Originaltitel: Raging Bull
USA 1980
Robert De Niro
Cathy Moriarty
Joe Pesci
Regie: Martin Scorsese
Verleih: UIP
Ende der 40er Jahre schlägt sich der New Yorker Berufsboxer Jake LaMotta, wegen seiner ungezügelten Energie von Freund wie Feind "Raging Bull" genannt, zum Schwergewichtschampion und Liebling des nach einem weißen Helden gierenden Publikums hoch. Unschöne Machenschaften seines mafiösen Bekanntenkreises und die eigene charakterliche Labilität sorgen dafür, daß der Höhenflug nicht allzu lange andauert, und so schlägt Jake nach seinem letzten Auftritt im Boxring eine Karriere als mäßig erfolgreicher Nachtclub-Komiker ein.

Für das Budget von 15 Mio. Dollar inszenierte Martin Scorsese 1980 nach einem Drehbuch seines Hofschreibers Paul Schrader diese bis ins Detail milieugetreue Sportler-Biografie, deren beinharte Kampfszenen neue Maßstäbe setzten. Robert De Niro liefert in der Hauptrolle die vielleicht beste Leistung seiner Laufbahn und fraß sich, um den Boxer auch am Ende seiner Karriere glaubwürdig darzustellen, über vierzig Pfund Übergewicht an. Der späte LaMotta rezitiert Teile des Monologs von Marlon Brando in "On the Waterfront", und der Regisseur gönnt sich sein obligatorisches Cameo als Bühnenarbeiter im "Barbizon". Zwei Oscars (De Niro, bester Schnitt).
| Darsteller: | Robert De Niro | als Jake La Motta | |
|---|---|---|---|
| Cathy Moriarty | als Vickie La Motta | ||
| Joe Pesci | als Joey La Motta | ||
| Frank Vincent | als Salvy | ||
| Nicholas Colasanto | als Tommy Como | ||
| Theresa Saldana | als Lenore La Motta | ||
| Mario Gallo | als Mario | ||
| Frank Adonis | als Patsy | ||
| Joseph Bono | als Guido | ||
| Charles Scorsese | als Charlie | ||
| Martin Scorsese | |||
| Regie: | Martin Scorsese | ||
| Drehbuch: | Paul Schrader | ||
| Mardik Martin | |||
| Produzent: | Irwin Winkler | ||
| Robert Chartoff | |||
| Buchvorlage: | Jake La Motta | ||
| Joseph Carter | |||
| Peter Savage | |||
| Kamera: | Michael Chapman | ||
| Schnitt: | Thelma Schoonmaker | ||
| Produktionsdesign: | Gene Rudolf | ||
| Sheldon Haber | |||
| Kostüme: | John Boxer | ||
| Richard Bruno | |||
Barack Obama will das Porzellan, das George W. Bush mit seiner Hauruck-Politik allerorts zerschlagen hat, wieder kitten. Doch ob das auf diese Weise gelingt?
Auch wenn der Herr rechts sogar Winston Churchill ähnelt - über dieses Geschenk unter Staatsmännern kann man geteilter Meinung sein... (Foto: Fox)
Als der neue US-Präsident am Donnerstag den britischen Premier Gordon Brown zu dessen erstem Besuch im Weißen Haus empfing, brachte dieser Präsente mit, die symbolträchtig für die britisch-amerikanischen Beziehungen sind. Doch im Gegenzug gab's Ramsch - zumindest nach Meinung der englischen Presse. Brown überreichte Obama einen Stiftehalter aus dem Holz eines Schiffes, das vor der afrikanischen Küste gegen die Sklaverei kämpfte, und die Erstausgabe der Biographie von Winston Churchill, der im Zweiten Weltkrieg die starke Allianz mit den USA einging. Obama "revanchierte" sich mit einer Box mit 25 DVDs - darunter "Star Wars" und "E.T.".
Nun zerreißt sich der gnadenlose britische Boulevard das Maul über Obamas vermeintliche Gedankenlosigkeit. Schließlich sei Brown kein Filmliebhaber und zudem auf dem linken Auge blind, seit sich nach einem Schlag beim Rugby die Netzhaut ablöste. Doch inzwischen wurde bekannt, dass der US-Präsident die Filme vom weltweit renommierten American Film Institute extra für diesen Anlass zusammenstellen ließ. Und tatsächlich finden sich darunter viele Meisterwerke wie "Citizen Kane", "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Schindlers Liste". Hier der komplette Inhalt der strittigen DVD-Kollektion:
Ausnahmeschauspieler, Chamäleon, legitimer Nachfolger des Jahrhundertmimen Marlon Brando: Für den 1943 in New York geborenen Robert De Niro...
Kleingauner, Mobster, Großstadtratten, miese Ganoven und Mafiosi sind ebenso eine Spezialität des 1943 geborenen Joe Pesci wie auch nervöse,...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.