Originaltitel: Wimbledon
USA/Großbritannien 2004
Kirsten Dunst
Paul Bettany
Sam Neill
Regie: Richard Loncraine
Verleih: UIP
Tennisprofi Peter Colt (Paul Bettany), aktuell die Nummer 119 der Weltrangliste und auch zu seinen besten Tagen vor einem Jahrzehnt nie in den Top 10, spielt sein vermutlich letztes Grand Slam Turnier auf englischem Heimatboden. Dort stolpert er mehr oder minder zufällig über die jugendliche Amerikanerin Lizzy Bradbury (Kirsten "Spider-Man" Dunst) und verliebt sich Hals über Kopf in den aufsteigenden Mädchenstar am Tennishimmel. Lizzy ihrerseits findet den netten Faulpelz auch recht attraktiv, doch ihr überprotektiver Managervater (Sam Neill) ist nicht gerade erfreut darüber.
Die Macher der erfolgreichsten englischen Romantikkomödien der vergangenen Dekade ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Notting Hill", "Bridget Jones") stecken hinter diesem Kuschel- und Kicherreigen aus der feinen Welt des weißen Sports.
Endlich ein Sportfilm, der den grünen Rasen anders nutzt als immer nur für Fußball.
Vor nicht allzu langer Zeit gab es eine großartige Liebesgeschichte am Rand der Tennisplätze dieser Welt, jetzt endlich wird sie leicht abgewandelt als Vorlage für ein sportliches Drama benutzt.
Kirsten Dunst ist Steffi Graf, sieht bloß besser aus, Paul Bettany ist Andrew Agassi, sieht bloß viel besser aus, Wimbledon ist Wimbledon und sieht am allerbesten aus.
Die Geschichte orientiert sich am Genre der Underdog-Saga, in der ein verlachter Außenseiter eines Tages doch zum Sieger wird.
Ballwechsel am Tag, Blickwechsel in der Nacht - der Traum vom perfekten Sportlerleben (Foto: UIP)
In diesem Fall Paul Bettany, hundertneunzehnter auf der Weltrangliste Tennis, der ein letztes Mal in Wimbledon antritt und plötzlich zu unerwarteter Form aufläuft. Nacheinander fegt er seine Gegner vom Platz, egal ob sie jünger, härter oder ehrgeiziger sind.
Nicht zuletzt er selbst wundert sich ordentlich darüber, auch sämtliche Medien wechseln vom Spott zu ungläubigem Staunen. Und was ruft diese Erfolgsserie hervor?
Richtig, die Liebe zur berühmten Kollegin. Eine Komödie also, die auf der einen Seite britisch trocken, auf der anderen amerikanisch sentimental daherkommt, so dass man zwischen Rührung und Gelächter kaum mehr dem Ballwechsel folgen kann.
| Darsteller: | Kirsten Dunst | als Lizzie Bradbury | |
|---|---|---|---|
| Paul Bettany | als Peter Colt | ||
| Sam Neill | als Dennis Bradbury | ||
| Jon Favreau | als Ron Roth | ||
| Austin Nichols | als Jake Hammond | ||
| Nikolaj Coster-Waldau | als Dieter Prohl | ||
| Bernard Hill | als Edward Colt | ||
| Eleanor Bron | als Augusta Colt | ||
| James McAvoy | als Carl Colt | ||
| John McEnroe | als John McEnroe | ||
| Robert Lindsday | als Ian Frazier | ||
| Karl Hyde | als Gegner in Monte Carlo | ||
| Celia Imrie | als Mrs. Kenwood | ||
| Annabel Leventon | als Mrs. Rossdale | ||
| Amanda Walker | als Tennis Lady | ||
| Regie: | Richard Loncraine | ||
| Drehbuch: | Adam Brooks | ||
| Jennifer Flackett | |||
| Mark Levin | |||
| Produzent: | Tim Bevan | ||
| Eric Fellner | |||
| Liza Chasin | |||
| Mary Richards | |||
| Ausf. Produzent: | Debra Hayward | ||
| Kamera: | Darius Khondji | ||
| Schnitt: | Humphrey Dixon | ||
| Musik: | Edward Shearmur | ||
| Produktionsdesign: | Brian Morris | ||
| John King | |||
| Kostüme: | Louise Stjernsward | ||
| Ton: | David Stephenson | ||
| Casting: | Irene Lamb | ||
Was lange währt, wird hoffentlich endlich gut.
Die Verfilmung des Comics "Iron Man" aus dem Marvelverlag ist schon seit längerer Zeit geplant. Zu Beginn sollte Nick Cassavetes die Adaption in Szene setzen. Jon Favreau will ab Anfang nächsten Jahres die Regie übernehmen.
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Jon Favreau ist eines der Multitalente von Hollywood. Ob als umtriebiger Sportagent von Paul Bettany in "Wimbledon" oder als Regisseur des SF-Abenteuers "Zathura - ein Abenteuer im Weltraum", Jon Favreau beweist seine Vielseitigkeit.
Aber auch als Drehbuchautor hat der 39-Jährige schon sein Können unter Beweis gestellt. Die Komödie "Swingers" und der Thriller "Made" stammen aus seiner Feder.
Da darf man auf seine nächsten Projekte gespannt sein.
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