Ein Jahr aus dem Leben zweier Fürsorgezöglinge. Das Fernsehspiel von Michael Fengler war neben dem nie gesendeten "Randale" von Ulriker Meinhof einer der ersten Versuche, die Ansichten, Hoffnungen und Träume Jugendlicher aus Heimen einzufangen, deren überholte veraltete Strukturen den Weg ins Leben der jungen Leute eher verhinderten als unterstützten. Die Heimleitung reagiert auf Wünsche mit Sprüchen und hat mehr den reibungslosen Ablauf der Anstalt als das Wohl der Heiminsassen im Sinn, die keine Chancen haben und "weg vom Fenster" sind.
Fernsehspiel von Michael Fengler für den Süddeutschen Rundfunk Stuttgart, produziert von Rainer Werner Fassbinders antitheater und der Maran Gosov Filmproduktion. Direktor des Heims ist Alfred Edel, der mit seiner spezifischen Artikulation des Beamtendeutsch in Alexander Kluges "Abschied von gestern" (1966) aufgefallen war. Die Darsteller sind, wodurch die Authentizität gefördert wird. Fengler war Co-Regisseur von RWFs "Warum läuft Herr R. Amok?" und "Die Niklashauser Fahrt". Die Kamera führte Dietrich Lohmann.
| Darsteller: | Peter Brosch | ||
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| Robert McKinley | |||
| Burghard Schlicht | |||
| Martin Jerschke | |||
| Erich Sebald | |||
| Regie: | Michael Fengler | ||
| Drehbuch: | Thomas Fengler | ||
| Michael Fengler | |||
| Kamera: | Dietrich Lohmann | ||
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