Knallige Komödie im Western-Ambiente mit atemberaubenden Spezialeffekten. Familientaugliche Mischung aus Action, Fantasy, Comedy und Western nach Motiven einer Sechziger-Jahre-TV-Serie. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz26/z0226613/b150x150.jpg Wild Wild West

Filmdetails

Wild Wild West

Knallige Komödie im Western-Ambiente mit atemberaubenden Spezialeffekten. Familientaugliche Mischung aus Action, Fantasy, Comedy und Western nach Motiven einer Sechziger-Jahre-TV-Serie.


Wild Wild West
Start: 29.07.1999

Komödie / Western

USA 1999
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Will Smith
Kevin Kline
Kenneth Branagh

Regie: Barry Sonnenfeld
Verleih: Warner

Bogey - Box Office Germany Award

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Die Agenten James West und Artemus Gordon sind unterwegs in präsidentlicher Mission: Sie müssen Bösewicht Dr. Loveless schnappen, der Mordpläne gegen den Präsidenten schmiedet. Hierzu gedenkt er seine Killer-Maschine 'Tarantula' zum Einsatz zu bringen. Doch er hat die Rechnung ohne den Witz von West und den Erfindungsreichtum von Gordon gemacht. Zu allem Überfluß klinkt sich die schöne Rita ein in die Jagd nach dem Bösewicht und seinen verführerischen Helferinnen.


Kritik

Wild Wild West

Yee-haw, der wilde Willy reitet wieder im Blockbuster-Lande! Somit ist es offiziell: Will Smith darf als unangefochtener Independence-Day-König gelten. Zum drittenmal saß er am 4.-Juli-Wochenende fest im Sattel und konnte seine Fans diesmal mit der skurrilen SciFi-Westernkomödie, in die US-Kinos locken. Die gigantomanische Mischung aus Bond und "Bonanza" nach dem Vorbild einer vergessenen Fernsehserie der sechziger Jahre markiert Smith' zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Barry Sonnenfeld ("Schnappt Shorty"), nachdem sie vor zwei Jahren bereits mit "Men In Black" für Columbia TriStar pechschwarze Zahlen schreiben konnten.

Nicht zuletzt wegen des hohen Erfolgsdrucks war die "WWW"-Produktion bereits im Vorfeld von einer störenden Staubwolke schlechter Presse umgeben. Von einer "Waterworld"-ähnlichen Budget-Anschwellung (angeblich um die 180 Mio. Dollar) war die Rede, von einer katastrophalen Testaufführung wurde gemunkelt, selbst Reshoots sollen von Nöten gewesen sein. Auf die rechte Größe zusammengestutzt wurden die vermeintlich kreisenden Pleitegeier jedoch durch den positiven Buzz von Smith' gerappten Titelsong und dem dazugehörenden opulenten Musikvideo, das das jugendliche Publikum bestens auf den Geschmack für das exzentrische Effektespektakel brachte. Lose auf der gleichnamigen TV-Serie basierend, wurde die unkonventionelle Story von insgesamt sechs Drehbuchautoren verfaßt. Sie kombinieren das Setting eines klassischen Westerns mit den Gadgets, der Grandeur und der Jovialität der James-Bond-Filme, fügen eine Dosis visueller Gags aus der Bizarro-Schule Tim Burtons hinzu, schwelgen in den Gefilden der harmlosen Sexklamotte und der zänkischen Buddykomödie, um schließlich mit Jules Verne nachempfundenen Gerätschaften ins Science-fiction- und Mechanische-Monster-Territorium davonzustampfen. Bei so vielen verschiedenen Elementen ist es kaum verwunderlich, daß es sich hier weniger um ein zusammenhängendes Ganzes, denn die routinierte Aneinanderreihung einzelner Plotpunkte handelt.

Smith mimt mit gewohntem Charme und Witz (und verstärktem Sexappeal) den Regierungsagenten Jim West im Wilden Westen des Jahres 1869. Gemeinsam mit seinem neuen Partner Artemus Gordon (Kevin Kline, der sich mit Smith nicht ganz so perfekt wie Tommy Lee Jones ergänzen will), einem ausgekochten Erfinder und Frauenimitator, soll er im Auftrag von Präsident Grant (ebenfalls der Präsi-"Dave"-erprobte Kline) das Verschwinden von Amerikas Topwissenschaftlern aufklären. Als diabolischer Bösewicht entpuppt sich alsbald der beinlose Rollstuhlfahrer Dr. Arliss Loveless (Kenneth Branagh auf Overacting-Autopilot), der seine Kidnappingopfer gezwungen hat, ihm eine gigantische feuersprühende Metalltarantula zu bauen, mit der er gedenkt, die Macht an sich zu reissen. Doch die beiden unverzagten Superagenten haben noch ein Wörtchen mitzureden.

Mit von der Partie sind zudem Mexiko-Export Salma Hayak und ihr korsettgeschnürtes Dekolleté; Ted Levine als abstoßend-ekliger Bürgerkriegs-General "Bloodbath" MacGrath, M. Emmet Walsh als Zugführer und Bai Ling als sexsprühende Drachenlady. Als grob gezeichnete Karikaturen staksen sie durch Sonnenfelds opulent ausgestattetes Filmwunderland und wirken dabei so echt wie Loveless' 30-Meter-Spinne. Daß der Humor auf diesem artifiziellen Spielplatz vornehmlich aus anzüglichen Doppeldeutigkeiten gemolken werden muß, ist klar, wenn wundersames Staunen wichtiger ist als greifbar echte Figuren und Emotion. Ätzenden Biß haben hingegen Smith' locker servierte, wiederholte sarkastische Seitenhiebe auf die Sklaverei - einziges Zugständnis der Filmemacher, daß es doch ungewöhnlich ist, im 19. Jahrhundert einen Schwarzen als Geheimagent-Dandy ins US-Hinterland zu schicken. Beeindruckend, neben der famosen Kameraarbeit von Michael Ballhaus, sind natürlich die Effekte. Der vom Präsident gestellte Zug erweist sich als ein mit allen möglichen Finessen ausgestattetes Äquivalent zum Bond-Mobil, und wenn die Monsterspinne durch die Prärie poltert, dann bleibt kein Auge trocken. ara.

Wild Wild West

Darsteller:  Will Smith   als James West
  Kevin Kline   als Artemus Gordon / President Grant
  Kenneth Branagh   als Dr. Arliss Loveless
  Salma Hayek   als Rita Escobar
  Ted Levine   als "Bloodbath" McGrath
  M. Emmet Walsh   als Coleman
  Bai Ling   als Miss East
  Rodney A. Grant   als Hudson
  Garcelle Beauvais   als Mädchen im Wassertur
  Musetta Vander   als Munitia
  Sofia Eng   als Miss Lippenreider
  Frederique van der Wal   als Amazonia
 
Regie:  Barry Sonnenfeld  
Drehbuch:  S. S. Wilson  
  Brent Maddock  
  Jeffrey Price  
  Peter S. Seaman  
Produzent:  Jon Peters  
  Barry Sonnenfeld  
Koproduzent:  Graham Place  
  Doug Lodato  
Ausf. Produzent:  Bill Todman jr.  
  Joel Simon  
  Kim LeMasters  
  Tracy Glaser  
  Barry Josephson  
Kamera:  Michael Ballhaus  
  Stefan Czapsky  
Schnitt:  Jim Miller  
Musik:  Elmer Bernstein  
Produktionsdesign:  Bo Welch  
  Thomas Duffield  
Kostüme:  Deborah Lynn Scott  
Ton:  Peter F. Kurland  

Cat In The Hat mit Staraufgebot

Bringt jetzt auch Kinder zum Lachen: Mike Myers

Bringt jetzt auch Kinder zum Lachen: Mike Myers

Es gibt Kinderbücher, die geradezu darauf warten, endlich verfilmt zu werden. Dr. Seuss "Cat In The Hat" ist sicherlich ein solches Werk.

Generationen amerikanischer Racker kennen die Geschichten um die huttragende Katze, die gelangweilten Kindern mit allerlei Späßen die Zeit vertreibt.

Für die Filmadaption, die gegen Ende nächsten Jahres in die Kinos kommen soll, wurde die Créme de la Créme Hollywoods verpflichtet. "Austin Powers" Mike Myers übernimmt die Titelrolle. Außerdem werden Stars wie Alec Baldwin (Pearl Harbor") und Kelly Preston ("Spy Kids") zu sehen sein.

Sein Regiedebüt gibt Bo Welch. Der hat sich zwar bisher vordringlich als Ausstatter für Filme wie "Wild Wild West" und "Men in Black 2" einen Namen gemacht; für die farbenfrohe und kostümintensive Kinderkomödie ist er aber wohl genau der Richtige.

Man darf also gespannt sein...

Star

Will Smith

Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...

Star

Kevin Kline

Er pendelt erfolgreich zwischen Theater und Film, wechselt ernste mit komischen Rollen ab und hat seit 1983 ("Der große Frust") fünf Mal für...

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  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

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