Regie: Gerhard Hahn
Verleih: Constantin
Baulöwe Günzelsen droht das beschauliche, vom Bölkstoff bestimmte Leben in Knöllerup zu zerstören. Er und seine Mafia-Gesellen wollen einen ganzen Stadtteil plattwalzen, um ein Shopping-Center zu bauen. Auch Werners und Andis Wekstatt, Omas Imbiß und diverse Stammkneipen sollen der Bauwut zum Opfer fallen. Nicht mit Werner! Er, sein Kumpel und sogar Meister Röhrich schmieden einen Gegenplan.
Nachdem es im letzten Wernerfilm metülisatormäßig ordentlich gekesselt hat, kachelt WERNER diesmal mit seiner "Satte(n) Literschüssel" volles Rohr in ein neues, witziges und scheißeverspritzendes (Heimat)-Filmchaos.
Im kleinen Freistaat Knöllerup, dem schrägen Land der Bölkstofftrinker, dessen bekanntster Insasse sicher WERNER ist, wird das disharmonische Ungleichgewicht von totalem Chaos und noch totalerer Unordnung ins Trudeln gebracht:
Über dem idyllischen Städtchen Knöllerup, Metropole des gleichnamigen Landstriches im äußersten Norden Deutschlands, schweben die dunklen Wolken einer baustoppmelodramatischen Blähung.
Baggervisage Günzelsen, bereits aus vielen Wernerbüchern bekannter Baulöwe und einer der wichtigsten Schmiergeldzahler von Knöllerup, plant eine flächendeckende Einbetonierungsmaßnahme. Ein ganzes Stadtviertel soll zermalmt werden und einem monströsen Shopping-Center weichen. Auch die langjährigen, bölkstoffdurchfluteten Heimstätten der WERNERSENS und vieler ihrer guten und weniger guten Freunde sollen von den Abrißbirnen Günzelsenscher Hochbau-Mafiosi in Stücke zerschlagen werden, wie da sind:
Dazu die vielen Häuschen, die vom bewegten Leben ihrer Bewohner zusammengehalten werden. Selbst der alte Kahn vom promillestarken Käptn Brassmann, dem zottigen, trinkfreudigen Seebären, der an den morschen Stegen des Viertels seine letzte Ruhestätte gefunden hat, soll Schwester Titanic in die ewigen Tauchgründe folgen.
Günzelsen zieht alle Register, um sich der unliebsamen Einwohnerschaft um WERNER entledigen.
Beim Einsatz von Bruno und Helmut, den vertrottelten Ordnungsverhütern, die er den korrupten Stadtoberen abkauft, schießt er noch mit Platzpatronen. Als auch der Angriff seines baseballschlägerbewaffneten Wachkommandos auf das "Dezibel" mit einem knochenbrechenden, lippenplatzenden Desaster endet, unternimmt er eine wohnzellenzerstörerische Amokfahrt. Häuser stürzen in staubfontänigen Detonationen in sich zusammen, die Harley-Flotte des MC Klappstuhl wird zu Feinblech zusammengewalzt, Omas Imbiß zu Stuckmörtel zersiebt. Da auch diese unhöfliche Wohnraumkündigung vor allem den eigenen Arsch verbrennt, scheut er auch vor dem Auslegen zeitzündergesteuerter Benzinbomben nicht zurück, mit denen er das Viertel endgültig in die Luft blasen will.
Die Werkstatt von WERNER und Kumpel Andi, in der die kuriosesten Fahrzeuge seit Erfindung der Fortbewegung konstruiert werden.
Der Imbiß von Oma Wernersen, in dem alles klein ist, außer den Frikaldellen, die kaum durch die Tür passen.
Das "Dezibel", die Kneipe von Präsi und seiner Rockergang vom MC Klappstuhl, ein Ort der Phonstärke und Trinkfreude, wo die Kotze durch die Fensterritzen schwappt und die Rülpser von den Wänden widerhallen.
Das "Boddelhoch", die fuselschwangere Bierschwemme von Wirtin Rita, die ihre besten Tage seit Jahrzehnten hinter sich hat, aber so tut, als ob sie noch weit vor ihr liegen.
WERNER wäre nicht WERNER, würde ihm nicht der genialisch abgeschrägte Geistesblitz kommen, der die Mörtel- und Bombenwalze Günzelsenscher Bauwut ausbremsen kann. Mir seiner neuesten Erfindung dem "Kanalisator" wird er zwar einen unfreiwilligen, aber doch gloriosen Auftritt bekommen, dessen Folgen noch alles zum Guten wenden...
| Sprecher: | Klaus Büchner | als Werner/Oma Wernersen/Führer | |
|---|---|---|---|
| Rötger Feldmann | als Kedersüdel/Röhre | ||
| Thomas Struck | als Herr Hüpenbecker | ||
| Andi Feldmann | als Röhrich/Andi/Brassmann | ||
| Kulle Westphal | als Eckat | ||
| Robert Schlunze | als Feinbrot/Helmut/Ali | ||
| Benno Hoffmann | als Bruno | ||
| Harald Wehmeier | als Schecknixky/Herr Biernot/Radiosprecher | ||
| Axel Ludwig | als Herr Günzelsen | ||
| Friederike von Hof | als Frau Günzelsen/Sekretärin von der Blotz | ||
| Jan Fedder | als Herbert | ||
| Ernie Reinhardt | als Magret | ||
| Volker Nökel | als Schmiermich | ||
| Regie: | Gerhard Hahn | ||
| Drehbuch: | Rötger Feldmann | ||
| Andi Feldmann | |||
| Christian Sievers | |||
| Produzent: | Jens Nieswand | ||
| Schnitt: | Jodie Steinvorth | ||
| Ringo Waldenburger | |||
| Musik: | Jens Busch | ||
| Klaus Büchner | |||
| Andreas Fahnert | |||
| Harry Schnitzler | |||
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