Bruce Spence
Wandjuk Marika
Roy Marika
Regie: Werner Herzog
Verleih: unbekannt
Australische Ureinwohner glauben an den Mythos der grünen Ameisen, die ihnen Kunde vom Feuer brachten. Sie sind Hüter der Kultstätten der Ameisen und Bewahrer der Träume. Aborigines besetzen einen heiligen Platz in der Wüste, wo Bulldozer der Uran Mining Company mit Erdräumarbeiten beginnen. Vor Gericht finden die unbequemen "Wilden" kein Verständnis, ihr heiliges Gebiet wird zerstört, die Traumzeit unterliegt der Ökonomie. Man trickst die Aborigines mit einem Flugzeug (Todesvogel) aus, der hinter den Bergen zerschellt.

Werner Herzog hat den Mythos der "grünen Ameisen" erfunden, den es im Gegensatz zu den von Bruce Chatwin beschriebenen "Traumpfaden" der Aborigines nicht gibt. Wie in "Fata Morgana" filmt er die australische Wüste als außergewöhnliche, einsame rostrote Mondlandschaft. Die kraftvolle poetische Fabel um den Konflikt Ökologie contra Ökonomie ist großes Kinomärchen, in den Gerichtszenen eine Groteske um Kulturverständnis. Filmband in Gold 1984 und Filmband in Gold für Kamera (Jörg Schmidt-Reitwein) 1984.
| Darsteller: | Bruce Spence | ||
|---|---|---|---|
| Wandjuk Marika | |||
| Roy Marika | |||
| Ray Barrett | |||
| Norman Kaye | |||
| Colleen Clifford | |||
| Regie: | Werner Herzog | ||
| Drehbuch: | Gabriele Herzog | ||
| Produzent: | Lucki Stipetic | ||
| Kamera: | Jörg Schmidt-Reitwein | ||
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