Originaltitel: Serendipity
USA 2001
John Cusack
Kate Beckinsale
Jeremy Piven
Regie: Peter Chelsom
Verleih: Highlight (Central)
Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich Jonathan und Sara in New York kennenlernen, aber weil Sara das Schicksal ein wenig zu sehr bemüht, verlieren sie sich wieder aus den Augen. Jahre später stehen Jonathan und Sara jeweils kurz vor ihrer Hochzeit - und doch haben sie einander nicht vergessen. Um sicher zu gehen, schicken sie ihre jeweils besten Freunde auf die Suche nach dem verlorenen Lover.

Existiert für jeden von uns eine einzige wahre große Liebe? Diese schicksalsträchtige Frage wird von der federleicht-fröhlichfrischen romantischen Komödie ausgiebig aufgegriffen, mit der Peter Chelsom zu alter "Funny Bones"-Form zurückkehrt. Kate Beckinsale ("Pearl Harbor") und John Cusack ("America's Sweethearts") spielen zwei junge New Yorker, bei deren erstem Zufallstreffen mächtig die Funken fliegen, die sich jedoch wieder aus den Augen verlieren und Jahre später mit vielen Umwegen und Komplikationen herauszufinden versuchen, ob sie für einander bestimmt sind. Das charmante Datemovie, das den Big Apple von seiner ansprechendsten Seite zeigt, erweist sich als willkommen zuckersüßes Kinokonfekt und sollte beim Publikum punkten können.
Regisseur Peter Chelsom, der mit der schwarzhumorigen Satire "Funny Bones" ein hervorragendes komödiantisches Gespür an den Tag legte, aber auch für den kostspieligen Missgriff "Stadt, Land, Kuss" verantwortlich zeichnet, ist wieder in seinem Element. Man fühlt sich an den gefühlvoll-nostalgischen Ton von "Schlaflos in Seattle" erinnert, und wie zwischen Tom Hanks und Meg Ryan besteht zwischen den beiden Stars eine knisternde Chemie - und das, obwohl sie kaum gemeinsame Zeit vor der Kamera verbringen. Zunächst einmal treffen Sara Thomas (Bekinsale) und Jonathan Traeger (Cusack) nur im Prolog während der Vorweihnachtszeit zufällig in einem Manhattaner Kaufhaus aufeinander und fühlen sich magnetisch von einander angezogen. Sie verbringen etliche romantische Stunden in einem Cafe namens "Serendipity" (=glücklicher Zufall) und gehen Schlittschuh laufen. Doch da beide bereits in festen Händen sind, beschließt Sara den weiteren Verlauf ihrer Beziehung dem Schicksal zu überlassen. Jon schreibt seine Telefonnummer auf einen Geldschein und sie ihre in ein Buch ("Liebe in Zeiten der Cholera"), das sie in einen Secondhandladen bringen wird. Finden die Objekte wieder zurück in ihre Hände, wäre dies ein sicheres Zeichen, dass sie zusammengehören. Zehn Jahre später lebt Sara als Therapeutin in San Francisco und ist mit einem eitlen New-Age-Musiker verlobt, während Jon in NYC als TV-Produzent tätig ist und schon bald ebenfalls in den Hafen der Ehe segeln will. Doch irgendwie will ihm Sara nicht aus dem Kopf, da sich Zufälle häufen, die ihn an sie erinnern und er als Wink des Schicksals versteht. Natürlich geht es Sara nicht anders. Unterstützt von ihren jeweiligen besten Freunden (Jeremy Piven und Molly Shannon) machen sich die beiden auf die Suche, sich gegenseitig wiederzufinden.
Doch bevor sich die Verliebten endlich in die Arme schließen können, werden sie bis zur Grenze der Strapazierfähigkeit auf konstanten Verfehlkurs geschickt. Immer wieder verpassen sie sich - oftmals nur um Minuten - oder wichtige Indizien. Dies führt zu manchen sentimentalen und tragikomischen Momenten, aber in erster Linie ist der Erzählton leichtherzig und amüsant, wobei immer Spannung beibehalten werden kann. Und so entfaltet sich hier das wohlige Feeling von herzrührender Romantik, wie es sich in dem inhaltlich sehr ähnlichen "America's Sweethearts" nicht so recht einstellen wollte: "Weil es Dich gibt" ist der beste Nora-Ephron-Film des Jahres, der nicht von Nora Ephron gedreht wurde. ara.
| Darsteller: | John Cusack | als Jonathan Trager | |
|---|---|---|---|
| Kate Beckinsale | als Sara Thomas | ||
| Jeremy Piven | als Dean Kansky | ||
| Molly Shannon | als Eve | ||
| Bridget Moynahan | als Halley Buchanan | ||
| John Corbett | als Lars Hammond | ||
| Eugene Levy | als Bloomingdales Verkäufer | ||
| Lucy Gordon | als Caroline Mitchell | ||
| Kate Blumberg | als Courtney | ||
| Ron Payne | als Louis Trager | ||
| John Ellison Conlee | als Artie | ||
| Victor A. Young | als Mr. Buchanan | ||
| Eve Crawford | als Mrs. Buchanan | ||
| Marcia Bennett | als Mrs. Trager | ||
| Jamie Goodwin | als Nick Roberts | ||
| Regie: | Peter Chelsom | ||
| Drehbuch: | Marc Klein | ||
| Produzent: | Peter Abrams | ||
| Simon Fields | |||
| Robert L. Levy | |||
| Koproduzent: | Amy J. Kaufman | ||
| Andrew Panay | |||
| Ausf. Produzent: | Julie Goldstein | ||
| Bob Osher | |||
| Amy Slotnick | |||
| Kamera: | John de Borman | ||
| Schnitt: | Christopher Greenbury | ||
| Musik: | Alan Silvestri | ||
| Produktionsdesign: | Caroline Hanania | ||
| Tracey Gallacher | |||
| Tom Warren | |||
| Andrew Stearn | |||
| Kostüme: | Marie-Sylvie Deveau | ||
| Mary Claire Hannan | |||
| Maske: | Carla White | ||
| Ton: | Tod A. Maitland | ||
Wer sich Selene in den Weg stellt, sollte vorher besser sein Testament machen!
Kate Beckinsale spielt die tödliche Vampirlady Selene in "Underworld", um ihr Mädchen-Image loszuwerden... (Foto: Sony)
Die schneidige Vampirbraut aus der "Underworld"-Saga ist mit ihren doppelten Schießeisen und dem Untoten-Blut in den Adern eine echte Killermaschine. Dabei hat Darstellerin Kate Beckinsale jetzt zum Start des vierten Films "Awakening" verraten, dass die den Part als Selene eigentlich nur aus Karrieregründen angenommen hat:
"Ich hatte nach Castings ein paar Mal zu oft zu hören bekommen, dass die Macher Dinge gesagten hätten wie 'Wir können uns Kate Beckinsale nicht wirklich für diese Rolle vorstellen, denn hier geht es um einen Cop und sie ist so zierlich, so britisch und so zerbrechlich.' Da dachte ich mir 'Dagegen muss ich dringend etwas unternehmen! Ich muss mal etwas Kantigeres spielen!' Deshalb liebe ich die Rolle der Selene. Ich bin sehr stolz, dass nun ausgerechnet ich diese fast schon ikonenhafte, kraftvolle Frau spiele, die auch anderen Frauen etwas Kraftvolles vermittelt."
Bevor Kate Beckinsale 2003 im ersten "Underworld"-Film gegen die Lykaner antrat, war sie in der Tat eher als zartes Persönchen besetzt worden: angefangen mit ihrem Debüt in der Shakespeare-Verfilmung "Viel Lärm um nichts" über ihren großen Durchbruch in "Pearl Harbor" bis zur Weichspülromanze "Weil es dich gibt".
Der einzige Haken am Karriereplan der schönen Britin: Abgesehen von der "Underworld"-Saga bekam Kate Beckinsale auch nach dem ersten Auftritt als tödliche Vampirlady lediglich den sehr ähnlichen "Van Helsing" angeboten. Ansonsten blieb es bei eher stilleren Charakteren.
Vielleicht kehrt Beckinsale auch deshalb für den vierten Vampir-Film "Awakening" zurück, nachdem sie in Teil 3 "Aufstand der Lykaner" noch eine Auszeit genommen und Rhona Mitra das Feld überlassen hatte.
Anschließend steht mit dem Part im Arnie-Remake "Total Recall" an der Seite von Bad Boy Colin Farrell noch eine weitere "kantige" Rolle an. Die Fans stylisher Action mit Schauwerten dürften Kate Beckinsales weitere Karriere-Planung also mehr als gutheißen…
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