Freddie Prinze Jr.
Saffron Burrows
Matthew Lillard
Regie: Chris Roberts
Verleih: Jugendfilm (Fox)
Die Menschheit befindet sich im Sternenkrieg mit den Kilrathi, bösartigen Außerirdischen, die das Universum für sich alleine haben wollen. Doch eine Truppe mutiger Recken aus der Menschenflotte bestimmt den Ausgang des Krieges: Halbblut Chris mit seinen erstaunlichen Navigationsfähigkeiten, die Anführerin der Pilotenstaffel Angel und Flieger Maniac, der seinem Namen alle Ehre macht, geben den Kilrathi Saures.

Millionen von Fans begeisterten sich für bislang fünf Folgen des gleichnamigen CD-ROM-Spiels, das den kriegerischen Abenteuern einer Gruppe von Spacejet-Fightern im All folgt. Chris Roberts, der Schöpfer des Spiels, hat nun seines Geistes Kind selbst verfilmt und liefert damit sein Spielfilmdebüt ab, ohne dem Stoff allerdings allzu viel Neues abgewinnen zu können.
Man schreibt das Jahr 2654 und die Menschheit liegt im Krieg mit den teuflischen Kilrathi. Diese gelangen in Besitz des wichtigen Navigationsgeräts NavCom (das einer Autobatterie verdächtig ähnlich sieht), das es ihnen ermöglichen würde, den Sprung zur Erde zu schaffen und die Menschheit auszulöschen. Doch die Besatzung des Sternenkreuzers Tigerclaw bläst zum Gegenangriff. Neben dem üblichen Thema um die Verhinderung der Weltzerstörung durch eine feindliche Macht sind Rassismus (Hauptdarsteller Prinze wird für seine Abstammung als "Pilgrim" verachtet), Identitätsfindung und Freundschaft wichtige Größen im bisweilen wirren Handlungsgefüge, die die Storyline mit mehr Substanz versehen sollen. Die Besetzung setzt sich aus Veteranen wie Jürgen Prochnow als mißtrauischer Commander und David Suchet und jungen Newcomern wie Freddie Prinze Jr., der zuletzt als Herzensbrecher in Teeniekomödie "Eine wie keine" für Furore sorgte, "Punk"-Star Matthew Lillard, am besten für seine Rolle in "Scream" bekannt, und Geena-Davis-Lookalike Saffron Borrows aus "Deep Blue Sea" zusammen. Die Kampfsequenzen sind guter "Star Trek"-Serienstandard, auch wenn die Kameraarbeit von Thierry Arbogast ("Das fünfte Element") den Geschehnissen einen polierteren, nicht unattraktiven Look verleiht. Weniger gelungen: die bösartigen Kilrathi, die an eine Kreuzung aus Großkatze und den Känguruhwesen aus "Tank Girl" erinnern und selbst jungen "Wing Commander"-Fans keine allzu große Angst einflößen sollten. Im technischen Bereich sind keine Innovationen zu erwarten, aber verstecken müssen sich die Effekte auch nicht. Die eigentliche Attraktion des soliden Weltraumabenteuers ist ohnehin der Versuch, altbekannte Science-fiction-Elemente mit gängigen Formeln der neuen Teenagerfilme zu vermischen und "Wing Commander" damit im Kino ganz klar bei der Zielgruppe zu plazieren, die schon das Game am aufregendsten fand. Am amerikanischen Boxoffice ging die Rechnung nicht auf, aber mit findigem Marketing sollte man Interesse an diesem futuristischen "Top Gun"-Verschnitt wecken können. ara.
| Darsteller: | Freddie Prinze Jr. | als Chris Blair | |
|---|---|---|---|
| Saffron Burrows | als "Angel" Deveraux | ||
| Matthew Lillard | als "Maniac" Marshall | ||
| Tchéky Karyo | als Paladin | ||
| Jürgen Prochnow | als Gerald | ||
| David Suchet | als Sansky | ||
| David Warner | als Tolwyn | ||
| Regie: | Chris Roberts | ||
| Drehbuch: | Chris Doney | ||
| Produzent: | Todd Moyer | ||
| Ausf. Produzent: | Joseph Newton Cohen | ||
| Romain Schroeder | |||
| Jean-Martial Lefranc | |||
| Buchvorlage: | Chris Roberts | ||
| Kamera: | Thierry Arbogast | ||
| Schnitt: | Peter Davies | ||
| Musik: | Kevin Kiner | ||
| Produktionsdesign: | Peter Lamont | ||
| Mark Harris | |||
| Simon Lamont | |||
| Alan Tomkins | |||
| Ken Court | |||
| James Hambridge | |||
| Kostüme: | Magali Guidasci | ||
| Ton: | John Rodda | ||
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