Wunderschöne Fabel über die Entstehungsgeschichte des Klassikers "Peter Pan" mit Johnny Depp in der Rolle des schottischen Autors James M. Barrie. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz52/z0452562/b150x150.jpg Wenn Träume fliegen lernen

Filmdetails

Wenn Träume fliegen lernen

Wunderschöne Fabel über die Entstehungsgeschichte des Klassikers "Peter Pan" mit Johnny Depp in der Rolle des schottischen Autors James M. Barrie.


Wenn Träume fliegen lernen
Start: 10.02.2005

Originaltitel: Finding Neverland

Drama

USA/Großbritannien 2004
Laufzeit: 101 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Johnny Depp
Kate Winslet
Julie Christie

Regie: Marc Forster
Verleih: Buena Vista

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Im London des Jahres 1903 kommt dem in einer kreativen Krise befindlichen Bühnenautor James Matthew Barrie (Johnny Depp) die bald recht enge Freundschaft zu der schönen Witwe Sylvia Llewelyn Davies (Kate Winslet) und ihren vier Söhnen gerade recht, bringen ihn die aufgeweckten Kinder mit ihrer blühenden Phantasie doch auf die Idee zu "Peter Pan". Misstrauisch beäugt wird diese Entwicklung indes von Barries Auftraggeber Frohman (Dustin Hoffman), der mit dem scheinbaren Kinderstoff einen Flop fürchtet, Sylvias strenger Schwiegermama (Julie Christie) und auch Barries Ehefrau (Radha Mitchell).

"Monster's Ball"-Regisseur Marc Forster hebt die Grenze zwischen Fiktion und historischem Zitat in dieser hinreißenden Familiengeschichte und mal ganz anderen Kino-Annäherung an das immer noch aktuelle Thema "Peter Pan" auf.


Kritik

Ein Film für alle Generationen: Marc Forsters Kinojuwel beschwört die Macht von Gefühlen und Fantasie, so dass kein Auge trocken bleibt.

Großansicht Der Dramatiker James M. Barrie begeistert die ganze Familie Llewelyn Davies für Abenteuerspiele (Foto: Buena Vista)

Der Dramatiker James M. Barrie begeistert die ganze Familie Llewelyn Davies für Abenteuerspiele (Foto: Buena Vista)

Es ist eine der zauberhaftesten Mythen der Literatur - das Theaterstück von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen wird und im fantastischen Nimmerland gegen Captain Hook kämpft. "Wenn Träume fliegen lernen" vermittelt als erster Film diesen Zauber auch auf der Leinwand.

Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt er die Geschichte ihrer Entstehung: 1903 lernt der exzentrische Theaterautor James M. Barrie (Johnny Depp) die Witwe Sylvia (Kate Winslet) und ihre vier Söhne kennen.

Gegen den Widerstand der snobistischen Gesellschaft und seiner Ehefrau entwickelt er eine tiefe Freundschaft zu der Familie und entdeckt dabei seine eigenen kindlichen Fantasien - der Ursprung von "Peter Pan".

Großansicht Ein Stück über Piraten? Theaterimpresario Frohman wundert sich (Foto: Buena Vista)

Ein Stück über Piraten? Theaterimpresario Frohman wundert sich (Foto: Buena Vista)

Noch einmal Kind sein

Regisseur Marc Forster ("Monster's Ball") entspinnt dieses Szenario mit unglaublichem Feingefühl und ohne falschen Kitsch. So schickt er sein Publikum auf eine bewegende Reise in die Kindheit.

Eine Wirkung, die durch das präzise Spiel aller Darsteller, von Johnny Depp bis Kate Winslet, verstärkt wird.

Wenn Träume fliegen lernen

Darsteller:  Johnny Depp   als Sir J. M. Barrie
  Kate Winslet   als Sylvia Llewelyn Davies
  Julie Christie   als Mrs. Emma du Maurier
  Radha Mitchell   als Mary Ansell Barrie
  Dustin Hoffman   als Charles Frohman
  Eileen Essel   als Mrs. Snow
  Freddie Highmore   als Peter Llewelyn Davies
  Joe Prospero   als Jack Llewelyn Davies
  Nick Roud   als George Llewelyn Davies
  Luke Spill   als Michael Llewelyn Davis
  Ian Hart   als Sir Arthur Conan Doyle
  Kelly Macdonald   als Peter Pan
  Mackenzie Crook   als Jaspers-Usher
  Jimmy Gardner   als Mr. Snow
  Paul Whitehouse   als Bühnenmanager
 
Regie:  Marc Forster  
Drehbuch:  David Magee  
Produzent:  Richard N. Gladstein  
  Nellie Bellflower  
Koproduzent:  Michael Dreyer  
Ausf. Produzent:  Bob Weinstein  
  Harvey Weinstein  
  Michelle Sy  
  Gary Binkow  
  Neal Israel  
Buchvorlage:  Allan Knee  
Kamera:  Roberto Schaefer  
Schnitt:  Matt Chesse  
Musik:  Sir Elton John  
  Jan A.P. Kaczmarek  
Produktionsdesign:  Gemma Jackson  
  Peter Russell  
Kostüme:  Alexandra Byrne  
Ton:  David Crozier  
Casting:  Kate Dowd  

"Fickfreunde": Ashton Kutcher kämpft für deftigen Filmtitel

So prüde es in den USA auch zugehen mag, die englische Sprache kennt einige drastische Ausdrücke.

Großansicht Provozieren mit dem bösen F-Wort: Ashton Kutcher mag "Fuck Buddies" (Foto: Kurt Krieger)

Provozieren mit dem bösen F-Wort: Ashton Kutcher mag "Fuck Buddies" (Foto: Kurt Krieger)

"Fuck Buddies" ist so eine Formulierung: Wenn es Männlein und Weiblein nur um Sex geht, sich beide zwar mögen und gut verstehen, aber keinerlei Romantik und Herzklopfen im Spiel ist, dann sind die beiden eben "Fickfreunde".

Genau um diese Art von Zweierbeziehung geht es im neuen Film von Ashton Kutcher. Seine "Fickfreundin" spielt dabei Natalie Portman. Allerdings ist "Fuck Buddies" nur der Arbeitstitel der Komödie. Ashton Kutcher befürchtet, dass am Ende ein anderer Filmtitel vom Plakat prangen wird:

"Ich habe gerade die letzte Szene eines Films namens 'Fuck Buddies' abgedreht, der aber wahrscheinlich gar nicht so heißen wird, keine Ahnung warum! Ich glaube, dass die Leute heiß auf einen Film wären, der 'Fuck Buddies' heißt. Wenn ich selbser ein Plakat sehen würde, auf dem 'Fuck Buddies' steht, würde ich sagen 'Hey, da bin ich dabei, den will ich sehen!' Ich hoffe daher, sie nehmen den Titel, er wäre perfekt!"

Gute Titel bringen "Meh' Geld" - und meh' Schwachsinn!

Ashton Kutcher, der auch selbst als Produzent arbeitet, kennt dabei natürlich die Mechanismen in Hollywood: Keiner will den möglichen Erfolg eines Films mit einem Titel riskieren, der die konservative Zielgruppe irritieren könnte. Zudem die Komödie von "Ghostbusters"-Regisseur Ivan Reitman ohnehin familienfreundlicher ist, als der Arbeitstitel glauben macht. Denn natürlich bleibt es zwischen Natalie Portman und Ashton Kutcher nicht bei der reinen Zweckbeziehung zum gemeinsamen Lustgewinn, sondern es entwickeln sich echte Gefühle. So vergisst Profi Ashton Kutcher auch nicht, das Wichtigste zu betonen:

"Der Film ist wirklich sehr, sehr lustig! Jedesmal, wenn ich an ihn denke, muss ich laut lachen." Ob das Werk auch in Deutschland ins Kino kommt, ist zwar noch nicht klar, aber bei zwei derart hochkarätigen Stars so gut wie sicher.

Wie auch immer dann der englische Titel lauten wird - die deutsche Übersetzung macht es vermutlich noch schlimmer. Schlechte Beispiele gibt es genug: Aus "Lethal Weapon" wurde "Zwei stahlharte Profis", aus "Mo' Money" "Meh' Geld", "Finding Neverland" wurde zu "Wenn Träume fliegen lernen" verkompliziert, das geniale "Meet the Fockers" zu "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" verflacht und bei "Cellular" wurde im deutschen "Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben" gleich die komplette Handlung verraten ...

Bilder von Ashton Kutcher

Fotos ansehen

Star

Johnny Depp

Unter den jüngeren Hollywood-Stars ist er der Anspruchsvolle, der mit seinen persönlichen, für Hollywood experimentierfreudig zu nennenden Filmen...

Star

Kate Winslet

James Cameron schwärmte von dem Leuchten in ihrem Gesicht und ihren Augen und machte sie in dem Jahrhundertfilm "Titanic" in der Rolle der...

Top-Filme der Woche

 

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Große Preview zu Martin Scorseses "Hugo Cabret"!

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.