Originaltitel: Finding Neverland
USA/Großbritannien 2004
Johnny Depp
Kate Winslet
Julie Christie
Regie: Marc Forster
Verleih: Buena Vista
Im London des Jahres 1903 kommt dem in einer kreativen Krise befindlichen Bühnenautor James Matthew Barrie (Johnny Depp) die bald recht enge Freundschaft zu der schönen Witwe Sylvia Llewelyn Davies (Kate Winslet) und ihren vier Söhnen gerade recht, bringen ihn die aufgeweckten Kinder mit ihrer blühenden Phantasie doch auf die Idee zu "Peter Pan". Misstrauisch beäugt wird diese Entwicklung indes von Barries Auftraggeber Frohman (Dustin Hoffman), der mit dem scheinbaren Kinderstoff einen Flop fürchtet, Sylvias strenger Schwiegermama (Julie Christie) und auch Barries Ehefrau (Radha Mitchell).
"Monster's Ball"-Regisseur Marc Forster hebt die Grenze zwischen Fiktion und historischem Zitat in dieser hinreißenden Familiengeschichte und mal ganz anderen Kino-Annäherung an das immer noch aktuelle Thema "Peter Pan" auf.
Ein Film für alle Generationen: Marc Forsters Kinojuwel beschwört die Macht von Gefühlen und Fantasie, so dass kein Auge trocken bleibt.
Der Dramatiker James M. Barrie begeistert die ganze Familie Llewelyn Davies für Abenteuerspiele (Foto: Buena Vista)
Es ist eine der zauberhaftesten Mythen der Literatur - das Theaterstück von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen wird und im fantastischen Nimmerland gegen Captain Hook kämpft. "Wenn Träume fliegen lernen" vermittelt als erster Film diesen Zauber auch auf der Leinwand.
Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt er die Geschichte ihrer Entstehung: 1903 lernt der exzentrische Theaterautor James M. Barrie (Johnny Depp) die Witwe Sylvia (Kate Winslet) und ihre vier Söhne kennen.
Gegen den Widerstand der snobistischen Gesellschaft und seiner Ehefrau entwickelt er eine tiefe Freundschaft zu der Familie und entdeckt dabei seine eigenen kindlichen Fantasien - der Ursprung von "Peter Pan".
Regisseur Marc Forster ("Monster's Ball") entspinnt dieses Szenario mit unglaublichem Feingefühl und ohne falschen Kitsch. So schickt er sein Publikum auf eine bewegende Reise in die Kindheit.
Eine Wirkung, die durch das präzise Spiel aller Darsteller, von Johnny Depp bis Kate Winslet, verstärkt wird.
| Darsteller: | Johnny Depp | als Sir J. M. Barrie | |
|---|---|---|---|
| Kate Winslet | als Sylvia Llewelyn Davies | ||
| Julie Christie | als Mrs. Emma du Maurier | ||
| Radha Mitchell | als Mary Ansell Barrie | ||
| Dustin Hoffman | als Charles Frohman | ||
| Eileen Essel | als Mrs. Snow | ||
| Freddie Highmore | als Peter Llewelyn Davies | ||
| Joe Prospero | als Jack Llewelyn Davies | ||
| Nick Roud | als George Llewelyn Davies | ||
| Luke Spill | als Michael Llewelyn Davis | ||
| Ian Hart | als Sir Arthur Conan Doyle | ||
| Kelly Macdonald | als Peter Pan | ||
| Mackenzie Crook | als Jaspers-Usher | ||
| Jimmy Gardner | als Mr. Snow | ||
| Paul Whitehouse | als Bühnenmanager | ||
| Regie: | Marc Forster | ||
| Drehbuch: | David Magee | ||
| Produzent: | Richard N. Gladstein | ||
| Nellie Bellflower | |||
| Koproduzent: | Michael Dreyer | ||
| Ausf. Produzent: | Bob Weinstein | ||
| Harvey Weinstein | |||
| Michelle Sy | |||
| Gary Binkow | |||
| Neal Israel | |||
| Buchvorlage: | Allan Knee | ||
| Kamera: | Roberto Schaefer | ||
| Schnitt: | Matt Chesse | ||
| Musik: | Sir Elton John | ||
| Jan A.P. Kaczmarek | |||
| Produktionsdesign: | Gemma Jackson | ||
| Peter Russell | |||
| Kostüme: | Alexandra Byrne | ||
| Ton: | David Crozier | ||
| Casting: | Kate Dowd | ||
So prüde es in den USA auch zugehen mag, die englische Sprache kennt einige drastische Ausdrücke.
Provozieren mit dem bösen F-Wort: Ashton Kutcher mag "Fuck Buddies" (Foto: Kurt Krieger)
"Fuck Buddies" ist so eine Formulierung: Wenn es Männlein und Weiblein nur um Sex geht, sich beide zwar mögen und gut verstehen, aber keinerlei Romantik und Herzklopfen im Spiel ist, dann sind die beiden eben "Fickfreunde".
Genau um diese Art von Zweierbeziehung geht es im neuen Film von Ashton Kutcher. Seine "Fickfreundin" spielt dabei Natalie Portman. Allerdings ist "Fuck Buddies" nur der Arbeitstitel der Komödie. Ashton Kutcher befürchtet, dass am Ende ein anderer Filmtitel vom Plakat prangen wird:
"Ich habe gerade die letzte Szene eines Films namens 'Fuck Buddies' abgedreht, der aber wahrscheinlich gar nicht so heißen wird, keine Ahnung warum! Ich glaube, dass die Leute heiß auf einen Film wären, der 'Fuck Buddies' heißt. Wenn ich selbser ein Plakat sehen würde, auf dem 'Fuck Buddies' steht, würde ich sagen 'Hey, da bin ich dabei, den will ich sehen!' Ich hoffe daher, sie nehmen den Titel, er wäre perfekt!"
Ashton Kutcher, der auch selbst als Produzent arbeitet, kennt dabei natürlich die Mechanismen in Hollywood: Keiner will den möglichen Erfolg eines Films mit einem Titel riskieren, der die konservative Zielgruppe irritieren könnte. Zudem die Komödie von "Ghostbusters"-Regisseur Ivan Reitman ohnehin familienfreundlicher ist, als der Arbeitstitel glauben macht. Denn natürlich bleibt es zwischen Natalie Portman und Ashton Kutcher nicht bei der reinen Zweckbeziehung zum gemeinsamen Lustgewinn, sondern es entwickeln sich echte Gefühle. So vergisst Profi Ashton Kutcher auch nicht, das Wichtigste zu betonen:
"Der Film ist wirklich sehr, sehr lustig! Jedesmal, wenn ich an ihn denke, muss ich laut lachen." Ob das Werk auch in Deutschland ins Kino kommt, ist zwar noch nicht klar, aber bei zwei derart hochkarätigen Stars so gut wie sicher.
Wie auch immer dann der englische Titel lauten wird - die deutsche Übersetzung macht es vermutlich noch schlimmer. Schlechte Beispiele gibt es genug: Aus "Lethal Weapon" wurde "Zwei stahlharte Profis", aus "Mo' Money" "Meh' Geld", "Finding Neverland" wurde zu "Wenn Träume fliegen lernen" verkompliziert, das geniale "Meet the Fockers" zu "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" verflacht und bei "Cellular" wurde im deutschen "Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben" gleich die komplette Handlung verraten ...
Unter den jüngeren Hollywood-Stars ist er der Anspruchsvolle, der mit seinen persönlichen, für Hollywood experimentierfreudig zu nennenden Filmen...
James Cameron schwärmte von dem Leuchten in ihrem Gesicht und ihren Augen und machte sie in dem Jahrhundertfilm "Titanic" in der Rolle der...
Kate Beckinsale ist zurück als Sexiest Vampire-Lady Undead! Diesmal wollen Menschen sowohl Vampire als auch Lykaner vernichten...
Top-Drama mit Brad Pitt als innovativem Baseball-Coach. Für 6 Oscars nominiert!
Steven Spielbergs wundervolles Epos um die Freundschaft eines Bauernsohns zu einem Kriegspferd. Chance auf 6 Oscars!
David Finchers starke US-Neuverfilmung der Kult-Krimitrilogie "Millennium" mit Daniel Craig und Rooney Mara.
Schöne Komödie um die Freundschaft eines Gelähmten mit seinem Pfleger.