Ungeschminktes Kriegsspektakel, das die erste große Auseinandersetzung zwischen amerikanischen Soldaten und der vietnamesischen Volksarmee thematisiert. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz21/z0221047/b150x150.jpg Wir waren Helden

Filmdetails

Wir waren Helden

Ungeschminktes Kriegsspektakel, das die erste große Auseinandersetzung zwischen amerikanischen Soldaten und der vietnamesischen Volksarmee thematisiert.


Wir waren Helden
Start: 04.07.2002

Originaltitel: We Were Soldiers

Kriegsfilm / Drama

USA 2002
Laufzeit: 126 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Mel Gibson
Madeleine Stowe
Greg Kinnear

Regie: Randall Wallace
Verleih: Concorde

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Action
Humor
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Spannung
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Inhalt

Im November 1965 kommt es im Ia-Drang-Tal in Vietnam zur ersten großen Auseinandersetzung zwischen amerikanischen und vietnamesischen Soldaten. Unter der Führung von Lt. Col. Hal Moore (Mel Gibson) müssen sich 400 GIs gegen eine Übermacht der vietnamesischen Volksarmee behaupten. Die Verluste sind grauenerregend, doch dank einer überraschenden Offensive können die Amerikaner die Schlacht gewinnen.

Nach dem Tatsachenroman "We Were Soldiers Once... and Young" drehte das "Braveheart"-Team Mel Gibson und Randall Wallace ein Schlachtenspektakel, das schonungslos die Greuel und den Wahnsinn des Krieges zeigt.


Kritik

In einem der größten emotionalen Epen des Jahres führt Superstar Mel Gibson seine Truppe junger Soldaten in einen verzweifelten Kampf ums nackte Überleben.

Großansicht Allein im Kampf: Am Ende gibt es keine Gewinner (Foto: Concorde)

Allein im Kampf: Am Ende gibt es keine Gewinner (Foto: Concorde)

Wer ist ein Held? Dem Schicksal von Männern, die der Sinnlosigkeit eines Krieges ausgeliefert sind, bei dem es am Ende keine Gewinner, sondern nur Verlierer gibt, nimmt sich dieses beeindruckende Epos in einer radikalen Form an.

Der Film spricht mit der Stimme dieser Männer, die in den Krieg zogen, und seines Regisseurs Randall Wallace, der mit seinen Drehbüchern zu "Braveheart" und "Pearl Harbor" schon andere Helden feierlich würdigte. Die zweite Regiearbeit des Hollywoodhistorikers ("Der Mann in der eisernen Maske") basiert auf den Erinnerungen von Lieutenant General Harold Moore und Reporter Joseph Galloway an 34 Tage, die 1965 nicht nur ihre Welt erschütterten.

Großansicht Held Mel ist zu allem entschlossen (Foto: Concorde)

Held Mel ist zu allem entschlossen (Foto: Concorde)

Schrecken des Todes

Erinnerungen an die erste große, brutale Feldschlacht des Vietnamkriegs, in der 400 Amerikaner auf eine Übermacht von 2000 Nordvietnamesen stießen. Wuchtig und mit einem sehr guten Darstellerensemble inszeniert, erzählt das zweieinhalbstündige Actionepos den Ablauf der Schlacht schonungslos nach. Es komprimiert den Schrecken auf drei Tage, in denen der Tod schockierend, abrupt oder quälend, aber immer nachwirkend zuschlägt.

Luft zum Atmen bleibt nur zu Beginn: Moore (Sympathiefigur: Mel Gibson) und sein stoischer Sergeant (Sam Elliott) versuchen in der Heimat junge, unerfahrene Soldaten auf die Realität des Kriegs vorzubereiten. Diese wird dann jedoch von der Wirklichkeit um ein Vielfaches übertroffen.

Zu sehen sind Bilder von Familien, von Kindern, von Naivität und nüchternem Realismus, den Moore mit "Männer werden sterben" beim Drill zusammenfasst. In der Nacht vor dem Abschied, wenn Moore seine Kinder ins Bett bringt und seine Frau (Madeleine Stowe) mit den Tränen ringt, gelingen bewegende Szenen schlichter Sprachlosigkeit.

Großansicht Auf in die blutige Schlacht (Foto: Concorde)

Auf in die blutige Schlacht (Foto: Concorde)

Kampf an der Front

Dann setzt uns der Film in Vietnam ab und Moores kleiner Haufen landet auf feindlichem, unbekanntem Gelände, um einen Hügel an der Grenze zu Kambodscha zu nehmen. Es ist ein sinnloser, blutgetränkter Einsatz zu Beginn eines unmoralischen Kriegs, der hier nicht diskutiert wird.

Die Perspektive ist authentisch, ist die von Soldaten, die nicht fragen dürfen, aber im Kampf antworten müssen. Wir sehen das Sterben, die Dummheit von Draufgängern, die Angst vor dem Tod und den Willen zum Überleben. Obwohl nur Nebendarsteller, bleibt der Gegner nicht gesichtslos, behält seine Würde und bringt am Ende die größten Opfer.

Nicht Nordvietnam ist das Feindbild dieses intensiven und diskussionswürdigen Dramas, sondern der Krieg und die Verantwortlichen in seinem Schatten, die Leben gedanken- und skrupellos verheizen, als hätte es eine zweite Chance.

Wir waren Helden

Darsteller:  Mel Gibson   als Lt. Col. Hal Moore
  Madeleine Stowe   als Julie Moore
  Greg Kinnear   als Major Bruce Crandall
  Sam Elliott   als Sgt.-Major Basil Plumley
  Chris Klein   als Lt. Jack Geoghegan
  Keri Russell   als Barbara Geoghegan
  Barry Pepper   als Joe Galloway
  Don Duong   als Lt. Co. Nguyen Huu An
  Ryan Hurst   als Sergeant Ernie Savage
  Robert Bagnell   als 1st Lt. Charlie Hastings
  Marc Blucas   als 2nd Lt. Henry Herrick
  Josh Daugherty   als Bob Ouelette
  Jsu Garcia   als Capt. Tony Nadal
  Ion Hamm   als Capt. Matt Dillon
  Clark Gregg   als Capt. Tom Metsker
  Desmond Harrington   als Bill Beck
  Blake Heron   als Galen Bungum
  Erin MacArthur   als Russel Adams
  Edwin Morrow   als Gef. Willie Godbolt
  Dylan Walsh   als Capt. Bob Edwards
  Mike White   als SFC Haffner
  Mark McCracken   als Ed "Too Tall" Freeman
 
Regie:  Randall Wallace  
Drehbuch:  Randall Wallace  
Produzent:  Bruce Davey  
  Stephen McEveety  
  Randall Wallace  
Koproduzent:  Danielle Lemmon  
  Stephen Zapotoczny  
Ausf. Produzent:  Jim Lemley  
  Arne L. Schmidt  
Buchvorlage:  Lt. Gen. Harold G. Moore  
Kamera:  Dean Semler  
Schnitt:  William Hoy  
Musik:  Nick Glennie-Smith  
Produktionsdesign:  Thomas E. Sanders  
  Daniel T. Dorrance  
  Kevin Kavanaugh  
  James F. Truesdale  
Kostüme:  Michael T. Boyd  
Ton:  Tim Cooney  

Gibson in Mad Max 4?

Gibson als Ex-Cop Max im endzeitlichen Australien

Gibson als Ex-Cop Max im endzeitlichen Australien

Endzeitmythos mit Kultstatus - das war die "Mad Max"-Trilogie in den atomkriegbedrohten Achzigern. Mel Gibson schubste als Racheengel Endzeitpunks vom Wüstenbuggy und rettete unter der Regie von George Miller die Welt - beziehungsweise das, was noch davon übrig war. Lange Jahre hatten Fans auf eine Fortsetzung gehofft, immer wieder waren Gerüchte aufgeflammt, doch jetzt hat sich Gibson selbst zu Wort gemeldet:

"Die Chance dazu würde ich mir sicher nicht entgehen lassen. Mit George würde ich jederzeit zusammenarbeiten, selbst wenn wir nur einen Werbespot für Rasierklingen drehen. Er ist einer der Regisseure, mit denen ich schon lange wieder einen Film machen will."

Aktuell glänzt Mel im blutigen Kriegsdrama "Wir waren Helden", im September kommt sein Mystery- und Transzendenz-Thriller "Signs - Zeichen" in die Kinos.

Star

Mel Gibson

Internationaler Filmstar, Regisseur und Produzent. Geboren in Peekskill, New York (australische Staatsbürgerschaft). Familie: seit 1980 verheiratet...

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Madeleine Stowe

Eine der schönsten Frauen des amerikanischen Films und in der Genealogie der Stars in der Traditionslinie romantischer Brünetter wie Gene...

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