Bezaubernder Familienfilm über ein Maori-Mädchen, das den Traditionen zum Trotz Führerin ihres Clans werden will. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz28/z0328526/b150x150.jpg Whale Rider

Filmdetails

Whale Rider

Bezaubernder Familienfilm über ein Maori-Mädchen, das den Traditionen zum Trotz Führerin ihres Clans werden will.


Whale Rider
Start: 14.08.2003

Drama

Deutschland/Neuseeland 2002
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Keisha Castle-Hughes
Rawiri Paratene
Vicky Haughton

Regie: Niki Caro
Verleih: Pandora

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Vor Jahrtausenden kam der Legende nach der Urahn der Whangara, eines Stammes vom Volke der Maori, auf dem Rücken eines Wales von Polynesien nach Neuseeland geritten. Seither gilt jeder Erstgeborene eines Häuptlings automatisch als Reinkarnation jenes mythischen Whaleriders - bis auf Paikea (Keisha Castle-Hughes), denn die ist ein Mädchen. Insbesondere ihr strenger Großvater Koro (Rawiri Paratene) weigert sich, die Kleine anzuerkennen. Paikea aber will sich nicht geschlagen geben und es den Machos zeigen...

Imposante Naturbilder und eine frohe Botschaft in punkto weiblichen Selbstbewusstseins bietet dieses in kräftige Farben getauchte Teenagerabenteuer vom anderen Ende unserer Welt.


Kritik

Niki Caros Spielfilmdebüt erzählt von der Kluft zwischen den Generationen, zwischen Tradition und Aufbruch und vor allem von einem Mädchen, das um Anerkennung kämpft.

Großansicht Wird Paikea neue Stammesführerin? (Foto: Pandora)

Wird Paikea neue Stammesführerin? (Foto: Pandora)

Paikea ist die Erstgeborene eines Maori-Häuptlings und hat im Gegensatz zu ihrem Zwillingsbruder und ihrer Mutter den Kraftakt der Geburt überlebt.

Die Verbitterung ihres Großvaters Koro, der seinen Sohn ins Ausland abwandern sieht und damit den Traum eines männlichen Erben begraben muss, hat Paikea nach vielen Jahren überwunden.

Sie könnte nämlich Nachfolgerin des legendären Stammesgründers werden, der einst auf dem Rücken eines Wals von Hawaii nach Neuseeland kam.

Großansicht Auf dem Meer kennt sie sich aus... (Foto: Pandora)

Auf dem Meer kennt sie sich aus... (Foto: Pandora)

Traditionsbruch erwünscht

Doch Koro hält eisern an den Traditionen fest. Ein Mädchen als Anführerin lehnt er ab und sucht statt dessen unter den Jungen des Clans.

So leicht lässt sich die kleine, couragierte Kämpferin allerdings nicht unterkriegen. Sie liebt ihre Heimat und ihre kulturellen Wurzeln und eignet sich heimlich das an, was ihr Großvater den Jungen des Stammes zu vermitteln sucht, um aus deren Mitte einen Nachfolger bestimmen zu können.

Vor der pittoresken Küstenkulisse Neuseelands spielt Niki Caros Adaption eines 1988 veröffentlichen Romans, der alte Traditionen in neue Hände legen will.

Großansicht Unterstützung erhält Paikea von ihrer Großmutter (Foto: Pandora)

Unterstützung erhält Paikea von ihrer Großmutter (Foto: Pandora)

Poetischer Mythos

Malerisch und plastisch fotografiert ist "Whale Rider" Kulturexpedition, Familien- und Emanzipationsdrama, zeigt aber auch in der Mann-Frau-Dynamik einigen Humor.

Ein Hauch von "Der Kleine Lord", von "Rapa Nui", ja sogar "Der Wüstenplanet" liegt über diesem sympathischen Film, der im lyrischen Finale in der Erfüllung der Legende Hoffnung für einen Neuanfang sät.

Whale Rider

Darsteller:  Keisha Castle-Hughes   als Pai(kea)
  Rawiri Paratene   als Koro
  Vicky Haughton   als Flowers
  Cliff Curtis   als Porourangi
  Grant Roa   als Rawiri
  Mana Taumaunu   als Hemi
  Tyronne White   als Jake
  Taupuru Whakataka-Brightwell   als Ropata
  Tenia McClutchie-Mita   als Wiremu
  Rachel House   als Shilo
  Taungaroa Emile   als Dog
  Tammy Davis   als Willie
  Mabel Wharekawa-Burt   als Maka
  Rawinia Clarke   als Miro
  Tahei Simpson   als Miss Parata
  Aomouri Parata-Haua   als Baby Paikea
  Roimata Taimana   als Rewi
  Elizabeth Skeen   als Rehua
  Peter Patuwai   als Bubba
  Rutene Spooner   als Parekura
  Riccardo Davis   als Maui
  Apiata Whangapirita-Apanui   als Henare
 
Regie:  Niki Caro  
Drehbuch:  Niki Caro  
Produzent:  Tim Sanders  
  John Barnett  
  Frank Hübner  
Koproduzent:  Reinhard Brundig  
Ausf. Produzent:  Bill Gavin  
  Linda Goldstein Knowlton  
Buchvorlage:  Witi Ihimaera  
Kamera:  Leon Narbey  
Schnitt:  David Coulson  
Musik:  Lisa Gerrard  
Produktionsdesign:  Grant Major  
  Grace Mock  
Kostüme:  Kristy Cameron  
Ton:  Dave Madigan  
Casting:  Diana Rowan  

11 Oscar-Nominierungen für "Herr der Ringe"

Es ist nur ein Gerücht, dass die begehrteste Goldstatue der Filmwelt dieses Jahr einem Hobbit nachmodelliert wird...

Großansicht Daumen drücken: Vielleicht klappt's ja diesmal mit dem Regie-Oscar für Peter Jackson (Foto: Warner)

Daumen drücken: Vielleicht klappt's ja diesmal mit dem Regie-Oscar für Peter Jackson (Foto: Warner)

Aber zumindest ist Peter Jacksons Fantasy-Finale "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" klarer Sieger bei den Nominierungen: Ganze 11 mal darf Mittelerde auf den Goldjungen hoffen - darunter auch in den wichtigen Kategorien bester Film und beste Regie. Nicht wenige Experten trauen Peter Jackson dieses Jahr auch den Sieg in den beiden Königsdisziplinen zu, nachdem sich die beiden ersten Teile mit Auszeichnugen in den weniger wichtigen Sparten begnügen mussten.

In der Kategorie bester Film konkurriert "Der Herr der Ringe" mit "Lost in Translation", "Master and Commander", "Mystic River" und "Seabiscuit".


Wenn Sie jetzt schon zu wissen glauben, welcher der fünf Filme das Rennen macht: Im großen Special von KINO.DE und RTL können Sie in den wichtigsten Kategorien ihre Oscar-Favoriten tippen und dabei tolle Preise gewinnen. Unter http://oscar.kino.de finden Sie alle Infos rund um den begehrtesten Filmpreis der Welt, dazu aktuelle News, die V.I.P.-Lounge mit Kommentaren, eine Chronik mit den Highlights aus 76 Jahren Oscar-Geschichte und vieles mehr.

Mit zehn Nominierungen geht auch "Master and Commander" als heißer Oscar-Kandidaten ins Rennen. Sieben Chancen haben "Seabiscuit" und "Unterwegs nach Cold Mountain". "Mystic River" steht sechs mal zur Wahl, "Fluch der Karibik" fünf mal und "Lost in Translation" sowie "Last Samurai" vier mal - auch wenn Tom Cruise die heiß ersehnte Nominierung als bester Hauptdarsteller verweigert wurde.

Bei den Darstellern kämpfen Johnny Depp ("Fluch der Karibik"), Ben Kingsley ("House of Sand and Fog"), Jude Law ("Cold Mountain"), Bill Murray ("Lost in Translation") und Sean Penn ("Mystic River") um den Preis für die beste Hauptrolle. Bei den Damen sind es die 13-jährige Keisha Castle-Hughes ("Whale Rider") - eine große Überraschung - dazu Diane Keaton ("Was das Herz begehrt"), Samantha Morton ("Minority Report"), Charlize Theron ("Monster") und Naomi Watts ("21 Gramm").

In der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film wurde "Good Bye, Lenin!" überraschend nicht berücksichtigt. Dafür gab es bei den Kurzfilmen eine Nominierung für Florian Baxmeyers "Die rote Jacke", in dem ein achtlos weggeworfenes Kleidungsstück über Umwege nach Sarajewo gelangt.

Die Verleihung der 76. Academy Awards findet am 29. Februar im Kodak Theater in Los Angeles statt. Und dann heißt es einmal mehr: "And the Oscar goes to..."

» DIE NOMINIERUNGEN

Star

Cliff Curtis

Neuseeländischer Schauspieler und Produzent. In seiner neuseeländischen Heimat als Bühnen-, TV- und Filmstar gefragt, ist Cliff Curtis als...

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