In Europa und Südamerika gedrehte Dokumentation über die Folgen des Konsumverhaltens und der Globalisierung der Nahrungsmittelproduktion. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz12/z0612504/b150x150.jpg We Feed the World - Essen global

Filmdetails

We Feed the World - Essen global

In Europa und Südamerika gedrehte Dokumentation über die Folgen des Konsumverhaltens und der Globalisierung der Nahrungsmittelproduktion.


We Feed the World - Essen global
Start: 27.04.2006

Originaltitel: We Feed the World

Dokumentarfilm / Gesellschaft

Österreich 2005
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Regie: Erwin Wagenhofer
Verleih: Delphi

So werten die bisherigen Besucher:

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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lau

Inhalt

Während in westlichen Ländern ein wachsender Kreis von Verbrauchern bewusster zu speisen anfängt, erklärt Karl Otrok vom weltgrößten Saatguthersteller Pioneer, "dass es eigentlich keine Lebensmittel mehr gibt, die gentechnisch frei sind". Spuren genmanipulierter Soja finden sich auch im Fleisch gemästeter Eurorinder. Für die Herstellung der Soja brennt der Regenwald ab und muss der brasilianische Landmann hungern.

Zusammenhänge aus der schönen neuen Welt des Wirtschaftsfundamentalismus, unterhaltsam analysiert und illustriert vom österreichischen Filmkünstler Erwin Wagenhofer.


Kritik

In Europa und Südamerika gedrehte Dokumentation über Konsumverhalten und die Globalisierung der Nahrungsmittelproduktion.

Großansicht Die Küken werden zum Schlachten gezüchtet (Foto: Delphi)

Die Küken werden zum Schlachten gezüchtet (Foto: Delphi)

Aus einer geplanten Doku über die Wiener Märkte entwickelte Regisseur Wagenhofer eine Studie über die Herkunft zentraler Nahrungsmittel und die Auswirkungen von Massenproduktion, Subvention und Konsumverhalten. Zu Wort kommen ein österreichischer Landwirt, der die unrealistischen Preisvorstellungen der Verbraucher beklagt. Ein Containerfahrer in Wien, der täglich Brot vernichten muss, ist fassungslos über die Verschwendung.

Ein französischer Fischer kritisiert die EU und ihre Unterstützung des Industriefangs. Im spanischen Almeria hausen die Arbeiter in Elendsquartieren, während in Gewächshäusern bis zum Horizont Sommergemüse für Winterkonsumenten gezogen wird. In Rumänien wünscht sich ein Produktionsleiter, dass die Bauern weiter traditionell anbauen und auf die Produkte seines Saatkonzerns verzichten.

Großansicht Ein glücklicher Fisch sieht anders aus (Foto: Delphi)

Ein glücklicher Fisch sieht anders aus (Foto: Delphi)

Delikate Aufklärung

In Brasilien wird Soja für europäische Futtertiere angebaut, obwohl der Boden ungeeignet ist und Menschen im eigenen Land hungern müssen. In Österreich wird die Massenaufzucht von Küken und später auch ihre Schlachtung beobachtet.

Mit Dreharbeiten direkt vor Ort, hat sich Erwin Wagenhofer das Ziel gesetzt, über Zusammenhänge aufzuklären, nicht Konzerne oder Personen anzuklagen. So gibt es keinen Kommentar, sondern nur Interviewstatements und eingeblendete Infos und Statistiken. Trotzdem verfehlt der Film seine Wirkung nicht, denn Bilder und Fakten sprechen für sich. Ein Dauerbrenner in den österreichischen Charts.

We Feed the World - Essen global

 
Regie:  Erwin Wagenhofer  
Produzent:  Helmut Grasser  
Kamera:  Erwin Wagenhofer  
Schnitt:  Erwin Wagenhofer  
Musik:  Helmut Neugebauer  
Ton:  Lisa Ganser  
  Helmut Junker  

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