---|---|---|
| Owen Wilson | als Matty | ||
| Paul Rudd | als George Madison | ||
| Jack Nicholson | als Charles Madison | ||
| Kathryn Hahn | als Annie | ||
| Mark Linn-Baker | als Ron | ||
| Lenny Venito | als Al | ||
| Molly Price | als Coach Sally | ||
| Regie: | James L. Brooks | ||
| Drehbuch: | James L. Brooks | ||
| Produzent: | Julie Ansell | ||
| Laurence Mark | |||
| Paula Weinstein | |||
| Ausf. Produzent: | John D. Schofield | ||
| Richard Sakai | |||
| Kamera: | Janusz Kaminski | ||
| Schnitt: | Richard Marks | ||
| Tracey Wadmore-Smith | |||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| Produktionsdesign: | Jeannine Oppewall | ||
| Kostüme: | Shay Cunliffe | ||
| Casting: | Francine Maisler | ||
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