Lex Barker
Pierre Brice
Mario Adorf
Regie: Harald Reinl
Verleih: Constantin
Entgegen den ursprünglichen Plänen will der Gangster Santer eine Eisenbahnlinie durch das Gebiet der Apachen bauen lassen, um das dadurch gesparte Geld in seine eigene Tasche stecken zu können. Als Old Shatterhand versucht, die aufgebrachten Indianer zu beruhigen, starten Sanders Männer einen Angriff, erschießen den Apachen-Häuptling und nehmen seinen Sohn Winnetou gefangen. Sie liefern Winnetou den Kiowas aus, doch Old Shatterhand kann ihn unerkannt befreien. Als Old Shatterhand und seine Freunde in Roswell Sanders Bande stellen wollen, greifen die Apachen an. Old Shatterhand wird verletzt und soll am Marterpfahl sterben.

Nach dem überwältigenden Erfolg der ersten Karl-May-Verfilmung in den sechziger Jahren, "Der Schatz im Silbersee", wurde mit "Winnetou I" umgehend die Verfilmung eines weiteren May-Romans im damaligen Jugoslawien in Angriff genommen. Erneut unter der Regie von Harald Reinl schildert der seinerzeit nicht minder erfolgreiche deutsche Western, wie sich die Helden von "Der Schatz im Silbersee", Winnetou (Pierre Brice) und Old Shatterhand (Lex Barker), kennen und achten gelernt hatten. Zu den berühmten Szenen des Films zählt die Zerstörung eines Saloons durch eine Lokomotive.
| Darsteller: | Lex Barker | als Old Shatterhand | |
|---|---|---|---|
| Pierre Brice | als Winnetou | ||
| Mario Adorf | als Frederick Santer | ||
| Marie Versini | als Nscho-tschi | ||
| Ralf Wolter | als Sam Hawkens | ||
| Dunja Rajter | als Belle | ||
| Chris Howland | als Lord Tuff-Tuff | ||
| Regie: | Harald Reinl | ||
| Drehbuch: | Harald G. Petersson | ||
| Produzent: | Horst Wendlandt | ||
| Buchvorlage: | Karl May | ||
| Kamera: | Ernst W. Kalinke | ||
| Schnitt: | Hermann Haller | ||
| Musik: | Martin Böttcher | ||
Zwei Freunde reiten im Wilden Westen Seite an Seite dem Sonnenuntergang entgegen...
Am 11. Dezember 1963 erhielt der Chef-Apache der Filmgeschichte seinen ersten selbstbetitelten Film. Schon bei der Deutschlandpremiere löste "Winnetou I" beim Publikum große Begeisterungsstürme aus. Die Western-Welle war in den 60er Jahren ohnehin nicht mehr zu stoppen, da kam die Verfilmung des Karl-May-Abenteuers von Regisseur Harald Reinl gerade richtig.
Pierre Brice und Lex Barker sollten sich als Winnetou und Old Shatterhand in den folgenden fünf Jahren immer wieder mitten in der Prärie über den Weg laufen und mit ihrer aufrichtigen Freundschaft Generationen von Kindern zum Cowboy und Indianer spielen inspirieren.
So manch einen lässt der Zauber auch im Erwachsenenalter nicht los. Michael Bully Herbig nahm sich der Thematik 2001 aus seiner ganz eigenen Perspektive und mit Humor an. Daraus entstand "Der Schuh des Manitu", mit über 11 Millionen Besuchern einer der größten deutschen Kinoerfolge seit Ende des Zweiten Weltkriegs.
Einmal Winnetou, immer Winnetou: Hört man den Namen Pierre Brice, denkt man unweigerlich an den edlen Apachen-Häuptling Winnetou. Die...
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