Dritter Spielfilm um die beliebte Comic-Figur mit gewohnt derbem Witz und schräger Story. http://images.kino.de/flbilder/max99/bf99/bf33/b9933005/b150x150.jpg Werner - Volles Rooäää!!!

Filmdetails

Werner - Volles Rooäää!!!

Dritter Spielfilm um die beliebte Comic-Figur mit gewohnt derbem Witz und schräger Story.


Werner - Volles Rooäää!!!
Start: 16.09.1999

Zeichentrick

Deutschland 1999
Laufzeit: 80 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Regie: Gerhard Hahn
Verleih: Constantin

Bogey - Box Office Germany Award

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Baulöwe Günzelsen droht das beschauliche, vom Bölkstoff bestimmte Leben in Knöllerup zu zerstören. Er und seine Mafia-Gesellen wollen einen ganzen Stadtteil plattwalzen, um ein Shopping-Center zu bauen. Auch Werners und Andis Wekstatt, Omas Imbiß und diverse Stammkneipen sollen der Bauwut zum Opfer fallen. Nicht mit Werner! Er, sein Kumpel und sogar Meister Röhrich schmieden einen Gegenplan.


Kritik

Werner kachelt wieder

Werner kachelt wieder


Nachdem es im letzten Wernerfilm metülisatormäßig ordentlich gekesselt hat, kachelt WERNER diesmal mit seiner "Satte(n) Literschüssel" volles Rohr in ein neues, witziges und scheißeverspritzendes (Heimat)-Filmchaos.

Im kleinen Freistaat Knöllerup, dem schrägen Land der Bölkstofftrinker, dessen bekanntster Insasse sicher WERNER ist, wird das disharmonische Ungleichgewicht von totalem Chaos und noch totalerer Unordnung ins Trudeln gebracht:
Über dem idyllischen Städtchen Knöllerup, Metropole des gleichnamigen Landstriches im äußersten Norden Deutschlands, schweben die dunklen Wolken einer baustoppmelodramatischen Blähung.
Baggervisage Günzelsen, bereits aus vielen Wernerbüchern bekannter Baulöwe und einer der wichtigsten Schmiergeldzahler von Knöllerup, plant eine flächendeckende Einbetonierungsmaßnahme. Ein ganzes Stadtviertel soll zermalmt werden und einem monströsen Shopping-Center weichen. Auch die langjährigen, bölkstoffdurchfluteten Heimstätten der WERNERSENS und vieler ihrer guten und weniger guten Freunde sollen von den Abrißbirnen Günzelsenscher Hochbau-Mafiosi in Stücke zerschlagen werden, wie da sind:

Seebär Käptn Brassmann

Seebär Käptn Brassmann

Dazu die vielen Häuschen, die vom bewegten Leben ihrer Bewohner zusammengehalten werden. Selbst der alte Kahn vom promillestarken Käptn Brassmann, dem zottigen, trinkfreudigen Seebären, der an den morschen Stegen des Viertels seine letzte Ruhestätte gefunden hat, soll Schwester Titanic in die ewigen Tauchgründe folgen.
Günzelsen zieht alle Register, um sich der unliebsamen Einwohnerschaft um WERNER entledigen.

Beim Einsatz von Bruno und Helmut, den vertrottelten Ordnungsverhütern, die er den korrupten Stadtoberen abkauft, schießt er noch mit Platzpatronen. Als auch der Angriff seines baseballschlägerbewaffneten Wachkommandos auf das "Dezibel" mit einem knochenbrechenden, lippenplatzenden Desaster endet, unternimmt er eine wohnzellenzerstörerische Amokfahrt. Häuser stürzen in staubfontänigen Detonationen in sich zusammen, die Harley-Flotte des MC Klappstuhl wird zu Feinblech zusammengewalzt, Omas Imbiß zu Stuckmörtel zersiebt. Da auch diese unhöfliche Wohnraumkündigung vor allem den eigenen Arsch verbrennt, scheut er auch vor dem Auslegen zeitzündergesteuerter Benzinbomben nicht zurück, mit denen er das Viertel endgültig in die Luft blasen will.

Werners Oma mit "Oma''s Imbiß"

Werners Oma mit "Oma''s Imbiß"

Die Werkstatt von WERNER und Kumpel Andi, in der die kuriosesten Fahrzeuge seit Erfindung der Fortbewegung konstruiert werden.
Der Imbiß von Oma Wernersen, in dem alles klein ist, außer den Frikaldellen, die kaum durch die Tür passen.
Das "Dezibel", die Kneipe von Präsi und seiner Rockergang vom MC Klappstuhl, ein Ort der Phonstärke und Trinkfreude, wo die Kotze durch die Fensterritzen schwappt und die Rülpser von den Wänden widerhallen.
Das "Boddelhoch", die fuselschwangere Bierschwemme von Wirtin Rita, die ihre besten Tage seit Jahrzehnten hinter sich hat, aber so tut, als ob sie noch weit vor ihr liegen.

Werner wartet auf einen genialen Einfall

Werner wartet auf einen genialen Einfall

WERNER wäre nicht WERNER, würde ihm nicht der genialisch abgeschrägte Geistesblitz kommen, der die Mörtel- und Bombenwalze Günzelsenscher Bauwut ausbremsen kann. Mir seiner neuesten Erfindung dem "Kanalisator" wird er zwar einen unfreiwilligen, aber doch gloriosen Auftritt bekommen, dessen Folgen noch alles zum Guten wenden...

Werner - Volles Rooäää!!!

Sprecher:  Klaus Büchner   als Werner/Oma Wernersen/Führer
  Rötger Feldmann   als Kedersüdel/Röhre
  Thomas Struck   als Herr Hüpenbecker
  Andi Feldmann   als Röhrich/Andi/Brassmann
  Kulle Westphal   als Eckat
  Robert Schlunze   als Feinbrot/Helmut/Ali
  Benno Hoffmann   als Bruno
  Harald Wehmeier   als Schecknixky/Herr Biernot/Radiosprecher
  Axel Ludwig   als Herr Günzelsen
  Friederike von Hof   als Frau Günzelsen/Sekretärin von der Blotz
  Jan Fedder   als Herbert
  Ernie Reinhardt   als Magret
  Volker Nökel   als Schmiermich
 
Regie:  Gerhard Hahn  
Drehbuch:  Rötger Feldmann  
  Andi Feldmann  
  Christian Sievers  
Produzent:  Jens Nieswand  
Schnitt:  Jodie Steinvorth  
  Ringo Waldenburger  
Musik:  Jens Busch  
  Klaus Büchner  
  Andreas Fahnert  
  Harry Schnitzler  

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